Tödlicher Unfall auf der A 9 Richtung Berlin

Tödlicher Unfall auf der A 9 Richtung Berlin

Unfall PKW-LKW auf der BAB 4 nahe Glauchau mit zwei VerletztenOrt: A 9, Richtung Berlin, Km 119,4Zeit: 30.06.2015, gegen 19:25 UhrGestern Abend kam es auf der Bundesautobahn 9 Richtung Berlin im Bereich von Schkeuditz zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Der Fahrer (38) eines Lkw MAN hatte seinen Sattelzug auf dem Seitenstreifen wegen einer Reifenpanne angehalten und befand sich außerhalb seines Fahrzeuges. Ersten Vermutungen nach hatte der 38-Jährige versucht, den beschädigten Reifen selbstständig zu wechseln. Beladen war er mit einer Lieferung Holz aus Chemnitz. Ein zweiter Lkw – Marke Mercedes-Benz – konnte dem Lkw MAN nicht rechtezeitig ausweichen und prallte mit der rechten Seite seines Fahrerhauses gegen das Heck des Lkw MAN. Durch die Kollision löste sich die Ladung des Lkw MAN und fiel auf den 38-Jährigen. Dieser wurde dadurch lebensbedrohlich verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Lkw Mercedes-Benz schliff an dem Lkw MAN vorbei. Der Fahrer (48) verlor die Kontrolle, steuerte den Lkw über die rechte Leitplanke und stürzte den Abhang hinunter. Der 48-Jährige wurde mit leichten Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtsachschaden wird derzeit auf etwa 105.000 Euro geschätzt. (KG)

Quelle: PD Leipzig

Schneeberg/Chemnitz-Ebersdorf – Mehrere Verletze nach Auseinandersetzungen in Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber

Schneeberg/Chemnitz-Ebersdorf – Mehrere Verletze nach Auseinandersetzungen in Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber

Schneeberg/Chemnitz-Ebersdorf – Mehrere Verletze nach Auseinandersetzungen in Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber

(TH/SR) Am Dienstagabend wurde die Polizei kurz nach 20 Uhr zu einem Einsatz in die Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in der Alten Hohen Straße in Schneeberg gerufen. Aus zurzeit ungeklärter Ursache kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern aus Albanien und Eritrea. An diesen sollen insgesamt mehrere hundert Personen beteiligt gewesen sein. Unter anderem sollen die Gruppierungen mit Holzlatten und Steinen aufeinander losgegangen sein. Beim Eintreffen der Polizei konnten die rivalisierenden Gruppen getrennt werden. Bei den Auseinandersetzungen wurden nach jetzigen Erkenntnissen 13 Personen verletzt, davon kamen fünf in ein Krankenhaus. Die Polizei konnte zehn Tatverdächtige ermitteln. Ein 21-Jähriger wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen und am Mittwoch früh wieder aus der Dienststelle entlassen. Die Polizei war mit rund 20 Beamten vor Ort und ermittelt wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs.

In die Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber im Adalbert-Stifter-Weg in Chemnitz musste die Polizei am Dienstag, gegen 18 Uhr, zu einem Einsatz ausrücken. Dort kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen ca.

30 Personen. Ein 29-Jähriger erlitt leichte Verletzungen. Drei Männer (20, 22, 29) wurden vorrübergehend in Unterbindungsgewahrsam genommen. Sie konnten die Polizeidienststelle am Mittwoch früh wieder verlassen.

Bereits am Montagabend war es kurz nach 21 Uhr in der Aufnahmeeinrichtung in Chemnitz bei der Essensausgabe zu einer Schlägerei zwischen etwa 40 Asylbewerbern gekommen. Dabei wurde ein Mitarbeiter des Wachschutzes (56) verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Offenbar war der Schlägerei eine Auseinandersetzung zwischen einem 27-jährigen und einem 23-jährigen Mann vorausgegangen. Dabei ist der 23-Jährige vermutlich mit einem Messer leicht verletzt worden. Der Mann wurde vom Rettungsdienst ambulant behandelt.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Landfriedensbruchs.

Quelle: PD Chemnitz

Porsche Carrera Cup Deutschland, Lauf 7, Norisring  Zwei Siege für Nicki Thiim: „Das war ein perfektes Wochenende“

Porsche Carrera Cup Deutschland, Lauf 7, Norisring Zwei Siege für Nicki Thiim: „Das war ein perfektes Wochenende“

Stuttgart. Beim Porsche Carrera Cup Deutschland Rennen auf dem Norisring feierte der Däne Nicki Thiim (KÜS Team 75 Bernhard) mit seinem Porsche 911 GT3 Cup einen Doppelsieg. Er gewann auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs von Nürnberg sowohl den sechsten Lauf am Samstag, als auch den siebten Lauf am Sonntag. Am Samstag stand er mit Porsche-Junior Matteo Cairoli (I/Team Deutsche Post by Project 1) und Philipp Eng (A/Team Deutsche Post by Project 1) auf dem Podium. Am Sonntag schafften es hinter Thiim Porsche-Junior Sven Müller (D/Lechner Racing Middle East) und erneut Eng aufs Treppchen. „Was gibt es Schöneres als zwei Siege! Das ist ein Hammer-Gefühl für mich und alle vom Team, die diesmal extrem hart gearbeitet haben“, sagte ein emotionaler Thiim, der nach der Zieldurchfahrt aus dem Auto sprang und die Arme hochriss.Thiim sicherte sich im Qualifying am Samstag für beide Rennen die Pole-Position und münzte diese mit zwei souveränen Rennen in seinem 911 GT3 Cup mit dem charakteristischen 3,8-Liter Sechszylinder Boxermotor im Heck in zwei Siege um. Im siebten Lauf gelang dem 19-jährigen Porsche-Junior Cairoli, der vom zweiten Startplatz kam, ein Traumstart und er fuhr auf den ersten Metern bereits neben Thiim. Doch der Routinier behielt in der ersten Kurve die Nase vorn. Bis zur elften Runde lag Cairoli ganz dicht hinter Thiim, doch dann geriet der Youngster durch den auf Platz drei fahrenden Müller unter Druck. Thiim konnte seinen Vorsprung ausbauen, allerdings ereigneten sich turbulente Szenen hinter ihm. Cairoli rutschte mit seinem Auto in Runde 25 von der Strecke und fiel bis auf den siebten Platz zurück. Cairoli erklärte die Situation: „Ich habe einen kleinen Fehler gemacht und bin auf die schmutzige Seite der Fahrbahn gekommen.“ Damit war der Weg frei für Müller und Eng, die die Plätze zwei und drei über die verbleibenden fünf Runden ins Ziel brachten. „Das war eines der spannendsten Rennen, das ich je gefahren bin. Im Endeffekt war es Kämpfen auf höchstem Niveau und mit dem zweiten Platz bin ich sehr zufrieden“, sagte Müller. „Ich kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken: Zweimal Podium und damit die Meisterschaftswertung ausgebaut. Wir fahren auf dem Norisring teilweise nur Millimeter an der Mauer vorbei und da muss man erstmal unbeschadet ins Ziel kommen“, erklärte der Champion des Vorjahres Eng.Im Feld der 24 identischen, seriennahen Sportwagen belegte Christian Engelhart (D/TECE MRS-Racing) den vierten Platz vor dem Schweizer Jeffrey Schmidt (Lechner Racing Middle East), der Fünfter wurde. Cairoli fuhr als Sechster über die Ziellinie, Michael Ammermüller (D/The Heart of Racing by Lechner) wurde Siebter. Christopher Zöchling (A/Konrad Motorsport) nahm einen achten Platz mit nach Hause. Rang neun lautete nach 35 Runden die Bilanz für Porsche-Junior Connor de Phillippi (USA/Land-Motorsport). „Der Wettbewerb im deutschen Carrera Cup ist extrem hart und es läuft bei uns einfach noch nicht optimal. Wir gehen jetzt testen und schauen, wo wir uns noch verbessern können“, analysierte de Phillippi. Alex Riberas (The Heart of Racing by Lechner) aus Spanien wurde Zehnter.Für das Rennen vom Samstag gab es eine Ergebnisänderung, nachdem die technischen Kommissare am Samstagabend die Top-3-Fahrzeuge einer routinemäßigen Kontrolle unterzogen hatten. An Cairolis Auto war ein nicht reglementkonformes Bauteil verwendet worden und er wurde von der Wertung ausgeschlossen. Für das Rennen am Sonntag wurde vom Team ein Austausch vorgenommen und damit entsprach Cairolis Fahrzeug am Sonntag den Vorschriften. Die nachträgliche Disqualifikation rüttelte die Punktestände im Nachhinein etwas durcheinander. Nach sieben von elf Meisterschaftsläufen liegt Eng mit 114 Punkten in Führung. Auf Platz zwei rangiert Schmidt mit 90 Zählern vor Engelhart mit 85 Punkten.Der Läufe acht und neun des Porsche Carrera Cup Deutschland werden vom 10. bis 12. Juli im niederländischen Zandvoort ausgetragen.

Rennergebnis 7. Lauf:1. Nicki Thiim (DK/KÜS Team 75 Bernhard)2. Sven Müller (D/Lechner Racing Middle East)3. Philipp Eng (A/Team Deutsche Post by Project 1)4. Christian Engelhart (D/TECE MRS-Racing), 45 Punkte5. Jeffrey Schmidt (CH/Lechner Racing Middle East)6. Matteo Cairoli (I/Team Deutsche Post by Project 1)7. Michael Ammermüller (D/The Heart of Racing by Lechner)8. Christopher Zöchling (A/Konrad Motorsport)9. Connor de Phillippi (USA/Land-Motorsport)10. Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner)Punktestand nach 7 von 17 Läufen:Fahrer-Wertung1. Philipp Eng (A/Team Deutsche Post by Project 1), 114 Punkte2. Jeffrey Schmidt (CH/Lechner Racing Middle East), 90 Punkte3. Christian Engelhart (D/TECE MRS-Racing), 85 Punkte4. Nicki Thiim (DK/KÜS Team 75 Bernhard), 78 Punkte5. Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner), 78 PunkteRookie-Wertung1. Richard Charles Goddard (AUS/TECE MRS-Racing), 9 Punkte2. Pepe Massot (E/KÜS Team 75 Bernhard), 7 Punkte3. Alexander Toril (E/Market Leader Team by Project 1), 3 Punkte4. Maximilian Hackl (D/Aust Motorsport), 1 PunkteAmateur-Wertung1. Wolf Nathan (NL/Land-Motorsport), 122 Punkte2. Rolf Ineichen (CH/Konrad Motorsport), 120 Punkte3. Ralf Bohn (D/Herberth Motorsport), 86 Punkte4. Ronald van de Laar (NL/Konrad Motorsport), 28 PunkteTeam-Wertung1. Team Deutsche Post by Project 1, 156 Punkte2. Lechner Racing Middle East, 156 Punkte3. The Heart of Racing by Lechner, 153 Punkte

Quelle: Porsche Motorsport

Zebra brüllt mit voller Angriffslaune

Zebra brüllt mit voller Angriffslaune

Defektes Drosselklappen-Potentiometer führte in Stemwede zum Ausfall

Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein, Porsche 911 GT3) reisen als Halbzeit-Führende in der Deutschen Rallye media_150630181333Meisterschaft (DRM) zum 7. Saisonlauf nach Niedersachen. Sie führen mit 95 Punkten vor ihren härtesten Konkurrenten, den Skoda-Youngstern Mark Wallenwein (Stuttgart, 88 Punkte) und Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach, 77 Punkte). Der 7. Lauf zur DRM findet bei der ADAC Rallye Niedersachsen am 3. / 4. Juli statt, die mit Osterode als Start- und Zielort am Rande des Harzes liegt. Auf einer Gesamtstreckenlänge von über 350 km sind 14 Wertungsprüfungen mit mehr als 130 km zu absolvieren. In folgendem Interview äußert sich Ruben Zeltner über den Halbzeitstand der DRM und seinen Fights mit den Skoda-Junioren:

Du reist als Tabellenführer mit einem komfortablen Vorsprung nach Niedersachsen. Beruhigt dich das – hast du dadurch weniger Druck?

Ich betrachte jede Rallye als geschlossene Einheit für sich – und versuche das Optimum herauszuholen. Daher beeinträchtigt mich der Punktestand beim Fahren nicht. Bisher hatten wir in dieser Saison viel Glück – bis auf den technischen Defekt bei der letzten Rallye hatten wir auch keine Ausfälle.

Wie liegen die Wertungsprüfungen in Niedersachsen dir und deinem Porsche?

Die Wertungsprüfungen in Niedersachsen sind mit dem letzten DRM-Lauf in Lübbecke vergleichbar. Teilweise gibt es viele Geraden mit Abzweigen, teilweise ist es auch schön kurvig und anspruchsvoll. Dazu kommt noch ein wenig Schotter. Alles in allem recht abwechslungsreich. Es gibt also Strecken, die unserem Porsche entgegen kommen – aber auch viele, wo die Skoda Fabia R5 das Maß aller Dinge sein werden.

Siehst du Chancen gegen die beiden Skoda Fabia R5? Was ist deine Prognose?

Das schöne ist, dass ich mich jetzt nicht mehr in der Favoritenrolle sehe. In den vergangenen beiden Läufen hat der neue Fabia R5 sein Potenzial gezeigt. Die Zeiten waren mehr als respekteinflößend. Fabian und Mark werden im Laufe der Saison immer besser mit dem Auto klarkommen, das Auto besser auf sich und die Rallye abstimmen. Daher freue ich mich, wenn es uns gelingt, gegen die Youngster zu kämpfen – und vielleicht die eine oder andere Bestzeit zu verbuchen.

Welches war die Ursache für das Motorenproblem beim letzten DRM-Lauf?

Wir hatten einen Defekt am Drosselklappen-Potentiometer. Daher wurden immer wieder falsche Daten des Motors an die Elektronik geliefert, so dass unser Motor teilweise „abstarb“ oder im Notlaufprogramm landete. Das Problem ist behoben, das Zebra brüllt wieder in voller Angriffslaune.

Welchen Anteil hat dein Team, bestehend aus zahlreichen Privatiers am Erfolg?

Ich bin wahnsinnig Stolz auf mein kleines Privatteam. Ich finde es in der heutigen Zeit einfach toll, wenn wir mit kleinen Mitteln gegen ein Werksteam bestehen können. Wir haben gerade 2 Mechaniker und den Sohn eines unserer Mechaniker mit dabei. Damit müssen wir auskommen. Ich danke ihnen und all unseren Sponsoren, die das ermöglichen.

Auf was freust du dich in der 2. Saisonhälfte am Meisten?

Ich freue mich auf den Kampf mit Fabian und Mark. Das wird sicherlich eine verdammt spannende 2. Saisonhälfte. Wir werden im Fight alles geben, selbst wenn uns die beiden Konkurrenten technisch überlegen sind. Mich spornt dieser Kampf an und motiviert mich. Es macht mir Spaß – trotzdem ich 30 Jahre älter bin – mit um den Sieg zu kämpfen – für mich eine der schönsten sportlichen Herausforderungen!

Quelle PZ Motorsport / Fotos: Sascha Dörrenbächer

Brand in einem Geflügelzuchtbetrieb in Schönberg bei Meerane

Brand in einem Geflügelzuchtbetrieb in Schönberg bei Meerane

Kurz vor Mittag musste die Feuerwehr zu einem Brand nach Schönberg fahren. Hier hatte sich Stroh in einem Entenstall entzündet. Die Tiere waren zum Glück nicht in Gefahr weil sie gerade in einem Außengehege waren. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde der Brand schnell gelöscht. Ein Übergreifen des Feuers konnte verhindert werden.

Meldung der PD Zwickau dazu:

Brand im GänsestallSchönberg – (ak) Am Mittwochmittag brannte es in einem Gänsestall an der Hauptstraße. Das Feuer brach aus ungeklärter Ursache in der Nähe eines Gasheizers aus. Alle Gänse konnten den 15 x 30 Meter großen Stall verlassen. Fünf Mitarbeiter wurden zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Gebäudeschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

 

Quelle: Hit-TV.eu