Carsten Mohe übernimmt beim Heimspiel die Führung

Carsten Mohe übernimmt beim Heimspiel die Führung

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  • Mit Divisionssieg übernimmt Mohe die Führung im ADAC Rallye Masters
  • Sieben Piloten nach dem zweiten Lauf punktgleich auf dem zweiten Platz
  • Selektive Prüfungen sorgen für Spannung beim Kampf um die Divisionssiege

Annaberg -Der zweite Lauf des ADAC Rallye Masters war ein Schaulaufen der Lokalmatadore. Vor vollen Rängen bei der ADMV Rallye Erzgebirge begeisterte Carsten Mohe (Crottendorf) im Renault Renault Clio R3T die Fans nach einem Ausritt zu Rallyebeginn mit einer fulminanten Aufholjagd. Der dritte Gesamtrang hinter dem achtfachen „Erze“-Sieger Ruben Zeltner (Lichtenstein, Porsche 911) und Mark Wallenwein (Skoda Fabia S2000) brachte ihm den Divisionssieg und die notwendigen Zähler, um in der Top-Liga der Rallye-Breitensportler die Führung zu übernehmen. Hinter ihm rangieren vor dem dritten Lauf bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg (17. – 18. April) gleich sieben Piloten. Da im ADAC Rallye Masters je Saisonhälfte nur jeweils die besten vier von sechs Resultaten gewertet werden, konnten sich die vier bislang Zweitplatzierten leisten, diesmal zu pausieren. Zu ihnen gesellen sich Jürgen Geist (BMW E36, Division 3), Daniel Voigt (Honda Civic, Division 5) und Enrico Grünert (Suzuki Swift, Division 6), die damit für ihre Divisionssiege belohnt wurden. Alles Wichtige rund um das ADAC Rallye Masters findet sich im Internet unter www.adac-motorsport.de/adac-rallye-masters. Eine Zusammenfassung des Geschehens am Wochenende zeigt TV-Partner Sport1 im DRM-Magazin am 4. April ab 11:15 Uhr.

Zwei Top-Ergebnisse bescheren Carsten Mohe nach seinem Heimspiel im Erzgebirge die Tabellenführung im ADAC Rallye Masters. Dem dritten Divisionsplatz beim Saisonauftakt ließ der Kfz-Meister aus Crottendorf vor heimischem Publikum den Klassensieg folgen. „Toll, dass wir die Führung im ADAC Rallye Masters erobert haben“, freute er sich. Sein Ergebnis war ein versöhnlicher Abschluss einer Rallye, die zäh begann: „Gleich auf der ersten Prüfung habe ich mich verbremst und rund 15 Sekunden verloren“, erinnert er sich. „Damit hatten wir am Samstag eine schwierige Ausgangsposition. Doch wir konnten aufholen. Ich hätte nicht gedacht, dass wir am Schluss noch so weit vorne rangieren.“ Auf den Prüfungen in seiner Heimat zeigte Mohe mit Co-Pilo Alexander Hirsch (Tannenberg), was im Clio aus der Divison 4 steckt und jagte dem polnischen Duo Jarsolaw und Marcin Szeja im weitaus leistungsstärkeren Subaru Impreza kurz vor dem Ziel sogar noch die dritte Gesamtposition ab. Einen starken Eindruck hinterließ auch Sebastian Zimmermann (Plauen, Glof 3 KitCar). Er holte mit Beifahrer-Urgestein Siegfried Schrankl (Obing) den zweiten Platz in der Division.

In der Division 2 des ADAC Rallye Masters zeigte sich, wie selektiv die Prüfungen im Erzgebirge sind. Lokalmatador Ron Schumann (Limbach-Oberfrohna) lag mit Co-Pilot Stefan Weigel (Markersbach) im Mitsubishi Lancer Evo 7 lange auf Podiumskurs. Doch ein Ausfall auf der zehnten von 13 Wertungsprüfungen machte seine Pläne zunichte. Damit war der Weg frei für den Trusetaler Raphael Ramonat, der mit Nanett Center (Radebeul) auf dem Beifahrersitz des Lancer Evo 7 den Divisionssieg holte. „Es macht unheimlich viel Spaß, hier zu fahren“, zeigte er sich von der tollen Rallyekulisse im Erzgebirge begeistert. „Es ist Wahnsinn, wie viele Zuschauer an der Strecke sind. Und natürlich motiviert das unglaublich, wenn die Leute einen anfeuern.“

Jürgen Geist (Wohlmuthausen, BMW E36) hieß der Tagessieger in der Division 3. „Wir sind mit zwei guten WPs in den Samstag gestartet, patzten dann aber auf WP 3 und WP 4 und fielen weit zurück. Danach mussten wir uns wieder heranarbeiten“, fasste er zusammen. Wenn er mit dem sechsten Rang im Gesamtklassement auch nicht ganz zufrieden war, konnte er sich über den zweiten Rang in der Tabelle des ADAC Rallye Masters freuen. Ebenso zufrieden war der Divisions-Zweite Stefan Petto (Nonnweiler, Mitsubishi Lancer Evo 9). Nach seinem Ausfall beim Saisonauftakt holte er in Sachsen die ersten Punkte.

Überraschend fiel die Entscheidung um den Sieg in Division 5 aus. Dominik Dinkel (Rossach) zeigte im kleinen Opel Adam R2 zum zweiten Mal in dieser Saison einen perfekten Auftritt und lag als Gesamt-Achter souverän in Führung. Doch am Samstagnachmittag versagte sein Motor. So blieb ihm auch diesmal – wie beim Saisonauftakt – nur die Ausfallmeldung und ein punkteloser Auftritt. Den Sieg erntete dafür der Zwickauer Daniel Voigt im Honda Civic. Ebenso unbefriedigend verlief die Rallye in der Division 6: Veit König (Zschopau) hatte in der Klasse der Leistungs-Zwerge mit seinem Suzuki Swift Sport eine tolle Vorstellung geboten. 5:40 Minuten auf den Zweitplatzierten betrug sein Vorsprung nach WP 9 – danach fiel er aus. Der Tagessieg ging hier an seinen Markenkollegen Enrico Grunert (Auerbach).

28.03.2015 – Nr. 02

Carsten Mohe übernimmt beim Heimspiel die Führung

  • Mit Divisionssieg übernimmt Mohe die Führung im ADAC Rallye Masters
  • Sieben Piloten nach dem zweiten Lauf punktgleich auf dem zweiten Platz
  • Selektive Prüfungen sorgen für Spannung beim Kampf um die Divisionssiege

Annaberg -Der zweite Lauf des ADAC Rallye Masters war ein Schaulaufen der Lokalmatadore. Vor vollen Rängen bei der ADMV Rallye Erzgebirge begeisterte Carsten Mohe (Crottendorf) im Renault Renault Clio R3T die Fans nach einem Ausritt zu Rallyebeginn mit einer fulminanten Aufholjagd. Der dritte Gesamtrang hinter dem achtfachen „Erze“-Sieger Ruben Zeltner (Lichtenstein, Porsche 911) und Mark Wallenwein (Skoda Fabia S2000) brachte ihm den Divisionssieg und die notwendigen Zähler, um in der Top-Liga der Rallye-Breitensportler die Führung zu übernehmen. Hinter ihm rangieren vor dem dritten Lauf bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg (17. – 18. April) gleich sieben Piloten. Da im ADAC Rallye Masters je Saisonhälfte nur jeweils die besten vier von sechs Resultaten gewertet werden, konnten sich die vier bislang Zweitplatzierten leisten, diesmal zu pausieren. Zu ihnen gesellen sich Jürgen Geist (BMW E36, Division 3), Daniel Voigt (Honda Civic, Division 5) und Enrico Grünert (Suzuki Swift, Division 6), die damit für ihre Divisionssiege belohnt wurden. Alles Wichtige rund um das ADAC Rallye Masters findet sich im Internet unter www.adac-motorsport.de/adac-rallye-masters. Eine Zusammenfassung des Geschehens am Wochenende zeigt TV-Partner Sport1 im DRM-Magazin am 4. April ab 11:15 Uhr.

Zwei Top-Ergebnisse bescheren Carsten Mohe nach seinem Heimspiel im Erzgebirge die Tabellenführung im ADAC Rallye Masters. Dem dritten Divisionsplatz beim Saisonauftakt ließ der Kfz-Meister aus Crottendorf vor heimischem Publikum den Klassensieg folgen. „Toll, dass wir die Führung im ADAC Rallye Masters erobert haben“, freute er sich. Sein Ergebnis war ein versöhnlicher Abschluss einer Rallye, die zäh begann: „Gleich auf der ersten Prüfung habe ich mich verbremst und rund 15 Sekunden verloren“, erinnert er sich. „Damit hatten wir am Samstag eine schwierige Ausgangsposition. Doch wir konnten aufholen. Ich hätte nicht gedacht, dass wir am Schluss noch so weit vorne rangieren.“ Auf den Prüfungen in seiner Heimat zeigte Mohe mit Co-Pilo Alexander Hirsch (Tannenberg), was im Clio aus der Divison 4 steckt und jagte dem polnischen Duo Jarsolaw und Marcin Szeja im weitaus leistungsstärkeren Subaru Impreza kurz vor dem Ziel sogar noch die dritte Gesamtposition ab. Einen starken Eindruck hinterließ auch Sebastian Zimmermann (Plauen, Glof 3 KitCar). Er holte mit Beifahrer-Urgestein Siegfried Schrankl (Obing) den zweiten Platz in der Division.

In der Division 2 des ADAC Rallye Masters zeigte sich, wie selektiv die Prüfungen im Erzgebirge sind. Lokalmatador Ron Schumann (Limbach-Oberfrohna) lag mit Co-Pilot Stefan Weigel (Markersbach) im Mitsubishi Lancer Evo 7 lange auf Podiumskurs. Doch ein Ausfall auf der zehnten von 13 Wertungsprüfungen machte seine Pläne zunichte. Damit war der Weg frei für den Trusetaler Raphael Ramonat, der mit Nanett Center (Radebeul) auf dem Beifahrersitz des Lancer Evo 7 den Divisionssieg holte. „Es macht unheimlich viel Spaß, hier zu fahren“, zeigte er sich von der tollen Rallyekulisse im Erzgebirge begeistert. „Es ist Wahnsinn, wie viele Zuschauer an der Strecke sind. Und natürlich motiviert das unglaublich, wenn die Leute einen anfeuern.“

Jürgen Geist (Wohlmuthausen, BMW E36) hieß der Tagessieger in der Division 3. „Wir sind mit zwei guten WPs in den Samstag gestartet, patzten dann aber auf WP 3 und WP 4 und fielen weit zurück. Danach mussten wir uns wieder heranarbeiten“, fasste er zusammen. Wenn er mit dem sechsten Rang im Gesamtklassement auch nicht ganz zufrieden war, konnte er sich über den zweiten Rang in der Tabelle des ADAC Rallye Masters freuen. Ebenso zufrieden war der Divisions-Zweite Stefan Petto (Nonnweiler, Mitsubishi Lancer Evo 9). Nach seinem Ausfall beim Saisonauftakt holte er in Sachsen die ersten Punkte.

Überraschend fiel die Entscheidung um den Sieg in Division 5 aus. Dominik Dinkel (Rossach) zeigte im kleinen Opel Adam R2 zum zweiten Mal in dieser Saison einen perfekten Auftritt und lag als Gesamt-Achter souverän in Führung. Doch am Samstagnachmittag versagte sein Motor. So blieb ihm auch diesmal – wie beim Saisonauftakt – nur die Ausfallmeldung und ein punkteloser Auftritt. Den Sieg erntete dafür der Zwickauer Daniel Voigt im Honda Civic. Ebenso unbefriedigend verlief die Rallye in der Division 6: Veit König (Zschopau) hatte in der Klasse der Leistungs-Zwerge mit seinem Suzuki Swift Sport eine tolle Vorstellung geboten. 5:40 Minuten auf den Zweitplatzierten betrug sein Vorsprung nach WP 9 – danach fiel er aus. Der Tagessieg ging hier an seinen Markenkollegen Enrico Grunert (Auerbach).

ADAC Rallye Masters 2015 – Zwischenstand nach 2 von 12 Läufen

Pos. Team Fahrzeug Div. Punkte
1. Mohe, Carsten / verschiedene Renault Clio R3T D4 40
2. Broschart Jörg / Rath Alexander Mitsubishi Lancer Evo 9 D2 25
Knof, Philipp / Stein, Anne Katharina Citroën DS3 R3T D4 25
Hamadeh-Spaniol, Tarek / Lauer, Manuel Suzuki Swift Sport D6 25
Griebel, Marijan / Clemens, Stefan Opel Adam R2 D5 25
Geist, Jürgen / Glatzel, Sebastian BMW E36 D3 25
Grünert, Enrico / Melde, Benjamin Suzuki Swift D6 25
Voigt, Daniel / Beck, Andreas Honda Civic D5 25
9. Brocker, Hanno / Brocker, Ingo Ford Escort RS Cosworth D2 18
Petto, Stefan / verschiedene Mitsubishi Lancer Evolution IX D3 18
Schmitt, Benjamin / Pohl, Kerstin Citroën C2R2max D5 18
Weigert, Timo / Tarim, Jasmin Peugeot 208 R2 D5 18
Wolters, Michael / Habekost, Heiner Citroën DS3 R1 D6 18
Foxius, Ronny Citroën DS3 R3T D4 18
Sonntag, Rigo / Schneider, Karsten Honda Civic D6 18
Zimmermann, Sebastian / Schrankl, Siegfried VW Golf 3 KitCar D4 18

ADMV Rallye Erzgebirge (27.-28.03.2015)
Endstand nach 13 Wertungsprüfungen (134 Kilometer)

1. Ruben Zeltner / Petra Zeltner (Lichtenstein),
Porsche 911 GT3, Div. 1 1:17:08,6 Stunden.
2. Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Stuttgart / Heilbronn),
Skoda Fabia S2000, Div. 1 + 0:04,9 Minuten.
3. Carsten Mohe / Alexander Hirsch (Crottendorf / Tannenberg),
Renault Clio R3T, Div. 4 + 3:09,7 Minuten.*
4. Jaroslaw Szeja / Marcin Szeja (Polen),
Subaru Impreza STI, Div. 1 + 3:13,2 Minuten.
5. Raphael Ramonat / Nanett Center (Trusetal / Radebeul),
Mitsubishi Lancer Evo7, Div. 2 + 3:36,2 Minuten.*
6. Jürgen Geist / Sebastian Glatzel (Wohlmuthausen / Affalterbach),
BMW M3, Div. 3 + 5:11,2 Minuten.*
7. Nico Leschhorn / Josy Beinke (Hungen / Bünde),
Peugeot 207 S2000, Div. 1 + 5:31,0 Minuten.
8. Sebastian Zimmermann / Siggi Schrankl (Plauen / Obing),
VW Golf Kit-Car, Div. 4 + 6:47,5 Minuten.*
9. Armin Holz / Sebastian Geipel (Celle / Nienhagen),
Citroen DS3 R3T, Div. 4 + 8:04,3 Minuten.*
10. Mariusz Zapala / Lukasz Gwiazda (Polen),
Subaru Impreza, Div. 1 + 8:27,2 Minuten.

Quelle: ADAC Motorsport

Meister Zeltner siegt zum achten Mal im Erzgebirge

Meister Zeltner siegt zum achten Mal im Erzgebirge

img_prev (3)Meister Zeltner siegt zum achten Mal im Erzgebirge

  • Ruben Zeltner siegt im Porsche 911 bei seinem Saisoneinstieg
  • Mark Wallenwein (Skoda Fabia S2000) nach spannenden Fight als Zweiter im Ziel
  • Lokalmatador Carsten Mohe nach starker Aufholjagd drittbester DRM-Pilot

Annaberg – Der zweite gemeinsame Saisonlauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) und des ADAC Rallye Masters stand ganz im Zeichen eines Kampfes zweier Ex-Champions: DRM-Titelverteidiger Ruben Zeltner (Lichtenstein) konnte sich mit Ehefrau Petra im Porsche 911 GT3 am Ende eines spannenden Duells gegen die Deutschen Rallye-Meister des Jahres 2012, Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Stuttgart / Heilbronn, Skoda Fabia S2000), durchsetzen. Nach 13 Wertungsprüfungen (WP) über 133,23 Bestzeit-Kilometer hatte das schnelle Ehepaar bei der ADMV Rallye Erzgebirge 4,9 Sekunden Vorsprung herausgefahren. Mit dem insgesamt achten Sieg bei der „Erze“ eroberten sie auch die zweite Position in der DRM-Tabelle. Gesamtdritter wurde Lokalmatador Carsten Mohe (Crottendorf), der mit Co-Pilot Alexander Hirsch (Tannenberg) eine starke Vorstellung im „kleinen“ Renault Clio R3T bot. Nach einem Ausrutscher zu Beginn der Rallye konnten sie viele leistungsstärkere Gegner niederringen, profitierten aber auch vom Pech der weiteren Favoriten. Informationen, Tabellenstände und Ergebnisse zur DRM gibt es unter www.adac.de/drm im Internet sowie auf Facebook unter www.facebook.com/ADACRallye. TV-Partner Sport1 zeigt eine Wochenend-Zusammenfassung im DRM-Magazin am 4. April ab 11:15 Uhr.

„Acht Siege bei dieser Rallye, das ist kaum zu glauben“, freute sich Ruben Zeltner im Ziel des zweiten DRM-Laufs. Sein rekordverdächtiger Triumph war kein Alleingang: Mark Wallenwein hatte sich beim Start am Freitagabend in Führung gesetzt und wechselte sich an der Spitze der Zeitentabelle mehrfach mit ihm ab. Doch schließlich musste sich der Schwabe im Turbo-Allradler doch dem bärenstarken GT beugen. Immerhin konnte Wallenwein auf der als Powerstage gewerteten vorletzten WP triumphieren – seine Gesamtbestzeit brachte ihm drei wertvolle Zusatzpunkte ein, während Zeltner als Zweitschnellster nur zwei Punkte holte. Das war für ihn nicht ausreichend, um die Meisterschaftsführung zu erobern. Fabian Kreim (Skoda Fabia S2000), liegt mit 28 Punkten weiterhin in Front. Da je Saisonhälfte jeweils nur die besten vier von sechs Resultaten gewertet werden, pausierte der Sieger des Auftaktlaufs diesmal. Er greift erst beim dritten gemeinsamen Lauf von ADAC Rallye Masters und DRM bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg (17. – 18. April) ins Geschehen ein und hat dann einen Zähler Vorsprung vor Zeltner. Wallenwein ist mit 21 Punkten DRM-Dritter.

„Das war ein guter Saisonstart. Mit einem Gesamtsieg zu beginnen – da haben wir gleich mal eine Duftmarke gesetzt“, bilanzierte Zeltner im Ziel grinsend. „Es war spannender als gedacht. Der Sekundenkampf mit Mark hat richtig Spaß gemacht.“ Der Kampf der beiden auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen blieb bis zum Schluss packend. Während Zeltner im Porsche auf Asphalt im Vorteil war, hatte Wallenwein auf losem Untergrund die Nase vorne. Schließlich gewann der Meister die Oberhand, und Mark Wallenwein sah nach der Zieldurchfahrt ein: „Gegen Ruben in diesem Auto auf diesen Prüfungen war nichts zu machen. Ich habe mich sehr über die drei Powerstage-Punkte gefreut – da haben wir gepusht bis zum Anschlag und aus dem S2000 herausgeholt, was möglich war.“

Zur Zwei-Mann-Vorstellung geriet die „Erze“ auch deshalb, weil fast alle weiteren Favoriten vorzeitig aufgeben mussten. Frank Färber (Neuwied, Peugeot 207 S2000) schied auf WP 1 mit einem Motorschaden aus. Dort erwischte es auch den Zwickauer Maik Stölzel im Porsche 911, der nach einem Getriebedefekt aufgab. Der Tscheche Roman Odlozilik beendete die Auftakt¬prüfung am Freitag als Vierter, musste den Ford Fiesta R5 aber anschließend mit technischen Problemen abstellen. Ganz bitter traf es den sächsischen Lokalmatador Peter Corazza (Oelsnitz, Mitsubishi Lancer R4), der seinen Start krankheitsbedingt absagte.

Das Leid der Favoriten war die Chance für die Verfolger: Sandro Wallenwein (Subaru Impreza R4) konnte sich bis zur Rallye-Halbzeit auf den vierten Platz vorarbeiten, bevor ihn ein Aufhängungsschaden stoppte. Im Endspurt schlug so die große Stunde eines kleinen Autos: Carsten Mohe zog im Renault Clio R3T alle Register und kämpfte sich sogar noch an den Drittplatzierten Polen Jaroslaw und Marcin Szeja (Subaru Impreza Sti) vorbei. „Damit hätte ich nicht gerechnet“, freute sich der Erzgebirgler anschließend. „Unser Start in die Rallye war nämlich zäh. Auf der ersten Prüfung habe ich mich verbremst und ungefähr 15 Sekunden verloren. Das hat uns eine schwierige Startposition für die Samstagsetappe eingebracht. Aber wir konnten aufholen und uns immer weiter nach vorne arbeiten. Ich hätte nicht gedacht, dass wir am Schluss noch so weit vorne rangieren.“

DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) – Zwischenstand nach 2 von 12 Läufen 

Pos. Team Fahrzeug Punkte
1. Kreim, Fabian / Christian, Frank Skoda Fabia S2000 28
2. Zeltner, Ruben / Zeltner, Petra Porsche 911 GT3 27
3. Wallenwein, Mark / Kopczyk, Stefan Skoda Fabia S2000 21
4. Färber, Frank / Schaaf, Peter Peugeot 207 S 2000 18
Mohe, Carsten / Walker, Sebastian Renault Clio R3T 18
6. Leschhorn, Nico / Beinke, Josefine Corinn Peugeot 207 S2000 14
7. Griebel, Marijan / Clemens, Stefan Opel Adam R2 12
8. Wallenwein, Sandro / Poschner, Marcus Subaru Impreza R 4 10
Knof, Philipp / Stein, Anne Katharina Citroën DS3 R3T 10
10. Holz, Armin Citroën DS3 R3T 8

ADMV Rallye Erzgebirge (27.-28.03.2015)
Endstand nach 13 Wertungsprüfungen (134 Kilometer)

1. Ruben Zeltner / Petra Zeltner (Lichtenstein),
Porsche 911 GT3, Div. 1 1:17:08,6 Stunden.*
2. Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Stuttgart / Heilbronn),
Skoda Fabia S2000, Div. 1 + 0:04,9 Minuten.*
3. Carsten Mohe / Alexander Hirsch (Crottendorf / Tannenberg),
Renault Clio R3T, Div. 4 + 3:09,7 Minuten.*
4. Jaroslaw Szeja / Marcin Szeja (Polen),
Subaru Impreza STI, Div. 1 + 3:13,2 Minuten.
5. Raphael Ramonat / Nanett Center (Trusetal / Radebeul),
Mitsubishi Lancer Evo7, Div. 2 + 3:36,2 Minuten.
6. Jürgen Geist / Sebastian Glatzel (Wohlmuthausen / Affalterbach),
BMW M3, Div. 3 + 5:11,2 Minuten.
7. Nico Leschhorn / Josy Beinke (Hungen / Bünde),
Peugeot 207 S2000, Div. 1 + 5:31,0 Minuten.*
8. Sebastian Zimmermann / Siggi Schrankl (Plauen / Obing),
VW Golf Kit-Car, Div. 4 + 6:47,5 Minuten.
9. Armin Holz / Sebastian Geipel (Celle / Nienhagen),
Citroen DS3 R3T, Div. 4 + 8:04,3 Minuten.*
10. Mariusz Zapala / Lukasz Gwiazda (Polen),
Subaru Impreza, Div. 1 + 8:27,2 Minuten.

Quelle: ADAC Motorsport

Kräftemessen beim ersten Aufeinandertreffen der Le-Mans-Prototypen

Kräftemessen beim ersten Aufeinandertreffen der Le-Mans-Prototypen

M15_0248FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), Prolog, LMP1

Kräftemessen beim ersten Aufeinandertreffen der Le-Mans-Prototypen

Stuttgart. Das Porsche Team startete mit der Präsentation des neuen Porsche 919 Hybrid in die 2015er Saison der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Im Rahmen des WEC-Prologs auf der französischen Rennstrecke Paul Ricard absolvierten die beiden Le Mans-Prototypen anschließend 4.188 Testkilometer und trafen dabei erstmals auf ihre Mitbewerber. Bei der Vorstellung des neuen Prototyps hatte Porsche die Einschreibung des 919 Hybrid in die höchstmögliche und anspruchsvollste Energierückgewinnungsklasse (8 Megajoule) bekanntgegeben – bislang als einziger Hersteller in der WEC. Außerdem wurde ein Dreifarbenkonzept für Le Mans gezeigt. Dort gehen die Porsche 919 Hybrid in den Farben Weiß, Rot und Schwarz ins Rennen. Bei allen anderen sieben WM-Läufen starten die Prototypen in weiß.

Beim zweitägigen Prolog, der sich in der WEC als gemeinsamer Test und Fan-Attraktion zum Saisonauftakt etabliert hat, fuhren die angestammten Werksfahrer-Trios Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ), Mark Webber (AU) sowie Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH), Marc Lieb (DE). In allen Trainingseinheiten lag ein Porsche 919 Hybrid vorn. Die insgesamt schnellste Rundenzeit des Prologs fuhr Neel Jani am Freitagabend in 1.37,220 Minuten.

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen erschwerte lediglich am Freitag starker Wind die Testarbeit. Fritz Enzinger, Leiter LMP1, bilanzierte nach dem ersten Aufeinandertreffen des WEC-Feldes: „Wir haben ganz sicher ein schnelles Auto und sind gut aufgestellt. Aber wir verlassen Paul Ricard auch beeindruckt davon, welche Rundenzeiten die Konkurrenz über längere Distanzen gezeigt hat.“

Teamchef Andreas Seidl sagte: „Die Fortschritte gegenüber 2014 sind bei allen LMP1-Fahrzeugen groß. Das war bei einem so neuen und so offenen Reglement von Jahr eins auf Jahr zwei zu erwarten. Für uns war es wichtig, vor dem ersten Rennen noch einmal alle Abläufe mit zwei Autos und allen Fahrern einzuüben und zu überprüfen. Alle Fahrer sind viel gefahren und hatten auch Gelegenheit, sich wieder an die Verkehrssituation bei Tag und bei Nacht zu gewöhnen. Trotz des heftigen Windes am ersten Tag konnten wir fast unser gesamtes Testprogramm abarbeiten. Dazu gehörte eine Qualifyingsimulation am ersten Tag, am zweiten Tag haben wir uns auf längere Distanzen konzentriert.“

Fahrer Startnummer 17
Timo Bernhard (34, Bruchmühlbach-Miesau): „Es war gut, beim Prolog die Konkurrenz zu sehen. Wir konnten einen Trend erkennen, wo wir noch nachlegen müssen. Ich denke, die Strecke in Silverstone wird anderen besser liegen als uns. Die unterschiedlichen Konzepte in der WEC haben alle ihren eigenen Charakter, und trotzdem ist der Wettkampf richtig spannend. 2014 war Silverstone unser Renndebüt und der Auftakt zum Lehrjahr. Jetzt habe ich eine WM-Topplatzierung im Visier.“

Brendon Hartley (25, Neuseeland): „Wir haben uns in allen Bereichen verbessert, aber die Konkurrenz hat sich auch gesteigert. Das wird sehr eng in Silverstone. Ich liebe es, dort Rennen zu fahren. 2014 war dort mein erster Einsatz als Porsche-Werksfahrer, und wir haben direkt einen Podestplatz geholt. Copse Corner ist eine schnelle Mutkurve, und die anschließende Passage mit Maggotts und Becketts ist auch klasse. Wir können es nicht mehr abwarten, wieder Rennen zu fahren. Seit dem Sieg beim Finale in Brasilien zählt das Team die Tage.“

Mark Webber (38, Australien): „Schön, hier in Paul Ricard das ganze Fahrerlager wieder zu sehen. Nach dem Wind am ersten Tag waren die Bedingungen am zweiten Tag perfekt. Der Fokus lag auf längeren Distanzen, da müssen wir noch besser werden. Alle arbeiten sehr hart, um das gesamte Potenzial des Porsche 919 Hybrid zu erschließen. Die Mannschaft ist klasse. 2015 liegt die Messlatte in der WEC insgesamt höher. Silverstone verlangt viele schnelle Richtungswechsel und hat schnelle Kurvenkombinationen. Das wird eine Herausforderung. Silverstone steht für puren Rennsport und großartige Fans.“

Fahrer Startnummer 18
Romain Dumas (37, Frankreich): „Wir haben ein sehr schnelles Auto und beim Prolog gesehen, dass die Konkurrenz auch zugelegt hat. Es wird richtig spannend beim ersten Rennen. Unser neuer 919 ist besser zu fahren, das Team ist eingespielt. Jetzt freue ich mich auf den Saisonauftakt in England. Das einzige, was mich an Silverstone stört: Dort scheint so selten die Sonne. Oft spielt Regen eine entscheidende Rolle, so wie 2014, als abgebrochen wurde.“

Neel Jani (31, Schweiz): „Die Entwicklungs- und Testarbeit war sehr gut, aber sie ist auch niemals abgeschlossen. Seit dem Prolog wissen wir, dass es in Silverstone eng zugehen wird. Da ein Teil meiner Familie in Großbritannien lebt, ist dieser Lauf für mich eine Art Heimrennen. Die Strecke ist auch mit dem neuen Teil noch relativ schnell und einfach ein Klassiker. In den vergangenen Jahren kamen immer mehr Zuschauer. Die Engländer wissen guten Motorsport zu schätzen.“

Marc Lieb (34, Ludwigsburg): „Es war ein guter Prolog für uns. Zum ersten Mal kamen wieder zwei Autos zum Einsatz, und jede Fahrzeugcrew hat gearbeitet wie im Rennen. Wir haben viel gelernt und weiteres Verbesserungspotenzial gefunden. Die echten Kräfteverhältnisse werden wir erst in Silverstone sehen. 2014 verlief der Saisonauftakt für unser Auto mit einem frühen Ausfall enttäuschend. Wir haben also noch eine Rechnung offen.“

Tragisches Ende vom 1. Lauf der VLN auf dem Nürburgring – Felix Töllich

Tragisches Ende vom 1. Lauf der VLN auf dem Nürburgring – Felix Töllich

Trauer BildAm 28.03.2015 war der 1 Lauf der VLN am Nürburgring. Dieser Lauf wurde Vorzeitig durch einen schweren Unfall am Flugplatz abgebrochen. Bei dem Unfall wurden mehrere Zuschauer verletzt und leider erlag ein Zuschauer seinen Verletzungen noch im Medical Center des Nürburgrings.

 Bevor der Unfall passierte, war es wie ein normaler Renntag in der VLN. Das Wetter war im Training teilweise sonnig und auch hin und wieder mal bewölkt in einzelnen Abschnitten. Schon im Training wurden Zeiten gefahren, jenseits der 8:10 min Marke. Viele Teams nehmen die ersten Läufe vor dem 24h Rennen als Test unter Rennbedingungen, um die Möglichkeit zu haben, das Fahrzeug auf das Marathonrennen noch etwas besser vorzubereiten. Die Pole Zeit holte sich Rowe Racing mit der #6 mit der Zeit von 8:06.619. Auf den weiteren Rängen folgten Frikadelli Racing und das Schwesterfahrzeug von Rowe Racing auf dem 3 Platz.

Phönix Racing hat heute den neuen Audi R8 LMS Ultra unter Rennbedingungen testen können und ist auch gleich mit dem Fahrzeug auf den 9 Platz im Qualifying vorgefahren. Eine große Leistung erbrachte auch die Scuderia Cameron Glickenhaus mit zwei neu aufgebauten SCG003C. Sie kamen bei ihrem 1 Qualifying auf der Nordschleife mit dem ersten Auto auf Platz 10 und dem Zweiten auf Platz 38. Die Bentleys vom Team HTP waren auf Rang 19 und 20.

 Das Training wurde pünktlich um 10:00 Uhr abgewunken. Auch im Training gab es einen schweren Unfall auf der Strecke. Hierzu liegen mir zurzeit keine weiteren Informationen vor. Außer das es dem Fahrer langsam besser geht (Quelle Facebook).

So gegen 11:40 Uhr machten sich die Fahrzeuge auf den Weg in die Einführungsrunde, so das auch der Start soweit pünktlich durchgeführt werden konnte.

 Schon in den ersten Runden zeigten sich was die Top Teams in den Wintermonaten an Ihren Fahrzeugen verbessert haben. Denn die 3 Startgruppe wurde schon im Bereich Brünnchen von den Top Fahrzeugen das 1 mal Überrundet worden. Was aufgefallen war sind die vielen Reifenschäden der Fahrzeuge in der 1 Stunde. Man konnte auch schon die 1 Kampfspuren an den Fahrzeugen sehen. Viele kamen schon mit ausgetauschten Lackspuren an uns vorbei.

Viele Zuschauer sagten da bereits, die sind verdammt schnell unterwegs und man hoffe das alles gut geht. Nur leider nahm das Rennen ein sehr sehr tragisches Ende. Gegen ca 13:00 Uhr hatte sich der schwere Unfall im Bereich Flugplatz zugetragen hat. In diesem Streckenabschnitt war vor ca 2 Wochen bei den Test und Einstellfahrten ebenfalls ein schwerer Unfall passiert, der aber zum Glück  Glimpflicher ausging. Laut ersten Meldungen sind beim Unfall am Samstag meherer Zuschauer verletzt worden. Die Betroffenen wurden gleich durch das vor Ort ansässige Rote Kreuz notfallmedizinisch versorgt. Leider kam für einen Zuschauer jede Hilfe zuspät. Dieser erlag noch im Medical Center am Nürburgring seinen Verletzungen.

 Das Rennen wurde auch nicht mehr neu gestartet.

 Ich habe noch in einem sozialen Netzwerk einen schönen Text von einem Sportwart und auch Ringfreund gesehen, den ich den Lesern nicht Vorenthalten möchte.

 Patrick Jarczynski Schrieb folgendes:

 „R.I.P

Für mich als Motorsportfan und Marshal und alle anderen Ringfans ein Riesenschock und Verlust

Meine Gedanken sind bei den Angehörigen

Und allen Verletzten Gute Besserung

Sowas wünscht man sich nicht zu sehen“

Auch meine Gedanken sind bei den Angehörigen.

Quelle: Felix Töllich für Hit-TV.eu

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN

DE_teaser_x_x_0

für Erzgebirgskreis, Lagen über 1000 Meter gültig von: Sonntag, 29.03.2015 15:00 Uhr

bis: Montag, 30.03.2015 18:00 Uhrausgegeben vom Deutschen Wetterdienst

am: Sonntag, 29.03.2015 14:33 UhrEs treten zeitweise orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen

105 und 115 km/h (29 und 32 m/s, 56 und 63 kn, Bft 11) aus Südwest und später aus West bis Nordwest auf.

Hinweis: Diese Warnung wird im Aschluss vorraussichtlich von einer Sturmwarnung vor Bft 8 bis 9 abgelöst.

 

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren:

Achten Sie besonders auf herabstürzende Gegenstände.

Schließen Sie alle Fenster und Türen!

Sichern Sie Gegenstände im Freien!

Halten Sie Abstand zum Beispiel von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen!

Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

 

DWD / RZ Leipzig