Seelitz/OT Biesern – Brand in Brennstofflager

Seelitz/OT Biesern – Brand in Brennstofflager

(He) Die Beamten des Polizeireviers Rochlitz wurden am Mittwochabend, gegen

20.45 Uhr, zur Bieserner Straße gerufen. Knapp 70 Kameraden der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren waren dort im Löscheinsatz, weil in einem als Brennstofflager genutzten Nebengelass ein Brand ausgebrochen war. Personen kamen nicht zu Schaden. Ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus konnte verhindert werden. Das Gebäude brannte aus, der Dachstuhl stürzte zusammen. Eine Schadenssumme liegt noch nicht vor. Die Löscharbeiten waren gegen 1 Uhr in der Nacht zum Donnerstag beendet. Die B 107 musste zur Brandbekämpfung bis kurz vor Mitternacht gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

Quelle: PD Chemnitz

Zoll stellt 180.000 Stück Zigaretten sicher 28-jähriger Fahrer vorläufig festgenommen

Zoll stellt 180.000 Stück Zigaretten sicher 28-jähriger Fahrer vorläufig festgenommen

Foto 228-jähriger Fahrer vorläufig festgenommen

Eine Kontrolle der Verbundgruppe Görlitz des Hauptzollamtes Dresden endete am Morgen des 6.Juli 2015 mit der Sicherstellung von 180.000 Stück unversteuerten Zigaretten und einer vorläufigen Festnahme.

Die Zollbeamten kontrollierten auf der A 15 Parkplatz Bademeusel einen aus Polen kommenden PKW Skoda Octavia.

Das Fahrzeug war mit einem 28–jährigen polnischen Staatsangehörigen besetzt.

Der Aufforderung auszusteigen und den Kofferraum zu öffnen, kam dieser nur zögerlich nach.

Schnell stellten die Zöllner den Grund dafür fest. Das Fahrzeug war mit 180.000 Stück Zigaretten beladen. Diese waren im Kofferraum, Fußraum, in der Reserveradmulde und in der Rücksitzbank verteilt.

Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Der Steuerschaden beläuft sich auf mehr als 34.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen führt nunmehr das zuständige Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg.

Quelle: Zoll

DIE DTM KOMMT NACH ZANDVOORT: MOTORSPORT UND STRANDFEELING

DIE DTM KOMMT NACH ZANDVOORT: MOTORSPORT UND STRANDFEELING

An der Rennstrecke packenden Motorsport erleben oder die sommerlichen Temperaturen nutzen, um baden zu gehen – diese Frage stellt sich zumindest am kommenden Wochenende gar nicht erst: Wenn die DTM vom 10. bis 12. Juli ihre Zelte im niederländischen Zandvoort aufschlägt, dann liegen die kühlenden Wellen der Nordsee nur einen Steinwurf von dem einzigartigen Kurs, der sich auf 4,307 Kilometern abwechslungsreich und herausfordernd durch die Dünen schlängelt, entfernt. Das vierte Rennwochenende der diesjährigen DTM-Saison bietet eine ganz besondere Atmosphäre, die sich kein Motorsportfan entgehen lassen sollte. Für Action auf der Strecke sorgt auch in den Niederlanden das DTM Double: Am Samstag und am Sonntag tragen die 24 Fahrer von Audi, BMW und Mercedes-Benz je ein Qualifying und ein Rennen aus und damit kommen nicht nur die Fahrer zu mehr Zeit auf der Strecke – von dem neuen Format profitieren vor allem die Fans.

Für viele Fans zählt der DTM-Lauf in Zandvoort dank der unvergleichlichen Mischung aus Rennaction und Strandfeeling zu den absoluten Höhepunkten der Saison. Und auch die Fahrer der populärsten internationalen Tourenwagenserie freuen sich bereits auf die besondere Strecke im Westen der Niederlande.

In der Fahrerwertung der DTM geht es nach sechs Rennen indes sehr eng zu: Sollte Jamie Green am Samstag patzen, dann könnten ihn rechnerisch schon nach dem ersten Rennen des Wochenendes gleich vier Piloten von der Spitze der Meisterschaftstabelle verdrängen. Schärfster Verfolger mit elf Punkten Rückstand ist Audi-Routinier Mattias Ekström, dicht dahinter liegt Pascal Wehrlein als bester Fahrer in Mercedes-Diensten. Abgeschlagen dagegen BMW: Der bestplatzierte Pilot der Weiß-Blauen ist derzeit Bruno Spengler auf Rang neun. Für die amtierenden Champions gilt es, den Abstand zu verkürzen und sich wieder an die Konkurrenz aus Stuttgart und Ingolstadt heranzukämpfen. Auf diesem Weg war der dritte Platz Spenglers am Rennsonntag auf dem Norisring ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Umso spannender wird es sein, zu beobachten, wie sich die Kräfteverhältnisse in Zandvoort tatsächlich darstellen.

Sollten die Motoren der DTM-Boliden doch einmal ruhen, dann wird den Zuschauern auf der Strecke dennoch spannender Rennsport geboten: In der FIA Formel 3 Europameisterschaft versuchen wieder zahlreiche junge Talente, ihre ersten Sporen zu verdienen und sich damit für einen Platz in der Formel Eins oder der DTM zu empfehlen. Diesen Weg haben mit Tom Blomqvist und Lucas Auer auch zwei DTM-Rookies der aktuellen Saison beschritten. Mit dem deutschen Porsche Carrera Cup ist außerdem erneut das stärkste nationale Porsche-Championat mit von der Partie. Ein Novum im Rahmen der DTM ist dagegen die Supercar Challenge. Die in den BeNeLux-Ländern beliebte Rennserie bringt ein hochinteressantes Starterfeld nach Zandvoort: Von jungen und alten BMW M3 über US-amerikanische Dampfhammer wie Dodge Viper und Corvette ZR1, italienische Supersportwagen vom Schlage eines Ferrari 458 oder Lamborghini Gallardo bis hin zu offenen Exoten wie dem KTM X-Bow und verschiedenen Autos der Marke Radical – die Motorsportfans dürfen sich am kommenden Wochenende auf einen bunten Mix an Fahrzeugtypen freuen.

Wer nicht selbst vor Ort dabei sein kann, muss dennoch keine Minute des Spektakels zwischen den Dünen verpassen. Wie immer überträgt ‚Das Erste’ beide Rennen live im TV. Alternativ ist das Ganze auch auf sportschau.de und DTM.com im Internet zu sehen. Hier gibt es als Bonus nicht nur die Qualifikationstrainings, sondern mit Live-Ticker, Live-Timing und Live-Onboard-Kameras in den Fahrzeugen wieder jede Menge kostenlose Zusatzangebote.

Los geht es am Freitag, den 10. Juli. Den Zeitplan und alles Wissenswerte rund um die dreitägige Veranstaltung finden Sie hier. Tickets können Sie bei DTM.com bestellen und per Print@Home direkt selbst drucken – oder aber auf herkömmlichem Wege an der Tageskasse am Circuit Park Zandvoort erwerben.

Konzertsommer mit Freude genießen Verbraucherzentrale Sachsen klärt Fragen zum Ticket-Kauf im Internet – Vorsicht bei Plattform viagogo

Konzertsommer mit Freude genießen Verbraucherzentrale Sachsen klärt Fragen zum Ticket-Kauf im Internet – Vorsicht bei Plattform viagogo

Wer für diesen Sommer noch Tickets für Konzerte großer Künstler oder Bands sucht, wird bei den bekannten Verkaufsstellen kaum noch eine Chance haben. Um begehrte Konzertkarten kurzfristig zu ergattern, schauen sich deshalb viele Fans im Netz um. Dass dort nicht alle Anbieter vertrauenswürdig sind, musste kürzlich Herr S. aus Leipzig erfahren. Er buchte Tickets für ein populäres längst ausverkauftes Konzert auf dem Online-Portal viagogo zu einem vergleichsweise hohen Preis. Der Anbieter Viagogo mit Sitz in der Schweiz ist dabei nicht selbst der Verkäufer der Tickets. Vielmehr handelt es sich um eine Plattform, auf der man Tickets zu einem selbst bestimmten Preis zum Verkauf anbieten oder als Käufer erwerben kann. Viagogo garantiert dabei in seinen Geschäftsbedingungen, dass gekaufte Tickets auf jeden Fall rechtzeitig vor der Veranstaltung beim Käufer ankommen und der Verkäufer auf jeden Fall den Kaufpreis erhält. Bei Herrn S. allerdings blieb die erwartete Ticketsendung aus, sein Geld sah Herr S. nicht wieder.

Erfahrungen wie Herr S. machen Verbraucher nach Ticketkäufen im Internet immer wieder. Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen rät deshalb, vor der Ticketbestellung im Internet nach Erfahrungen anderer mit dem gewählten Anbieter zu suchen: „In aller Regel stößt man auf kritische Einträge sehr schnell, so auch im Falle von viagogo.“ Aber auch dann, wenn der Anbieter damit wirbt, bei ausverkauften Konzerten immer noch Tickets anbieten zu können, sollte man äußerst hellhörig werden.

Sind Tickets für ausverkaufte Konzerte online noch erhältlich, fragen sich viele Nutzer zugleich, ob diese Online-Vertriebswege denn überhaupt legal sind, wo doch auf herkömmlichem Wege keine Karten mehr aufzutreiben sind. Hier kursiert teilweise sogar das Gerücht, dass der Kauf von Tickets abseits vom Markt der Veranstalter strafbar sein könnte. „Daran ist jedoch nichts dran und auch der Weiterverkauf durch die Veranstalter ist möglich“, informiert Henschler. „Der Weiterverkauf einzelner Tickets durch Private ist in aller Regel erlaubt.“ Zwar verbieten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vieler Veranstalter den Weiterverkauf. Zumindest ein generelles Verkaufsverbot gegenüber Privaten ist allerdings in der Regel nicht wirksam, wie der Bundesgerichtshof bereits im Jahre 2008 für Fußballtickets entschieden hatte (Az. I ZR 74/06). Denn beispielsweise dann, wenn der Kartenkäufer zum Konzerttermin krank ist, muss ihm die Weiterveräußerung erlaubt sein. Bekommt man die Karten geschenkt, gelten die AGB ohnehin nicht, weil diese nur zwischen dem Verkäufer der Tickets und dem Käufer wirken.

 Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.