BPOLI KLT: Bundespolizei stellt illegale Migranten auf dem Hauptbahnhof Zwickau

   Zwickau (ots) – Am gestrigen Montag, dem 29. Juni 2015, stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal auf dem Hauptbahnhof in Zwickau bei der Ankunft eines Regionalexpress aus Richtung Hof gegen 17:30 Uhr eine Personengruppe fest, die im Wege illegaler Migration nach Deutschland gelangte. Es handelte sich dabei um eine fünfköpfige Familie aus Afghanistan. In Begleitung des 35-jährigen Vaters und der 29-jährigen Mutter befanden sich drei Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren. Keine der Personen konnte gültige Reisedokumente vorweisen. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden alle Personen zunächst in polizeilichen Gewahrsam genommen. Eigenen Angaben zufolge sei Halle in Sachsen-Anhalt Ziel der langen Reise, die u. a. über den Iran, die Türkei, Griechenland und Mazedonien führte, gewesen. Dort habe man Bekannte. Nach Abschluss aller polizeilicher Erstmaßnahmen wurde die Familie an die Außenstelle Chemnitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge übergeben, da in den durchgeführten Vernehmungen ein entsprechendes Schutzersuchen gestellt worden ist.

BPOLI C: Bundespolizei schnappt gesuchten Schwarzfahrer

   Chemnitz (ots) – Beamte der Bundespolizei Chemnitz stellten in den frühen Morgenstunden einen 27-Jährigen Deutschen im Warteraum des Chemnitzer Hauptbahnhofes fest, welcher per Sitzungshaftbefehl durch das Amtsgericht Leipzig gesucht wurde. Er ist mehrfach wegen Erschleichen von Leistung straffällig geworden. Zu seiner am 04.06.2015 anberaumten Hauptverhandlung war er nicht erschienen. Die Person wurde zur weiteren Bearbeitung zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Chemnitz verbracht. Dort wurde ihm der Haftbefehl eröffnet. Er wurde vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Dieser entschied die Einlieferung in die JVA Leipzig.

Dort muss er nun bis zur nächsten Hauptversammlung schmoren und sein Urteil abwarten.

BPOLI LUD: Vier Festnahmen in neun Stunden

   Görlitz (ots) – Innerhalb von acht Stunden sind gestern vier Personen, nach denen per Haftbefehl gefahndet wurde, durch die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf festgenommen worden.   Der wohl “dickste Fisch” ging den Beamten dabei kurz vor 11.00 Uhr auf der Autobahn bei Kodersdorf ins Netz. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen, mit dem die Justiz aus Essen gleich zwei offene Rechnungen hat. Einerseits lag ein Haftbefehl des Essener Landgerichts aus dem Jahr 2002 vor. Demnach muss der Verurteilte wegen eines begangenen Raubes noch 1364 Tage einer verhangenen Restfreiheitsstrafe absitzen. Andererseits war 2007 vom Amtsgericht Essen wegen erneut begangener Gewalt- und Raubdelikte die Untersuchungshaft angeordnet worden. Am Nachmittag trat der Mann dann schließlich seine Haftstrafe an. Vor seiner Übergabe an die Justizvollzugsbeamten aber stellten die Beamten noch ca. 1,5 Gramm Drogen bei ihm fest und erstatteten deshalb Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

   Ungefähr vier Stunden später klickten an der Görlitzer Stadtbrücke die Handfesseln. Dort wurde eine 24-Jährige festgenommen. Die Frau aus Löbau war vom Amtsgericht Bautzen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Weil sie in der Lage war, diese Strafe zu begleichen, blieb ihr der ersatzweise Freiheitsentzug erspart.

   Weitere vier Stunden später wurde in Görlitz, auf der Berliner Straße, ein 41-Jähriger festgestellt und vorerst zur Dienststelle mitgenommen. Der Görlitzer schuldete der sächsischen Justizkasse noch 400,00 Euro Geldstrafe, die das Amtsgericht Görlitz wegen des Erschleichens von Leistungen anordnete. Der Mann beglich schließlich seine Schulden.

   Kurz vor 20.00 Uhr ereignete sich dann schließlich die vierte Festnahme. In diesem Fall griff eine Streife eine polnische Frau auf.

Die 31-Jährige war wegen Diebstahls durch das Amtsgericht Görlitz verurteilt worden. Auch sie beglich ihre Schulden i. H. v. 225,00 Euro und verließ anschließend wieder das Bundespolizeirevier.

Aufgriffsort war im Übrigen wieder die Berliner Straße.

BPOLI DD: Festnahme nach versuchten Diebstahls mit Waffen

  bundespolizeiinspektion-dresden-bpoli-dd-festnahme-nach-versuchten-diebstahls-mit-waffen Dresden (ots) – Am gestrigen Sonntag, gegen 14:00 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei von einer Zeugin zu einem nicht alltäglichen Sachverhalt informiert. Die sichtlich verängstigt wirkende 64-Jährige erklärte, dass sie einem jungen Mann gefolgt sei der in der Straßenbahn Linie 9 mit einer Pistole “hantiert” habe. Dieser befinde sich nun im “LIDL” im Hauptbahnhof Dresden.

   Durch Bundespolizeikräfte erfolgten umgehend die erforderlichen Maßnahmen. Aufgrund der guten Beschreibung der couragierten Zeugin, konnte ein 17 Jahre alter Deutscher ausgemacht werden.   Nach erfolgtem Zugriff stellte sich heraus, dass es sich um eine Softair-Pistole handelt, die einer echten Schusswaffe täuschend ähnelte. Die Waffe trug er im Rückenbereich seines Hosenbundes. Weiterhin wurde festgestellt, dass der junge Mann diverse Waren in Diebstahlsabsicht eingesteckt hatte.    Aufgrund der besonderen Tatkonstellation ermittelt die Bundespolizei Dresden nun wegen versuchten Diebstahls mit Waffen. Die Pistole wurde daher sichergestellt.    Der 64-jährigen Zeugin wird für Ihr couragiertes Verhalten großer Respekt und Dank seitens der Bundespolizeiinspektion Dresden ausgesprochen.

BPOLI DD: 62-Jähriger uriniert in S-Bahn und attackiert Zugbegleiterin

   Radebeul (ots) – Am Sonntag, kurz nach 15:00 Uhr stellte eine Zugbegleiterin in der S-Bahn Richtung Dresden einen 62-Jährigen Deutschen zur Rede, der kurz zuvor in den Zug uriniert hatte. Der polizeibekannte Mann, reagierte sofort äußerst aggressiv und schlug der Zugbegleiterin einen mitgeführten Beutel gegen den Kopf. In diesem Beutel befanden sich Glasbierflaschen und Bekleidung. Die Zugbegleiterin wurde bei der Attacke glücklicherweise nur leicht verletzt.   Durch einen 41-Jährigen Zeugen konnte der Täter von weiteren Angriffen abgehalten, und in Radebeul-Zitzschewig aus dem Zug gebracht werden. Einsatzkräfte der Bundespolizei Dresden eilten zum Tatort und übernahmen die weiteren Maßnahmen. Dementsprechend kam es zu einer kurzen Unterbrechung des Zuglaufes .   Der 62-Jährige ist bereits mehrfach wegen Eigentums- und Gewaltdelikten, insbesondere in Zügen der Deutschen Bahn, in Erscheinung getreten. Bis zum 22.06.2015 hatte die DB AG auf betreiben der Bundespolizei Dresden deshalb bereits ein Beförderungsverbot verhängt. Aufgrund des jüngsten Vorfalles wird deshalb ein erneutes Verbot initiiert werden. Dieses umfasst nicht nur den Zugverkehr, sondern auch das Betreten von Bahnhöfen und Haltepunkten der Deutschen Bahn AG und erstreckt sich auf das gesamte Bundesgebiet.   Seitens der Bundespolizei Dresden wird dem 41-jährigen Zeugen aus Coswig, Respekt und Anerkennung für sein couragiertes verhalten ausgesprochen.

BPOLI KLT: Bundespolizei stellt Graffiti-Täter auf frischer Tat

bundespolizeiinspektion-klingenthal-bpoli-klt-bundespolizei-stellt-graffiti-taeter-auf-frischer-tat

   Zwickau (ots) –     Am vergangenen Samstagabend, dem 27. Juni 2015, gelang es Beamten der Bundespolizeiinspektion Klingenthal, drei Tatverdächtige bei Vorbereitungshandlungen zu illegalen Graffiti auf frischer Tat zu stellen. Dabei handelte es sich um zwei Männer im Alter von 21 und 28 Jahren sowie eine 32-jährige Frau aus Zwickau bzw. Werdau. Tatort dieser Sachbeschädigungen war einmal mehr der Bereich des Bahngeländes an der Bülaustraße im Zwickauer Ortsteil Marienthal.

Dort wurden in der jüngeren Vergangenheit häufig derartige Straftaten durch die Bundespolizei registriert. Vorgestern Abend nun überraschte eine Streife auf dem Gelände drei Personen, die zu diesem Zeitpunkt auf einem der dort abgestellten Güterwaggons eine Fläche von etwa 120 Quadratmetern weiß grundiert hatten, um nachfolgend darauf Graffitis anzubringen. Zunächst entzogen sich zwei Tatverdächtige dem Zugriff, konnten aber im Rahmen der sofort eingeleiteten Tatortbereichsfahndung, bei der auch Diensthunde und ein Hubschrauber der Bundespolizei zum Einsatz kamen, noch am selben Abend auf dem Bahngelände vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen erster Ermittlungen wurde festgestellt, dass es sich bei einem der Beschuldigten, dem 21-jährigen Mann, um eine Person handelt, gegen den die Bundespolizeiinspektion Klingenthal bereits seit Monaten wegen gleichgelagerter Straftaten ermittelt. Bei allen drei Tatverdächtigen erfolgte deshalb noch in der Nacht auf staatsanwaltschaftliche Anordnung hin eine Wohnungsdurchsuchung. Bei dieser konnte umfangreiches weiteres Beweismaterial fest- und sichergestellt werden, welches nun auch Grundlage und Ansatz für weitere Ermittlungen darstellt. Nach der Durchführung aller notwendigen polizeilichen Erstmaßnahmen wurden die drei Beschuldigten wieder auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Bundespolizei

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!