Bundespolizei

BPOLI DD: Feststellung von 11 syrischen Flüchtlingen durch die Bundespolizei Dresden

    Dresden (ots) – Am heutigen Tag gegen 11:20 Uhr wurde durch Einsatzkräfte der Bundespolizei eine 11-köpfige Gruppe junger Männer zwischen 20 und 25 Jahren auf dem Hauptbahnhof Dresden festgestellt.

Während der polizeilichen Kontrolle der orientierungslos wirkenden Personen wurde festgestellt, dass es sich um syrische Flüchtlinge handelt. Die Personen waren mit dem RE 4785, der zwischen Nürnberg und Dresden fährt, zum Hauptbahnhof gekommen. Ein konkreter Zustiegsort ist noch nicht bekannt.   Durch die Bundespolizei Dresden werden derzeitig entsprechende Ermittlungsverfahren zu unerlaubten Einreisen bzw. Aufenthalten eingeleitet. Darüber hinaus wird geprüft, ob ein Bezug zur organisierten Schleusungskriminalität hergestellt werden kann.   Alle Personen möchten in der Bundesrepublik Deutschland einen Asylantrag stellen und werden deshalb nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen an die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Sachsen, nach Chemnitz weitergeleitet.

BPOLI LUD: Transporter und Motor standen auf der Fahndungsliste

   Görlitz (ots) – Im Verlauf des vergangenen Wochenendes stellten Bundespolizisten erst einen VW-Transporter, später einen VW-Motor sicher. Sowohl der Transporter als auch der Motor standen dabei auf der Fahndungsliste.   Die erste Sicherstellung gelang am Freitagabend auf dem Autobahnrastplatz “An der Neiße”. Bei der Überprüfung eines sechs Jahre alten VW Crafter führten Unregelmäßigkeiten am Kraftfahrzeug auf die heiße Spur. Demnach hatten Unbekannte im Juni des vergangenen Jahres den Klein-Lkw in Polen entwendet. Der 46-jährige polnische Kraftfahrer gab zu Protokoll, er wäre selbstständiger Spediteur und hätte sich das Transportmittel von einem Bekannten ausgeliehen. Zu Fuß verließ er die Dienststelle.   Am Sonntagabend folgte die zweite Sicherstellung. Bei der Kontrolle eines litauischen Kleintransporters an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf wurde in dessen Laderaum neben verschiedenen Autoteilen auch ein VW-Motor gefunden. Ermittlungen ergaben, dass das Aggregat aus einem VW Touran stammt, welcher im März dieses Jahres in Litauen gestohlen wurde. Der 26-jährige litauische Fahrer des Transporters teilte mit, er habe von seiner Spedition den Auftrag, die Ladung bei einer Meisterwerkstatt in Konstanz abzugeben. Dort wartet man nun vergeblich auf die Lieferung…

 BPOLI LUD: Mit dem Polizeihubschrauber Buntmetalldiebe aufgespürt

   Görlitz (ots) – In der Nacht vom Freitag zum Samstag sind möglicherweise Einwohner in Kodersdorf auf einen Hubschrauber aufmerksam geworden. Bis ca. zwei Stunden nach Mitternacht befand sich schließlich eine Maschine der Bundespolizei am Himmel. Derartige Flüge dienen regelmäßig der Überwachung der Grenze und – wie in diesem Fall – der Überwachung der Eisenbahnstrecken.   Aus dem Routineflug wurde allerdings gegen 01.40 Uhr ein “scharfer Einsatz”, als die geschulten Augen der Besatzung einen verdächtigen Pkw am Gleis entdeckten. Streifen am Boden überprüften sofort das Fahrzeug und trafen auf zwei polizeibekannte polnische Männer, die in dem polnischen VW Jetta saßen. Zudem stellten die Beamten im Umfeld des VW als auch im Fahrzeuginneren mutmaßliches Tatwerkzeug fest. Wegen des Verdachts des Buntmetalldiebstahls sind die Verdächtigen (21, 34) daraufhin vorläufig festgenommen worden. Einer der Festgenommenen räumte später in der Vernehmung ein, bereits in der Vergangenheit Buntmetall gestohlen zu haben. Gegen das Duo wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.   Zudem wurde gegen den 34-Jährigen Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Er hatte zunächst erklärt, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Eher durch Zufall hörten die Ermittler allerdings mit, als er dem anwesenden Dolmetscher anvertraute, seit längerem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein…

 BPOLI EBB: Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz stellt zwei Polen

    Hagenwerder – Tauchritz: (ots) – Am 13.04.2015 postierte eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz in Hagenwerder in der Nähe des ehemaligen Grenzüberganges. Gegen 04:45 Uhr wollten die Beamten ein aus Polen kommenden PKW Fiat Albea mit polnischen Kennzeichen mittels Anhaltekelle anhalten und kontrollieren. Der PKW stoppte kurz, als die Beamten dann aber an das Fahrzeug traten,  gab der Fahrer plötzlich Vollgas und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Deutschland. Die Beamten nahmen unverzüglich die Verfolgung auf. Das Fahrzeug raste dann weiterhin mit hoher Geschwindigkeit entgegengesetzt in einen Kreisverkehr und weiter in Richtung Tauchritz, wo in der Ortslage Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreicht wurden. In Tauchritz versuchte der Fahrer sein Fahrzeug zu wenden, fuhr sich dabei allerdings fest, dadurch konnten die Beamten das Fahrzeug und die beiden Insassen stellen. Beide Männer konnten sich nicht ausweisen, machten aber Angaben zu ihren Personalien. Es handelte sich um zwei polnische Staatsbürger im Alter von 29 und 25 Jahren. Auf Nachfrage zu einem Führerschein gaben beide Personen zu verstehen, dass sie keine Fahrerlaubnis besitzen. Somit bestand der Verdacht des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis bei dem 29-jährigen Fahrer. Da bei ihm auch erweiterte Pupillen festgestellt wurden, er sehr nervös wirkte und sehr blass aussah, wurde ein Drogentest durchgeführt. Dieser reagierte positiv auf Amphetamine.

Somit erhärtete sich der Verdacht des Führens eines Fahrzeuges unter berauschenden Mitteln und der Verdacht einer Straftat gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen wurde der Fahrer an Beamte des Polizeirevier Görlitz übergeben. Zuständigkeitshalber wird der Sachverhalt durch die Landespolizei weiter bearbeitet. Dem Beifahrer wurde zu Fuß die Weiterreise gestattet. Das Fahrzeug wurde verkehrssicher am Feststellort abgestellt.

 BPOLI EBB: Verbotene Waffe sichergestellt

    Steinigtwolmsdorf-  Ringenhain: (ots) – Am 13.04.2015 gegen 00:55 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach in Ringenhain einen 22-jährigen polnischen Staatsbürger. Dieser fuhr einen PKW BMW 525 mit polnischen Kennzeichen. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fiel den Beamten eine griffbereit unter dem Fahrersitz liegende Schreckschusswaffe auf. Diese hatte keinerlei Kennzeichnung und somit ist das Führen im Bundesgebiet nur mit entsprechender Waffenbesitzkarte und einem Waffenschein erlaubt. Weiterhin wurde ein blaues Plastikröhrchen mit nachgewiesener Amphetaminanhaftung in der Mittelkonsole des Fahrzeuges vorgefunden. Wegen des Verdachts von Straftat gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz wurde der Sachverhalt zuständigkeitshalber vor Ort an die Landespolizei Sachsen übergeben.

  Quelle: Bundespolizei

 

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