Klassische Motorsportschule sorgt für Erfolge

Klassische Motorsportschule sorgt für Erfolge

Die Spitzenfahrer der deutschen Formel 3 der vergangenen Jahre zeigen in internationalen Rennserien ihre Qualitäten. Alle durchliefen eine klassische Motorsportkarriere, verdienten ihre ersten Sporen im Kart, wechselten in die Formel ADAC, um über die nationale Formel 3 – Serie den Einstieg in höherwertige Serien wie die FIA Formel 3 Europameisterschaft zu schaffen. Nach dem Wegfall der letzten beiden nationalen Formel 3 – Serien in England und Deutschland ist dieser Weg so nicht mehr möglich. Die Schule des Rennsports muss ohne nationale Abschlussprüfung weitergegangen werden. Der Vorstand der Formel-3-Vereinigung e.V. strebt aktiv eine Wiederbelegung der deutschen Formel 3 an.Der Meister aus dem ATS Formel 3 Cup 2014 brillierte in Zandvoort mit seinem ersten Sieg in der gut besetzten und hochwertigen FIA Formel 3 Europameisterschaft. Nachdem er beim Start vom zweiten Platz besser weggekommen war als der Polesetter, ließ Markus Pommer sich auch von mehreren Safetycar-Phasen und Neustarts nicht irritieren. Der Neckarsulmer hängte seine Verfolger jedes Mal aufs Neue wieder ab und landete am Ende einen klaren Start/Ziel-Sieg.Von der deutschen Formel 3 aufs internationale PodiumMarkus Pommer ist einer von vielen Nachwuchspiloten, die sich im ATS Formel 3 Cup den letzten Schliff verleihen haben lassen und jetzt eine erfolgreiche Karriere unter Beweis stellen. Auch Marvin Kirchhöfer, der Champion aus 2013, konnte dieses Jahr in Silverstone seinen ersten Sieg in der GP3 Series feiern, am vergangenen Sonntag festigte Weiron Tan mit einem weiteren Sieg in der Pro Mazda Championship in den USA seinen Platz als Titelverfolger. Matteo Cairoli darf sich amtierender Meister im Porsche Carrera Cup Italia nennen. Laurens Vanthoor, der 2009 der jüngste Meister der deutschen Formel 3 wurde, schaffte 2014 den Hattrick mit dem Blancpain Endurance Titel, dem Blancpain GT Titel  und dem Sieg des 24 Stunden Rennens von Spa. Kevin Magnussen ist am Ziel aller Träume angekommen und fährt in der Königsklasse, der Formel 1.Nationale Formel 3 Serien als KaderschmiedeDie nationalen Formel 3 – Serien boten bisher eine echte Ausbildung. Drei Rennen pro Wochenende – oft auf Formel 1 Parcours – und diverse Testtage sorgten für viel Zeit auf der Strecke. „Wir sind überzeugt davon, dass die Motorsportgrößen von morgen durch diese klassische Schule gehen sollten“, weiß Andreas Meyer, 1. Vorstand der Formel-3-Vereinigung e.V.Der ATS Formel 3 Cup pausiert aktuell. Der gesamte Vorstand der Formel-3-Vereinigung e.V. bedauert dies und wird sich aktiv darum bemühen, den Formel 3 – Nachwuchssport in Deutschland zu fördern und in naher Zukunft die deutsche Formel 3 wiederzubeleben.Quelle: Formula 3 Cup

Die Zigarre wird demokratisch

Die Zigarre wird demokratisch

Früher waren Zigarren einer erlesenen Klientel vorbehalten. Bankiers, Ärzte und gut betuchte Geschäftsleute genossen die teuren Tabakerzeugnisse aus Übersee in exklusiven Privatklubs. Eine Zigarre – das war ein Symbol für Macht, Freiheit und Wohlstand. Heute hat sich die Lage deutlich verändert.Während die Zigarette langsam aber sicher aus der Mode kommt, erlebt die Zigarre ein Comeback als Luxusartikel für jedermann. „Sowohl Banker als auch Taxifahrer genießen Zigarren“, weiß Hans-Kristian Hoejsgaard. Der Chef des Schweizer Tabakwarenkonzerns Oettinger Davidoff macht auf dem Markt eine regelrechte Demokratisierung der Zigarrenkultur aus. Die Freude am Genussrauchen zieht sich dabei nicht nur durch alle Gesellschaftsschichten, neben Männern greifen auch Frauen heute wesentlich öfter zur Zigarre als früher. Während der Anteil weiblicher Aficionados, wie sich die Zigarrenfreunde nennen, im Jahr 2011 bei 6 Prozent lag, sind es nur vier Jahre später bereits 10 Prozent. Wie Hoejsgaard sagt: „Sie kommen zunehmend auf den Geschmack“.Beobachten lässt sich zudem, dass immer mehr junge Leute Zigarren für sich entdecken. Hatten die Hersteller früher Männer jenseits der 45 als Kernzielgruppe ausgemacht, zielen Marketing und Vertrieb heute zunehmend auf Jung-Aficionados zwischen 28 und 35. Diese „Generation Millennium“ jedoch erreicht man weniger mit holzvertäfelten Zigarren-Boutiquen in der Innenstadt als mit gut sortierten Shops im Internet, wie es das Berliner Startup Noblego vormacht. Die Branche ist durchaus bereit, dem angestaubten Image des klassischen Zigarrenrauchers entgegenzuwirken.Trotz schrumpfendem Tabakmarkt wird sich die Zigarrenkultur so auch zukünftig behaupten können. Das zeigen auch die Verkaufszahlen. Als weltgrößter Zigarrenhersteller im Premium-Segment verzeichnete Oettinger Davidoff im vergangenen Jahr 44 Millionen verkaufte Zigarren. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 13 Prozent. Auch in Europa konnte der Konzern, der weltweit mit 70 Läden und 540 Depositären vertreten ist, deutlich an Marktanteilen zulegen.Lila and her CigarBildrechte: Flickr Lila and her Cigar jakeliefer CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Unterwegs richtig versichert?

Unterwegs richtig versichert?

Versicherungsschutz bei Carsharing, Mitfahrgelegenheiten und Fernbusreisen

Carsharing, Mitfahrmöglichkeiten und Fernbusreisen bieten für viele junge Menschen maximale Mobilität zum minimalen Preis. Doch wer haftet eigentlich, wenn bei einem Unfall Insassen verletzt werden oder private Wertgegenstände zu Bruch gehen? Worauf sollte man bereits vor Fahrtantritt achten, damit man sich im Ernstfall zu helfen weiß?

Bei Mitfahrgelegenheiten ist der Mitfahrer über die Kfz-Versicherung des Fahrers oder Unfallgegners versichert. Die Haftpflichtversicherung des Fahrers oder Halters kommt auch für Schäden der Insassen auf. Es kann aber Ausnahmen geben, in denen kein Versicherungsschutz besteht oder in denen die Deckungssummen zu gering sind. Beispielsweise greift der Versicherungsschutz nur bei privaten Fahrten und nur dann, wenn der Fahrer keinen Gewinn erzielt, d. h. nicht mehr Geld einnimmt, als ihm tatsächlich an Kosten angefallen sind. Sachschäden sind nicht mit versichert. „Gehen also der Laptop oder ein teures Musikinstrument zu Bruch, muss man als Mitfahrer die Kosten selbst tragen“, sagt Madlen Müller von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Über kommerzielle Anbieter von Carsharing-Fahrzeugen besteht eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Außerdem sind die Fahrzeuge in der Regel vollkaskoversichert. „Hat der Fahrer jedoch einen Unfall selbst zu verschulden, muss von ihm eine Selbstbeteiligung gezahlt werden, die oft zwischen 500 Euro und 1.500 Euro liegt. In jedem Fall sollten die jeweiligen Vertrags- und Nutzungsbedingungen der Anbieter genau gelesen und gegebenenfalls verglichen werden“, erklärt Müller weiter.

Bei Fernbusfahrten genießen Reisende einen umfangreichen Schutz. Erleidet der Reisende aufgrund eines Unfalls einen Personen- und/oder Sachschaden, hat er Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich. Darüber hinaus ist das Fernbusunternehmen verpflichtet, angemessene und verhältnismäßige Hilfe zu leisten. Das bedeutet, das Unternehmen muss neben der ersten Hilfe auch für Verpflegung, Kleidung, Beförderung und eventuell Unterbringung sorgen.

Welche weiteren Rechte Sie bei Fernbusfahrten haben, erfahren Sie unter https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/fahrgastreche-fernbusse. In einer Umfrage möchten wir gern wissen, wie es mit der Pünktlichkeit der Busse oder mit der Information über die Fahrgastrechte aussieht. Bis zum 30. September können Sie unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/fernbus-umfrage-1 an der kurzen Umfrage teilnehmen.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Wohnungseinbruch in Bielefeld: zwei Täter mit gestohlenem Auto in Bad Muskau gestellt

Wohnungseinbruch in Bielefeld: zwei Täter mit gestohlenem Auto in Bad Muskau gestellt

Bielefeld, OT Schildesche, Am Pfarracker

19.07.2015, 16:00 Uhr – 20.07.2015, 15:15 Uhr

Bad Muskau, Grenzübergang

21.07.2015, 10:00 Uhr

Streifen der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf und der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen haben am Dienstag in Bad Muskau einen gestohlenen BMW X 5 gestoppt und zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Der SUV wurde in Bielefeld entwendet.

Die Tat geschah zwischen Sonntag- und Montagnachmittag im Ortsteil Schildesche. Unbekannte waren in ein Wohnhaus eingedrungen und hatten unter anderem die Originalschlüssel eines BMW X 5 gestohlen. Mit dem schwarzen Geländewagen, der vor der Tür parkte, entkamen die Täter.

Die Polizei erhielt am Dienstagvormittag genaue Informationen über den Standort des Wagens, er befand sich in Bad Muskau. Die Gemeinsame Fahndungsgruppe Bautzen legte sich auf die Lauer und schlug gemeinsam mit Kräften der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf zu, als zwei Männer mit dem BMW über die Neißebrücke nach Polen fahren wollten. Die Beamten nahmen die 21 und 25 Jahre alten deutschen Staatsbürger aus Ostwestfalen vorläufig fest und stellten den gesuchten Pkw sicher.

Die Soko Kfz führt mit der Kriminalpolizei Bielefeld die weiteren Ermittlungen. (tk)

Quelle: PD Görlitz

BPOLI KLT: Bundespolizei Klingenthal stellt illegale Migranten im Regionalexpress

BPOLI KLT: Bundespolizei Klingenthal stellt illegale Migranten im Regionalexpress

   Plauen, Klingenthal (ots) – Am gestrigen Dienstag, dem 21. Juli 2015, stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal am frühen Abend in zwei Regionalexpress-Zügen insgesamt zwölf Männer fest, die im Wege illegaler Migration nach Deutschland gelangten.   Es handelte sich dabei um zwei Männer aus Syrien im Alter von 41 und 44 Jahren, vier Jugendliche (alle 17 Jahre) aus Afghanistan, zwei junge Männer (18 und 19 Jahre) aus Somalia sowie vier Iraker.

   Keine der Personen konnte gültige Reisedokumente vorweisen. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden alle Personen zunächst in polizeilichen Gewahrsam genommen.   Im Rahmen durchgeführter Vernehmungen wurde bekannt, dass die Männer nach Deutschland geschleust worden sind.

   Nach Abschluss der polizeilichen Erstmaßnahmen wurden alle Erwachsenen an die Außenstelle Chemnitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge übergeben, da in den durchgeführten Vernehmungen entsprechende Schutzersuchen gestellt worden sind.   Die Jugendlichen übergaben die Beamten dem Jugendamt des Vogtlandkreises und brachten sie vorübergehend in einem Krankenhaus unter.

Quelle: Bundespolizei