Bundespolizei

BPOLI DD: Graffitianschlag auf Fußballsonderzug Bundespolizei sucht Zeugen – Deutsche Bahn setzt Belohnung aus

    Dresden (ots) – Am 21.03.2015 fand die Fußballbegegnung zwischen der SG Dynamo Dresden und dem Halleschen FC im Stadion Dresden statt.

Während der Zugfahrt von Dresden-Friedrichstadt nach Dresden-Freiberger Straße nutzten unbekannte Täter die Gelegenheit und besprühten den Sonderzug der Hallenser Fans auf der gesamten Länge wellenförmig mit schwarzer und gelber Farbe. Aufgrund der Bildstruktur muss es sich um mindestens zwei Täter gehandelt haben, die unter Verwendung eines größeren Sprühgerätes die Farbe an den durchfahrenden Zug anbrachten.   Trotz intensiver Ermittlungen konnten bisher keine Tatverdächtigen ermittelt werden.    Seitens der Deutschen Bahn AG wurde nunmehr mitgeteilt, dass sich die Entfernungskosten der aggressiven Farbe auf ca. 16.000,- EUR belaufen werden. Außerdem können die Personenwagen aufgrund des Entfernungsprozesses derzeitig nicht im regulären Schienenpersonennahverkehr eingesetzt werden. Daraus resultierend fahren einige Züge mit weniger Wagen, was im Berufsverkehr letztendlich wiederrum zum Unmut bei Reisenden führt.   Dementsprechend gehen die Deutsche Bahn und die Bundespolizei nun in die Offensive.   Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat die Deutsche Bahn eine Belohnung in Höhe von bis zu 1.000,- EUR ausgesetzt

    Die Bundespolizei fragt:

   Wer hat am Tattag verdächtige Personen im Bereich Bauhofstraße – Floßhofstraße (Bahnböschung/ Personendurchgang) beobachtet?

   Wer kann Angaben zu Personen machen, die gegen 12:00 Uhr mit Drücksprühgeräten in diesem Bereich unterwegs waren?

    Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 81502-0 oder über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter (0800) 6 888 000 entgegen.

BPOLI LUD: Drei fast auf einen Streich

    Görlitz (ots) – Drei per Haftbefehl gesuchte polnische Männer sind gestern fast auf einen Streich von der Bundespolizei festgenommen worden.   Ein 27-Jähriger eröffnete am Nachmittag gewissermaßen den Reigen.In der Görlitzer Parkstraße wurde er von einer Streife angehalten und überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Görlitz im Dezember des vergangenen Jahres die Sitzungshaft gegen ihn anordnete. Der Ermittlungsrichter setzte inzwischen den Haftbefehl in Vollzug.

    Nur reichliche zwei Stunden später trafen die Beamten an der Anschlussstelle Kodersdorf auf einen 26-Jährigen. Gegen ihn lag eine vollstreckbare Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt am Main wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Tateinheit mit fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr aus dem Jahr 2013 vor. Weil der Festgenommene die Geldstrafe i. H. v. 1200,00 Euro nicht begleichen konnte, trat er ersatzweise den Freiheitsentzug an.

    Weitere drei Stunden später klickten noch einmal in Görlitz die Handschellen. Abermals war es ein 27-Jähriger, der in diesem Fall in der Schützenstraße angetroffen wurde. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen gemeinschaftlichen Diebstahls aus 2010, ebenfalls vom Amtsgericht Görlitz ausgestellt, vor. Nachdem auch dieser Haftbefehl vom zuständigen Ermittlungsrichter in Vollzug gesetzt wurde, folgte der Mann seinen Landsleuten in die Justizvollzugsanstalt.

BPOLI LUD: Fahrerlaubnis Fehlanzeige!

   Görlitz (ots) – Wenige Tage vor Ablauf der angeordneten Sperrfrist hat sich eine polnische Fahrzeugführerin von der Bundespolizei an der Anschlussstelle Kodersdorf erwischen lassen. Die 34-Jährige saß hinter dem Lenkrad eines Audi A3, obwohl gegen sie derzeit noch ein Fahrverbot angeordnet ist. Die Schwarzfahrt wurde angezeigt, die Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vom Autobahnpolizeirevier Bautzen übernommen.

BPOLI LUD: Türkischer Lastwagenfahrer reiste unerlaubt

    Görlitz (ots) – Gestern Mittag kontrollierte die Bundespolizei auf dem Autobahnrastplatz “An der Neiße” eine türkische Sattelzugmaschine und dessen Fahrer. Während an dem Lastwagen nichts zu beanstanden war, musste sich der Trucker den Vorwurf der unerlaubten Einreise gefallen lassen. Wie sich herausstellte, war der 36-jährige türkische Staatsangehörige zwar im Besitz eines schwedischen Visums, jedoch war er nach Deutschland eingereist, obwohl der zulässige Aufenthaltszeitraum mit über 70 Tagen schon deutlich überschritten war. Er gab zu Protokoll, dass er seit dem Herbst des letzten Jahres nahezu ständig mit seinem Lkw in Europa unterwegs war und nun über Polen, Tschechien, Italien nach Hause fahren wollte. Die zuständige Ausländerbehörde übernahm später den Fall.

 Quelle: Bundespolizei

 

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