Breitenau (ots) – Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel stellte über das Wochenende (17. bis 19. Juli 2015) insgesamt 58 Personen fest, welche sich unerlaubt in der Bundesrepublik Deutschland aufhielten.

   Den Anfang machte ein afghanischer Staatsangehöriger am 17. Juli

2015 gegen 08:30 Uhr. Dieser versuchte mit einem grenzüberschreitenden Linienbus über die BAB 17 nach Deutschland einzureisen. Im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung stellte dieser ein Schutzersuchen und wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet.

   Weiter ging es am 17. Juli 2015 als gegen 18:00 Uhr insgesamt sieben albanische Staatsangehörige, ebenfalls mittels eines grenzüberschreitenden Linienbusses, über die BAB 17 nach Deutschland einreisen wollten. Da bei allen Personen im Rahmen der grenzpolizeilichen Kontrolle und Einreisebefragung nachweislich festgestellt wurde, dass ihr angestrebter Aufenthaltszweck der unerlaubten Arbeitsaufnahme dienen sollte, wurde allen Personen die

Ein- und Weiterreise nicht gestattet. Alle festgestellten Personen werden im Rahmen der Abschiebung wieder in ihre Heimat nach Albanien reisen.

   Ebenfalls am 17. Juli 2015 wurde gegen 19:00 Uhr ein deutscher Staatsangehöriger festgestellt, der versuchte einer pakistanischen Staatsangehörigen bei der unerlaubten Einreise nach Deutschland zu helfen. Beide Personen wurden bei einer Kontrolle auf dem Parkplatz “Am Heidenholz” auf der BAB 17 festgestellt. Der deutsche Staatsangehörige muss sich jetzt wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise vor Gericht verantworten. Die pakistanische Staatsangehörige wurde aufgrund eines Schutzersuchens an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet.

   Gegen 22:50 Uhr wurden am 17. Juli 2015 insgesamt 24 syrische und

20 afghanische Staatsangehörige ohne aufenthaltslegitimieren Dokumente festgestellt. (siehe Pressemitteilung vom 20. Juli 2015 “BPOLI BHL: erneuter Großaufgriff durch die Bundespolizei”)

   Am darauffolgenden Tag (18. Juli 2015) wurde gegen 19:45 Uhr ein ungarischer Staatsangehöriger festgestellt, welcher versuchte vier irakische Staatsgehörige in die Bundesrepublik Deutschland zu verbringen. Festgestellt wurden diese bei einer Fahrzeugkontrolle auf der BAB 17 (Parkplatz “Am Heidenholz”) durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel. Die irakischen Staatsangehörigen wurden aufgrund eines Schutzersuchens an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Der ungarische Staatsangehörige muss sich jetzt wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise vor Gericht verantworten.

   Am Sonntag (19. Juli 2015) stellten die Beamten der Bundespolizei gegen 08:30 Uhr einen serbischen Staatsangehörigen fest, welcher bei seiner Einreise nicht die erforderlichen Einreisevoraussetzungen erfüllte. Auch dieser musste die Bundesrepublik Deutschland wieder in Richtung seines Heimatlandes verlassen.

Quelle: Bundespolizei

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