BMW-Fahrer tödlich verletzt – Polizei sucht Unfallzeugen

BMW-Fahrer tödlich verletzt – Polizei sucht Unfallzeugen

Zeit:   20.07.2015, 05.13 Uhr festgestelltOrt:    Bahretal, OT OttendorfHeute Morgen wurden Polizei und Rettungskräfte zu einem Verkehrsunfall auf der Ortsverbindungsstraß Ottendorf-Gersdorf (K 8757) gerufen. Sie mussten am Ort den Tod des Fahrzeugführers (31) feststellen.Bisherigen Erkenntnissen zu Folge fuhr der 31-Jährige mit einem BMW aus Richtung Ottendorf in Richtung Gersdorf. In einer Rechtskurve kam er nach links von der Fahrbahn ab, stieß seitlich gegen einen Baum und fuhr anschließend einen angrenzenden Abhang hinunter. Rettungskräfte fanden 31-Jährigen neben seinem Fahrzeug. Er war bereits an seinen schweren Verletzungen verstorben.Der Verkehrsunfalldienst der Dresdner Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zum konkreten Unfallzeitpunkt oder zur Unfallursache machen? Wer hat die Ortsverbindungsstraße in der Nacht befahren? Wem ist der blaue BMW in der Nacht aufgefallen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ju)Quelle: PD Dresden

Volkswagen Motorsport Das Wochenende

Volkswagen Motorsport Das Wochenende

9oFueLYfZyaBFsGDDOCjoFz1gYmy_S6QcCMeYtv0hOESüdafrikanische Rallye-MeisterschaftVier Volkswagen Polo unter den ersten ZehnBeim vierten Lauf zur Südafrikanischen Rallye-Meisterschaft haben es gleich vier Volkswagen Polo unter die ersten Zehn geschafft. Das südafrikanische Duo Hergen Fekken/Pierre Arries von Volkswagen Sasolracing belegte in Port Elizabeth im Polo den fünften Platz gefolgt von den Teamkollegen Henk Lategan/Barry White (ZA/ZA) sowie Gugulethu Zulu/Hilton Auffrey (ZA/ZA). Paulus Franken/Henry Kohne (ZA/ZA) gewannen im Volkswagen Polo die S1600-Klasse und wurden  im Gesamtklassement am Ende als Achte gewertet. Die Rallye sollte ursprünglich aus zwölf Wertungsprüfungen bestehen. Nach der zehnten musste sie jedoch aufgrund starker Regenfälle frühzeitig abgebrochen werden. In der Gesamtwertung liegen Gugulethu Zulu/Hilton Auffrey als beste Volkswagen Piloten derzeit auf dem vierten Platz. Der nächste Lauf zur Südafrikanischen Rallye-Meisterschaft wird am 14. und 15. August in Gauteng (ZA) ausgetragen.

_ABL9641-X2Volkswagen Polo-Cup RusslandSilantyev gewinnt vierten Lauf in RostovMikhail Silantyev/Sergey Skripka haben den vierten Lauf des Volkswagen Polo-Cup Russland gewonnen. Das russische Duo siegte bei der anspruchsvollen Schotter-Rallye rund um die zentralrussische Stadt Rostov in der Oblast Yaroslavl bei der lediglich zwei von sechs gestarteten Autos die Zielflagge sahen. Hinter Silantyev/Skripka kamen Yuriy Uryukov/Sergey Volkov (RUS/RUS) als Zweite ins Ziel. Die Rallye wurde über insgesamt zwei Tage ausgetragen und bestand aus vielen schnellen Passagen und anspruchsvollen Sprungkuppen. Die Teilnehmer mussten insgesamt sechs Wertungsprüfungen absolvieren, die Gesamtdistanz betrug 80,85 Kilometer. Der nächste Lauf zum Volkswagen Polo-Cup Russland steigt vom 7. bis 8. August in Vyborg (RUS).Und so geht’s weiter:25.07.2015Global Rallycross, Detroit (USA)

BPOLI BHL: erneuter Großaufgriff von illegalen Migranten durch die Bundespolizei

BPOLI BHL: erneuter Großaufgriff von illegalen Migranten durch die Bundespolizei

   Breitenau (ots) – Am 17. Juli 2015 gegen 22:50 Uhr stellte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der Bundesautobahn 17, Abfahrt Bad Gottleuba, insgesamt drei Personen fest, welche fußläufig auf dem Standstreifen in Richtung Dresden unterwegs waren.

   Bei der anschließenden Kontrolle der drei Personen bemerkten die Beamten, dass sich unmittelbar neben der Autobahn eine größere Anzahl von Personen im Feld versteckt hielt. Als die Bundespolizisten die Personen aufforderten herauszukommen, ergriffen mehrere Personen die Flucht in verschiedene Richtungen.

   Durch die Bundespolizei wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Personen eingeleitet. Die Fahndung mit mehreren Beamten der Bundespolizei und einen angeforderten Polizeihubschrauber dauerte bis 08:00 Uhr morgens an.

   Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den 44 festgestellten Personen, um insgesamt 24 syrische und 20 afghanische Staatsangehörige. Unter ihnen befanden sich zwei Kinder und 21 jugendliche Personen. Da alle Personen ein Schutzersuchen stellten, wurden diese nach der polizeilichen Sachbearbeitung an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, wo sie derzeitig betreut werden.

   Die Personen, welche alle aus Krisen- und Kriegsgebieten stammen, wurden direkt nach Grenzübertritt durch den oder die Schleuser einfach auf der Autobahn zurückgelassen, wodurch sie zusätzlich in Gefahr gebracht wurden. Der Aufenthalt zu Fuß auf einer Bundesautobahn stellt immer eine besondere Gefahr für die betreffenden Personen und allen anderen Verkehrsteilnehmer dar.

   Die Bundespolizei bittet alle Zeugen, die Wahrnehmungen zu diesem Sachverhalt gemacht haben, diese der Bundespolizei oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen.

   Die kostenlose Rufnummer der Bundespolizei lautet 0800 – 6 888 000 / Die Rufnummer der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel lautet

035023 – 676 300.

Quelle: Bundespolizei

„Der Reiz der ADAC Rallye Deutschland ist ihre Vielfalt.“

„Der Reiz der ADAC Rallye Deutschland ist ihre Vielfalt.“

  • Interview mit Vorjahressieger und Hyundai-Pilot Thierry Neuville über den deutschen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft

München/Trier, 20. Juli 2015 – Er gehört seit Jahren zu den besten Piloten der FIA Rallye-Weltmeisterschaft: Thierry Neuville. Schon 2013 überzeugte der Belgier als Dauergast auf dem Podium der WRC und krönte sich am Ende der Saison zum souveränen Vizeweltmeister. Bis zu seinem ersten Sieg musste sich Neuville jedoch bis zur ADAC Rallye Deutschland 2014 gedulden: Mit dem Gewinn des deutschen Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft feierte er vergangenes Jahr zugleich den ersten Sieg des Hyundai Shell World Rally Teams in der WRC.Doch nicht nur wegen seines Vorjahreserfolges genießt die ADAC Rallye Deutschland für den Belgier einen ganz besonderen Stellenwert: Thierry Neuville stammt aus Hünningen bei Sankt Vith in der deutschsprachigen Gemeinde Belgiens und somit ganz aus der Nähe der Rallye-Region. Die Wertungsprüfung Waxweiler führt ihn praktisch „vor die Haustür“ seiner Heimat. Der Unterstützung zahlreicher belgischer und deutscher Fans kann sich Neuville somit sicher sein. Vor dem Startschuss zur ADAC Rallye Deutschland haben wir mit dem Vorjahressieger gesprochen.Herr Neuville, mit welchen Erwartungen gehen Sie in die diesjährige Ausgabe des deutschen Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft? Lässt sich der Erfolg des Vorjahres wiederholen?Thierry Neuville: „Wir werden uns gut vorbereiten und entsprechend zuversichtlich an den Start gehen. Natürlich wird Volkswagen wieder sehr stark sein und auch Citroën ist auf Asphalt sehr schnell. Aber 2014 konnten wir mit unserem Hyundai i20 WRC gut mithalten und Bestzeiten fahren. Auch in diesem Jahr ist hier ein Podiumsplatz möglich. Den Sieg zu holen, wird schwierg, doch man sollte ihn nie aus den Augen verlieren.“Bei der ADAC Rallye Deutschland 2014 haben Sie gezeigt, dass Sie ein Siegfahrer sind. Ist der Erwartungsdruck seitdem gestiegen? Thierry Neuville: „Nicht unbedingt. Jeder erwartet zwar, dass wir auch dieses Jahr wieder vorne mitfahren, doch 2014 haben wir auch ein wenig vom Ausscheiden der führenden Teams profitiert. Wichtig ist, dass wir unser Ziel – ein Top-Resultat – stets im Blick behalten. Mit einer konstanten Leistung und guten Zeiten ist ein Platz auf dem Podium durchaus in Reichweite.“Nach sechs Schotter-Rallyes in Folge kehren die Rallye-Boliden in Deutschland auf Asphalt zurück. Wie schwierig ist die Umstellung auf den neuen Untergrund für das gesamte Team?Thierry Neuville: „Die Umstellung ist in erster Linie eine Herausforderung für die Piloten und Co-Piloten, denn die Fahreigenschaften auf Asphalt sind ganz anders als auf Schotter. Es braucht da immer eine gewisse Zeit, um sich an den neuen Untergrund zu gewöhnen, doch das richtige Gefühl stellt sich dann wieder schnell ein.“Wie kann sich ein Laie den fahrerischen Unterschied zwischen Asphalt und Schotter vorstellen?Thierry Neuville: „Alle Fahreigenschaften sind komplett anders. Auf Schotter sind die Fahrzeuge sehr weich abgestimmt, das Fahren auf Asphalt ist dagegen eher hart, die Reifen haben deutlich mehr Grip. Man kann es vielleicht mit dem Umstieg von einer Limousine auf ein Kart vergleichen. Jeder, der schon einmal Kart gefahren ist, kann das bestimmt gut nachvollziehen.“Die ADAC Rallye Deutschland gilt als sehr anspruchsvoller Weltmeisterschaftslauf, der den Teams viel abverlangt. Worin liegen die besonderen Herausforderungen und was macht den ganz speziellen Reiz aus? Thierry Neuville: „Die ADAC Rallye Deutschland ist eine sehr schöne und vor allem auch sehr abwechslungsreiche Rallye. Hier trifft man auf viele verschiedene Bedingungen: Da sind die engen Strecken in den Weinbergen mit den vielen Kehren, bei denen man bis in den ersten Gang runterschalten und dann wieder herausbeschleunigen muss. Und dann natürlich die Panzerplatte in Baumholder, die den Teams und den Fahrzeugen alles abverlangt. Hier ist auch die Reifenwahl enorm wichtig – vor allem bei schwierigen Wetterbedingungen.“Die berühmt-berüchtigte Panzerplatte bietet Rallye-Fans ein Live-Erlebnis der Extraklasse. In diesem Jahr werden hier sogar fünf Wertungsprüfungen absolviert. Was bekommt man im Fahrzeug eigentlich von den vielen Fans und der Mega-Atmosphäre auf dem Truppenübungsplatz mit? Thierry Neuville: „Als 2014 zum ersten Mal die Sprintprüfungen auf der Panzerplatte gefahren wurden, konnten wir die Atmosphäre vor dem Start der Wertungsprüfungen schon genießen. Gerade in den Kreuzungsbereichen, an denen wir Fahrer mehrmals vorbeikommen, ist immer sehr viel los. Und natürlich habe ich dort auch die vielen belgischen Flaggen der Fans gesehen, die jedes Jahr extra nach Deutschland kommen, um uns zu unterstützen. In der Prüfung selbst sind wir dann aber voll konzentriert.“Die Wertungsprüfung Waxweiler führt ganz in die Nähe Ihrer belgischen Heimat. Für einen Abstecher nach Hause ist der Zeitplan wahrscheinlich etwas zu eng, aber werden Ihre Freunde und Ihre Familie Sie live vor Ort unterstützen? Hat man da zusätzlichen Druck?Thierry Neuville: „Meine Familie und mein Fanclub werden mir auch in diesem Jahr vor Ort die Daumen drücken. Aufgrund der Nähe zu meiner Heimat sind natürlich mehr belgische Fans live dabei als bei den anderen Läufen. Für mich ist das aber mehr eine schöne Motivation als ein zusätzlicher Druck.“Sicherheit spielt bei der ADAC Rallye Deutschland eine wichtige Rolle. In einem Video geben Sie den Fans hierzu wertvolle Tipps. Was können Sie den Zuschauern in puncto Sicherheit mit auf den Weg geben?Thierry Neuville: „Gerade bei den Wertungsprüfungen in den Weinbergen ist es enorm wichtig, dass sich alle Besucher an die Sicherheitsregeln halten, denn wir Fahrer sehen auf den engen Strecken extrem wenig. Wenn sich die Fans an die markierten Wege und an die erlaubten Zuschauerzonen halten, ist alles bestens. Der ADAC macht hier einen wirklich sehr guten Job. Wenn es so etwas wie einen allgemeingültigen Tipp gibt, dann vielleicht den, dass man sich als Zuschauer am besten schon vor seinem Besuch informiert, was wo erlaubt ist und was nicht. Diese Infos gibt es ja alle auf der Internetseite der ADAC Rallye Deutschland.“(Anmerkung der Redaktion: Das Video mit Thierry Neuville und die Sicherheitshinweise finden Sie in der Rubrik „Zuschauer“ unter „Sicherheitshinweise“ auf www.adac-rallye-deutschland.de)Ihr Bruder Yannick gehört ebenfalls zum Teilnehmerfeld der ADAC Rallye Deutschland. Er tritt im ADAC Opel Rallye Cup im Rahmen des deutschen FIA Rallye-Weltmeisterschaftslaufs an. Sie haben ja schon viel Erfahrung, aber wie wichtig ist so eine Plattform wie der ADAC OPEL Rallye Cup für den Nachwuchs und verfolgen Sie die Starts Ihres Bruders?Thierry Neuville: „Der ADAC Opel Rallye Cup ist eine sehr gute Plattform für junge talentierte Piloten, um im Rallye-Sport Fuß zu fassen. Mein Bruder hat in dem Cup sehr viel Spaß und hält unsere motorsportbegeisterte Familie auf Trab. Bei den meisten Rallyes meines Bruders versuche ich, vor Ort dabei zu sein, ansonsten verfolge ich sie im Internet. Und zugegeben: Es macht auch einmal Spaß, eine Rallye als Zuschauer zu verfolgen und nicht selbst im Auto zu sitzen.“Jetzt Rallye-Pass im Vorverkauf sichern! Der Vorverkauf für die ADAC Rallye Deutschland 2015 läuft auf Hochtouren: Der Rallye-Pass bzw. der Gutschein hierfür ist zum Preis von EUR 69,- (für ADAC Mitglieder EUR 64,-) unter https://shop.rallye-deutschland.de erhältlich. Gegen einen Aufpreis von EUR 5,- lässt sich zusammen mit der Ticket-Bestellung auch gleich das offizielle Rallye Magazin vorbestellen. Als besonderes Highlight erhält jeder Rallye-Pass-Vorbesteller einen exklusiven Zugang zu der Web- und App-Plattform WRC+, die einen Monat lang kostenfrei genutzt werden kann.Der Rallye-Pass im Überblick: Der Rallye-Pass ist das universelle Fan-Ticket für alle vier Tage der ADAC Rallye Deutschland. Er beinhaltet den Zugang zum Shakedown und zu allen Zuschauerbereichen an den Wertungs-prüfungen. Ebenfalls im Preis enthalten ist der Eintritt zum Servicepark. Hier werden den Fans zahlreiche Attraktionen geboten. Das Gelände ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt. Hier können Fans den Mechanikern über die Schultern schauen, die WRC-Stars und ihre Rallye-Fahrzeuge bewundern, sowie Autogramme ergattern.Das Ticket beinhaltet:

  • Zugang zu allen Wertungsprüfungen an allen Tagen
  • Zugang zum Servicepark an allen Tagen
  • Zugang zum Shakedown am Donnerstag
  • Spectator Map mit den wichtigsten Informationen rund um das Renngeschehen
  • ADAC Rallye Deutschland Ticketband
  • ADAC Rallye Deutschland Aufkleber

Infos zur ADAC Rallye Deutschland 2015: Die ADAC Rallye Deutschland hat weltweit einen einzigartigen Ruf. Die Mischung aus engen Prüfungen in den Mosel-Weinbergen, harten Pisten auf dem Truppenübungsplatz Baumholder sowie schnellen Asphalt-Straßen stellen die Teams und Fahrer vor große Herausforderungen. Hier sind Können und Vielseitigkeit gefragt. Ständige Abwechslung, hochklassige Action und große Fan-Nähe machen den deutschen Weltmeisterschaftslauf auch bei den Zuschauern so beliebt. Jahr für Jahr lockt die Großveranstaltung ein begeistertes Publikum aus ganz Europa an, das der ADAC Rallye Deutschland zudem ein spezielles internationales Flair verleiht.ADAC Rallye Hub: Immer gut informiert! Der ADAC Rallye Hub ist das offizielle Online-Kommunikationstool der ADAC Rallye Deutschland und berichtet rund um die Uhr live vom Geschehen beim deutschen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Auf www.rallyehub.de finden Fans ab sofort sämtliche Informationen aus den Social-Media-Kanälen von Twitter, Facebook, Instagram und Youtube auf einer zentralen Seite. Neben aktuellen News aus der Rallye-Weltmeisterschaft ist auch eine umfangreiche Berichterstattung vom ADAC Rallye Masters und der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) das zentrale Element des neuen ADAC Rallye HubQuelle: ADAC Motorsport

Festnahme eines mutmaßlichen Mitglieds der ausländischen terroristischen Vereinigung „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK)

Festnahme eines mutmaßlichen Mitglieds der ausländischen terroristischen Vereinigung „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK)

GBA: Festnahme eines mutmaßlichen Mitglieds der ausländischen terroristischen Vereinigung „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK)

   Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft hat am Samstag (18. Juli

2015) auf Grund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 29. Mai 2015 den

   50-jährigen türkischen Staatsangehörigen Ahmet C.

   durch Beamte des Bundeskriminalamts festnehmen lassen. Zudem wurde die Wohnung des Beschuldigten auf Grundlage eines entsprechenden Beschlusses des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs durchsucht. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) beteiligt zu haben (§ 129b Abs. 1 i.V.m. § 129a Abs. 1 StGB).

   Die „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) strebt einen staatenähnlichen Verbund der kurdischen Siedlungsgebiete in der Türkei, Syrien, Iran und Irak an. Sie verfügt über militärisch strukturierte Guerillaeinheiten, die Anschläge auf Einrichtungen türkischer Sicherheitsbehörden begehen. Seit 2004 sind bei zahlreichen Anschlägen Soldaten und Polizisten, vereinzelt auch Zivilisten, getötet oder verletzt worden. In Deutschland und anderen Ländern Westeuropas haben ihre Mitglieder vor allem die Aufgabe, Finanzmittel für die Organisation zu beschaffen und Nachwuchs für den Guerillakampf zu rekrutieren.

   Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, unter dem Decknamen „Kerim“

als hauptamtlicher Kader der PKK spätestens ab Juni 2013 bis Juni

2014 im Bundesgebiet den Sektor „Mitte“ geleitet haben, der sich unter anderem auf die Gebiete Düsseldorf, Köln, Bonn und Bielefeld sowie Teile des Ruhrgebietes erstreckt. In dieser Eigenschaft soll er die Arbeit der nachgeordneten Gebietsleiter durch Anweisungen zur Erledigung der dort anfallenden Aufgaben koordiniert und entsprechende Berichte über die dortigen Aktivitäten der Vereinigung angefordert haben, insbesondere im Zusammenhang mit der Organisation und Durchführung von Demonstrationen und Propagandaveranstaltungen.

Ferner soll der Beschuldigte in persönlichem Kontakt zu Kadern der ihm übergeordneten Europaführung der PKK gestanden und dafür Sorge getragen haben, dass deren Weisungen in seinem Bereich umgesetzt wurden und die Europaführung über die wesentlichen Vorgänge in den Gebieten seines Sektors fortlaufend unterrichtet wurde.

   Der Beschuldigte wurde gestern (19. Juli 2015) dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihm den Haftbefehl eröffnet und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

   Mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen hat die Bundesanwaltschaft das Bundeskriminalamt beauftragt.

Quelle: Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)