Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern nach zwei falschen Polzisten

Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern nach zwei falschen Polzisten

Löbau, OT Bellwitz, Alte Lausitzer Straße

17.04.2015, 23:10 Uhr

Die Kriminalpolizei fahndet mit Lichtbildern nach zwei dreisten Männern, die am 17. April 2015 in Bellwitz versucht haben, eine Seniorin zu überrumpeln.

An dem Freitag erschienen am späten Abend bei einer 74-Jährigen zwei unbekannte Männer. Diese hatten die Frau im Vorfeld angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Während des Telefonates hatte die gutgläubige Dame Auskünfte über Wertgegenstände im Haus gegeben.

Die Männer verlangten nun Zutritt zur Wohnung, begaben sich zielgerichtet zu einer in einem Schrank eingebauten Geldkassette und versuchten diese zu stehlen. Das Vorhaben misslang, aber die Täter wurden von einer Videokamera aufgenommen. Die beiden Männer wurden wie folgt beschrieben:

Die erste Person hat ein scheinbares Alter von 35 Jahren, ist cirka 1,75 Meter groß, hat eine schlanke Figur, eine hohe Stirn und ist glatzköpfig.

Der andere Mann hat ein scheinbares Alter von etwa 30 Jahren, ist cirka 1,70  – 1,75 Meter groß, hat dunkelbraune, kurze Haare und eine kurze Nase.

Beide Täter sprachen gebrochen Deutsch.

Die Polizei sucht Zeugen, welche die beiden abgebildeten Personen wiedererkennen. Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland telefonisch unter 03583 62-0 oder jede andere Polizeidienststelle. (mg)

Bitte beachten Sie, dass eine Verwendung der anhängenden Lichtbilder aus rechtlichen Gründen nur für Printmedien, nicht aber für das Internet freigegeben ist.

Quelle: PD Görlitz

  

Porsche Carrera Cup Deutschland, Lauf 9, ZandvoortNiederlande

Porsche Carrera Cup Deutschland, Lauf 9, ZandvoortNiederlande

Philipp Eng dominiert das Zandvoort-Wochenende

Stuttgart. Die Halbzeitbilanz von Philipp Eng (Team Deutsche Post by Project 1) im Porsche Carrera Cup Deutschland kann sich sehen lassen: Vier Siege in neun Rennen. Zwei davon erzielte er am Wochenende im niederländischen Zandvoort. Dort setzte sich der Österreicher mit seinem 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup am Samstag gegen Michael Ammermüller (D/The Heart of Racing by Lechner) und Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner) durch, am Sonntag gewann er vor Riberas und Nicki Thiim (DK/Küs Team 75 Bernhard). „Ich bin fit, ich bin mental gut vorbereitet und ich gehe mit Spaß in jedes Rennen. Das Gefühl am Ende ganz oben auf dem Podium zu stehen, ist einfach unbeschreiblich. Allerdings weiß ich auch, dass noch acht Rennen im Carrera Cup vor mir liegen und die Konkurrenz stark ist“, erklärte Eng nach seiner vierten Champagnerdusche.Der 4,307 Kilometer lange Dünenkurs verlangte den 22 Piloten einiges ab. Eng und Riberas, die von den Startplätzen eins und zwei kamen, erwischten beide einen guten Start und setzten sich in den ersten Runden vom Starterfeld ab. Doch hinter ihnen konnte der an Position drei liegende Ammermüller sich nicht gegen einen starken Thiim wehren und musste den Dänen im zweiten Umlauf vorbei lassen. Die Podiumsplätze waren damit vergeben. Trotz einer kurzen Safety-Car-Phase gegen Rennende fuhr Eng mit einem Vorsprung von drei Sekunden ins Ziel. Für Zandvoort konnte Eng die Trainingsbestzeit ebenso für sich verbuchen wie zwei Mal Pole-Position, zwei Mal die schnellste Rennrunde und zwei Rennsiege. Riberas schob sich mit den Plätzen zwei und drei in der Meisterschaft nach vorne: „Das war für mich ein richtig gutes Wochenende in Zandvoort. Wir führen in der Teamwertung und in der Fahrerwertung bin ich jetzt Zweiter.“Im Sonntagsrennen belegte Ammermüller den vierten Platz vor Christian Engelhart (D/TECE MRS-Racing). Als bester Porsche-Junior kam der 19 Jahre alte Matteo Cairoli (I/Team Deutsche Post by Project 1) als Sechster ins Ziel. „Das war ein tolles Rennen für mich mit einem guten Ergebnis. Ich hatte spannende Zweikämpfe mit Robert Renauer, Connor de Phillippi und Christopher Zöchling. Alles lief fair ab und es hat richtig Spaß gemacht“, sagte ein zufriedener Cairoli.Einen beeindruckenden Kampfgeist bewies Christopher Zöchling (A/Konrad Motorsport), der von Startplatz 13 kam und das Rennen auf Rang sieben beendete. Robert Renauer (D/Herberth Motorsport) wurde Achter. Porsche-Junior Sven Müller (D/Lechner Racing Middle East) sammelte Punkte auf Platz neun. „Das zweite Rennen des Wochenendes ist leider nicht so gut gelaufen. Jetzt müssen wir schauen, woran es liegt. Beim nächsten Mal bin ich wieder bei der Musik“, analysierte Müller. Jeffrey Schmidt (CH/Lechner Racing Middle East) sah als Zehnter die Zielflagge. Porsche-Junior Connor de Phillippi (Land-Motorsport) haderte mit der Safety-Car-Phase: Der 22-jährige US-Amerikaner lag vor dem Re-Start auf Position sechs und wurde am Ende Elfter. „Die vor mir liegenden Fahrer haben plötzlich sehr stark runtergebremst und ich musste durch den Kies, um Kontakt zu vermeiden. Das ist natürlich ärgerlich“, sagte de Phillippi.In der Gesamtwertung führt Eng, der den Porsche Carrera Cup Deutschland im vergangenen Jahr gewann, nach neun von 17 Rennen mit 154 Punkten vor Riberas mit 112 Punkten. Auf Platz drei liegt Engelhart mit 109 Zählern, Vierter in der Fahrerwertung ist Ammermüller mit 107 Punkten.Die Läufe zehn und elf des Porsche Carrera Cup Deutschland werden vom 31. Juli bis zum 2. August im österreichischen Spielberg ausgetragen. Der Red Bull Ring wird für einige Fahrer und Teams zum Heimspiel. Christopher Zöchling kommt gebürtig aus Bruck an der Mur in der Steiermark. Der Salzburger Philipp Eng reist als Gesamtführender in sein Heimatland. Hinzu kommen Teams, mit Österreichern an der Spitze: Die Mannschaft rund um Walter Lechner Senior mit den Teams Lechner Racing Middle East und The Heart of Racing by Lechner kommt mit Firmensitz in Faistenau aus der Region rund um Salzburg. In der Nähe des Red Bull Rings wurde Franz Konrad geboren. Der Chef von Konrad Motorsport kommt aus Graz.Rennergebnis 9. Lauf:1. Philipp Eng (A/Team Deutsche Post by Project 1)2. Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner)3. Nicki Thiim (DK/Küs Team 75 Bernhard).4. Michael Ammermüller (D/The Heart of Racing by Lechner)5. Christian Engelhart (D/TECE MRS-Racing)6. Matteo Cairoli (I/Team Deutsche Post by Project 1)7. Christopher Zöchling (A/Konrad Motorsport)8. Robert Renauer (D/Herberth Motorsport)9. Sven Müller (D/Lechner Racing Middle East)10. Jeffrey Schmidt (CH/Lechner Racing Middle East)Punktestand nach 9 von 17 Läufen:Fahrer-Wertung1. Philipp Eng (A/Team Deutsche Post by Project 1), 154 Punkte2. Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner), 112 Punkte3. Christian Engelhart (D/TECE MRS-Racing), 109 Punkte4. Michael Ammermüller (D/The Heart of Racing by Lechner), 107 Punkte5. Jeffrey Schmidt (CH/Lechner Racing Middle East), 101 PunkteRookie-Wertung1. Richard Charles Goddard (AUS/TECE MRS-Racing), 11 Punkte2. Pepe Massot (E/KÜS Team 75 Bernhard), 7 Punkte3. Alexander Toril (E/Market Leader Team by Project 1), 5 PunkteAmateur-Wertung1. Rolf Ineichen (CH/Konrad Motorsport), 160 Punkte2. Wolf Nathan (NL/Land-Motorsport), 156 Punkte3. Ralf Bohn (D/Herberth Motorsport), 120 PunkteTeam-Wertung1. The Heart of Racing by Lechner, 219 Punkte2. Team Deutsche Post by Project 1, 215 Punkte3. Lechner Racing Middle East, 184 Punkte

Quelle: Porsche Motorsport

Audi-Pilot Ekström mit starker Aufholjagd

Audi-Pilot Ekström mit starker Aufholjagd

Von Startplatz 16 auf Rang sieben beim DTM-Rennen in Zandvoort

Erste Punkte der Saison für Adrien Tambay
Jamie Green weiter Führender der Fahrerwertung

Vor 31.000 Zuschauern (am Wochenende) hat Audi in Zandvoort die Doppelführung in der DTM-Fahrerwertung und Platz eins in der DTM-Herstellerwertung behauptet. Audis Mann des Rennens am Sonntag war Mattias Ekström, der im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einer Aufholjagd glänzte.

Nach dem enttäuschenden Ergebnis am Samstag ließ der zweimalige DTM-Champion die Abstimmung seines RS 5 DTM für das zweite Rennen am Sonntag komplett ändern. Wegen eines Defekts am Kabelbaum konnte er jedoch im Warm-up keine Runde drehen und musste sich anschließend mit Startplatz 16 begnügen. Im Rennen hatte er jedoch eines der schnellsten Autos im Feld, machte insgesamt neun Plätze gut und sammelte sechs wertvolle Punkte.

„Heute war ich mit meinem Auto sehr zufrieden“, sagte der Schwede. „Ich hatte harte Duelle mit Pascal (Wehrlein) und Christian (Vietoris), die viel Spaß gemacht haben. Gut ist, dass ich den Rückstand in der Tabelle reduzieren konnte und wir für die nächsten beiden Rennen in Spielberg Gewicht abbauen.“

Seine ersten Punkte der Saison holte Adrien Tambay. Der Franzose hielt im Playboy Audi RS 5 DTM in der Schlussphase Gary Paffett im Mercedes-Benz in Schach und kam als Neunter ins Ziel. Mike Rockenfeller landete im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix knapp hinter Paffett auf Rang elf. Der DTM-Champion von 2013 zeigte von Startplatz 19 eine ähnliche Aufholjagd wie Mattias Ekström.

Enttäuschend verlief das Rennen für Miguel Molina und Jamie Green. Molina verteidigte im Teufel Audi RS 5 DTM am Start Platz fünf und konnte lange den Anschluss zu den leichteren BMW vor ihm halten. In der hektischen Phase nach den Pflicht-Boxenstopps wurde der Spanier aber von anderen Fahrern hart attackiert und fiel mit einem beschädigten Auto bis auf Rang zwölf zurück. Jamie Green blieb im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg auf Rang 13 ohne Punkte. Der Vorsprung des Gesamtführenden auf Mattias Ekström und Pascal Wehrlein schrumpft dadurch auf fünf Zähler.

Timo Scheider arbeitete sich im AUTO TEST Audi RS 5 DTM von Startplatz 22 auf Platz 15 nach vorn. Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM) und Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM) mussten nach Feindkontakten vorzeitig aufgeben.

„Das war ein sehr schwieriges Wochenende für uns“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Das Performance-Gewicht hat sicher seinen Einfluss gehabt, vor allem im Zeittraining. Positiv ist, dass wir im zweiten Rennen am Sonntag eine deutlich bessere Leistung gezeigt haben als am Samstag und wir weiter die Fahrer-und Herstellerwertung anführen. Auf dem Red Bull Ring ist die Gewichtssituation nun wieder wesentlich ausgeglichener. Wir werden alles daransetzen, dort wieder um den Sieg zu kämpfen.“

Der Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) ist am 1. und 2. August Schauplatz der nächsten beiden DTM-Rennen.

Quelle: Audi Motorsport

Nebenverdienst zum Draufzahlen Vorsicht bei vermeintlich lukrativen Angeboten

Nebenverdienst zum Draufzahlen Vorsicht bei vermeintlich lukrativen Angeboten

Hinter den Angeboten in Zeitungen und im Internet, die Superverdienste ohne Anstrengung verheißen, stecken oft unseriöse Firmen. Die Betrugs-Masche ist simpel: Nicht nur, dass die Nebenjob-Sucher häufig keine Beschäftigung bekommen, meist sollen sie für wertloses Material, einen Zugang zu einer Datenbank oder als Aufnahmegebühr auch noch etwas bezahlen oder ein Zeitschriften-Abonnement abschließen. „Bei solchen Nebenverdienstangeboten profitieren meist nur die Firmen“, weiß Beate Saupe von der Verbraucherzentrale Sachsen. Vorsicht ist geboten, sobald eine Firma Zahlungen verlangt, bevor der Job überhaupt angetreten ist. Hellhörig sollten Verbraucher auch bei übertriebenen Verdienstmöglichkeiten, vagen Beschreibungen, anonymen Anbietern und teuren Telefonnummern werden. „Die Alarmglocken sollten aber spätestens dann schrillen, wenn Neueinsteiger zunächst auf eigene Kosten an Lehrgängen teilnehmen, teure Produkte erwerben oder Mitglieder werben sollen“, erklärt Saupe weiter. Unseriös sind oft auch Angebote, um Autos als Werbetafel vermarkten zu lassen. In der Regel muss hier zunächst ein Anmelde- oder Bearbeitungsentgelt gezahlt werden. Manche Anbieter lassen sich ihre Bemühungen dann mit Zeitungsabonnements bezahlen. Die Leistungen, die man dafür dann  erhält, sind mehr als bescheiden: Die Daten der Pkws werden zum Beispiel in eine Datenbank eingetragen, in der sich interessierte Unternehmen die gewünschten Autos aussuchen können. Eine Garantie für eine erfolgreiche Vermittlung gibt es nicht. Am Ende haben die Verbraucher dann mit den Bearbeitungsentgelten oder den Zeitschriftenabos draufgezahlt. „Auch vermeintlich seriöse Jobangebote sollten vor einer Unterschrift sorgfältig geprüft werden, denn häufig ist es schwierig, sich aus festen Verträgen zu lösen“, rät Saupe abschließend.