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Am vergangenen Samstagnachmittag kam es an der Bahnstrecke der Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Plauen und Reichenbach am Haltepunkt Limbach zu einem Böschungsbrand. Als gegen 15:20 Uhr die von der Rettungsleitstelle Plauen informierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal dort eintrafen, waren bereits die freiwilligen Feuerwehren Limbach und Netzschkau bei der Brandbekämpfung mit 24 Feuerwehrleuten im Einsatz. Diese hatten den Wiesenbrand auf einer Fläche von etwa 50m² zu diesem Zeitpunkt bereits gelöscht. Im Zuge der vor Ort geführten Ermittlungen, konnten die Beamten insgesamt sechs Tatverdächtige ermitteln, die im Verdacht stehen, den Brand mittels Abbrennen von Pyrotechnik verursacht zu haben. Entsprechende Beweismittel in Form von abgebrannten Pyrotechnik-Resten wurden am Brandort sichergestellt. Bei den Beschuldigten handelt es sich um Männer im Alter zwischen 28 und 41 Jahren, die an diesem Tag mit dem Zug aus Plauen anreisten, um in Limbach ein Fußballspiel der Kreisklasse zu besuchen. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Der Bahnverkehr war nicht beeinträchtigt. Die Ermittlungen dauern an. Für Brandstiftung sieht der Gesetzgeber eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren vor.

 

Quelle: Bundespolizei

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