Berggießhübel (ots) – Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel stellte im Zeitraum vom 21. bis 24. Juli 2015 insgesamt 74 Personen fest, welche sich unerlaubt in der Bundesrepublik Deutschland aufhielten.Insgesamt befanden sich unter den festgestellten Personen zwei irakische, zwei russische, vier afghanische, 16 albanische und 49 syrische Staatsangehörige sowie eine staatenlose Person.Bei drei afghanischen Staatsangehörigen handelte es sich um alleinreisende Minderjährige im Alter von 11, 15 und 17 Jahren. Sie wurden zur weiteren Betreuung an das zuständige Jugendamt in Pirna weitergeleitet. Ein Großteil der festgestellten Personen, welche überwiegend mit grenzüberschreitenden Linienbussen und mittels PKW in die Bundesrepublik Deutschland reisten, wurden aufgrund eines Schutzersuchens an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet.Zu einem Großaufgriff von 29 syrischen Staatsangehörigen, unter ihnen fünf Frauen und acht Kinder, kam es am Freitag (24. Juli 2015) gegen 05:25 Uhr. Durch Polizeibeamte der Autobahnpolizei Dresden wurden im Bereich Nöthnitzgrund, auf dem Standstreifen laufend, 20 Personen festgestellt. Zur Unterstützung und aus Gründen der Zuständigkeit wurden die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel hinzugezogen. Bei der Nachschau im unmittelbaren Nahbereich endeckten die Beamten nochmals neun Personen auf dem Parkplatz “Am Nöthnitzgrund”. Alle Personen wurden im Anschluss zur polizeilichen Sachbearbeitung und weiteren Betreuung in die Diensträume der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel verbracht. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt dauern derzeitig noch an.Im Rahmen der grenzpolizeilichen Fahndung wurde am selben Tag gegen 08:30 Uhr ein türkischer Staatsangehöriger festgestellt, welcher versuchte im Bereich Breitenau, mit einem PKW, insgesamt 6 syrische Staatsangehörige in die Bundesrepublik Deutschland zu schleusen. Auch in diesem Sachverhalt dauern die Ermittlungen derzeitig noch an.Im Rahmen einer polizeilichen Fahndungskontrolle wurde zudem bei einem rumänischen Staatsangehörigen festgestellt, dass der vorgelegte rumänische Führerschein eine Totalfälschung ist. Festgestellt wurde die Person durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am frühen Morgen des 24. Juli 2015 auf der Bundesautobahn 17 im Bereich Breitenau. Die Person muss sich nun wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis vor Gericht verantworten. Die weiteren Ermittlungen in diesem Sachverhalt wurden aus Gründen der Zuständigkeit an die Landespolizei Sachsen übergeben.Quelle: Bundespolizei

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