Berggießhübel (ots) – In den frühen Morgenstunden des 08. Juli

2015 wurden durch Beamte der Landespolizei Sachsen (Autobahnpolizeirevier Dresden) mehrere unerlaubt eingereiste Personen festgestellt. Festgestellt wurde die Personengruppe auf dem Parkplatz „Am Nöthnitzgrund“ auf der Bundesautobahn 17 in Fahrtrichtung Dresden. Gemeinsam mit Kräften der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel wurden im Nahbereich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durchgeführt, so dass am Ende 43 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt werden konnten

   Zuständigkeitshalber wurde die weitere Bearbeitung an die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel übergeben

   Vermutlich wurden die unerlaubt eingereisten Personen (35 syrische und 8 irakische Staatsangehörige), mittels eines LKW in das Bundesgebiet verbracht und von einem Schleuser auf dem Autobahnparkplatz ausgesetzt und zurückgelassen.

   Im Anschluss wurden alle Personen zur Erstversorgung und weiteren Betreuung in die Dienstelle der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel verbracht.

   Gegen 08:15 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel einen Bürgerhinweis, dass sich am Bahnhof in Pirna eine größere Personengruppe befindet. Durch die Beamten der Bundespolizei konnten daraufhin 32 syrische Staatsangehörige festgestellt werden. Auch diese wurden zur Versorgung und Bearbeitung in Dienststelle verbracht.

   Um 09:00 Uhr stellte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der Bundesautobahn 17 auf dem Parkplatz „Am Heidenholz“ einen ungarischen Staatsangehörigen fest, welcher versuchte 4 syrische Staatsangehörige in die Bundesrepublik Deutschland zu schleusen.

   Als gegen 11:00 Uhr eine weitere Streife der Bundespolizei den Busbahnhof in Pirna bestreifte, wurden erneut 4 syrische Staatsangehörige festgestellt, welche sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten.

   Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich bei allen festgestellten Personen, um Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten. Die weiteren Ermittlungen, welche sich insbesondere gegen die Hintermänner dieser Schleusungen richten, dauern derzeitig an.

Quelle: Bundespolizei

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