Berggießhübel (ots) –   Gleich zweimal innerhalb weniger Stunden stellten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel mehrere unerlaubt eingereiste Personen fest.

   Am 30. Juni 2015 gegen 22:15 Uhr wollten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel einen PKW auf dem Parkplatz “Am Heidenholz” einer Kontrolle unterziehen. Auf dem Parkplatz angekommen, flüchteten unvermittelt nach halten des PKW mehrere Personen in unterschiedliche Richtungen. Durch umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, unter Einbindung eines Polizeihubschraubers sowie eines Diensthundes, stellten die Beamten vier irakische Staatsangehörige und zwei Staatsangehörige aus Guinea-Bissau fest. Da alle Personen keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen konnten, wurden diese zur weiteren Bearbeitung in Diensträume der hiesigen Dienststelle verbracht.

   Nur wenige Stunden später, am 01. Juli 2015 gegen 05:40 Uhr, wurden erneut durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel insgesamt 20 Personen, darunter 5 Kinder, in der Ortslage Burkhardswalde festgestellt. Bei diesen Personen handelte es sich um afghanische Staatsangehörige, welche ebenfalls keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen konnten. Zur weiteren Bearbeitung wurden alle Personen in die Räumlichkeiten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel verbracht.

   Nach derzeitigem Ermittlungsstand, handelt es sich bei allen festgestellten Personen um Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten. Gegen die Hintermänner dieser Schleusungen richten sich die nun eingeleiteten Ermittlungsverfahren.

Quelle: Bundespolizei

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