Neuer Audi R18 e-tron quattro noch effizienter

Neuer Audi R18 e-tron quattro noch effizienter

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Aerodynamik, Hybridantrieb und viele weitere Details verbessert Effizienter TDI-Antrieb noch sparsamer

– Technologien aus Le-Mans-Siegerautos inzwischen Serie bei Audi

Ingolstadt, 21. März 2015 – Audi startet mit einem gründlich überarbeiteten R18 e-tron quattro in die Saison 2015. In der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans als Saisonhöhepunkt tritt Audi mit einem leistungsfähigeren Hybrid-Sportwagen in der 4-Megajoule-Klasse an.

Doppelt so viel Hybridenergie-Menge, eine fundamental überarbeitete Aerodynamik, der nächste Schritt beim Leichtbau und viel Detailarbeit kennzeichnen die jüngste, fünfte Generation des Audi R18. „Die Möglichkeiten des Reglements, das seit 2014 für LMP-Sportwagen gilt, sind noch lange nicht ausgeschöpft. Es hält so viel Potenzial bereit, dass Spielraum für künftige Weiterentwicklungen bleibt“, sagt Jörg Zander, der neue Leiter Technik von Audi Sport. „Wir erwarten, dass der technische Fortschritt unter dem hohen Konkurrenzdruck von inzwischen vier engagierten Automobilherstellern die Rundenzeiten in dieser Saison deutlich verbessert – und das bei verringertem Kraftstoffverbrauch.“

Der neue R18 e-tron quattro unterscheidet sich optisch klar von seinem Vorgänger, auch wenn seine Grundstruktur eng mit der seines Vorgängers verwandt ist. Das frische Erscheinungsbild ergibt sich aus einer neuen Luftführung um und durch den Vorderwagen, im Bereich der Seitenkästen und am Heck des LMP1-Prototyps. Große Lufteinlässe in den vorderen Radhäusern verringern den Luftwiderstand der Karosserie und führen zu einem ganz neuen Design der Scheinwerfer. Die Lichteinheiten verfügen über Matrix-LED-Technologie in Verbindung mit dem Audi Laserlicht – zwei Innovationen, die die aktive Sicherheit im Straßenverkehr verbessern und inzwischen auch die Audi-Kunden für ihr Serienmodell bestellen können.

Während Audi das Monocoque – die zentrale Sicherheitszelle des Rennwagens – vom Vorgängermodell übernommen hat, präsentiert sich die vordere Haube mit Frontflügel und Radhäusern neu gestaltet. Da dieses Karosserieelement auch die vordere Crashstruktur einschließt, hat Audi für die Saison 2015 einen neuen Crashtest absolviert. Eine geänderte Luftführung durch die Seitenkästen mit neuen Kühleranordnungen für Motor und Hybridsystem optimiert den Luftwiderstand nochmals. Dazu trägt auch die Motorabdeckung bei, die das Aggregat noch enger umschließt und sich unmittelbar hinter dem Cockpit stark verjüngt.

Auch in diesem Jahr bereitet Audi für die Strecken im FIA-WEC-Kalender zwei Karosserievarianten vor. In Verbindung mit einem optimierten Chassis und einer engen Kooperation mit Reifenpartner Michelin hat Audi so die Leistungsfähigkeit seines Sportprototyps weiter verbessert.

Hybrid-Pionier Audi geht auch bei der Energie-Rückgewinnung den nächsten Schritt. Als bislang einziger Hersteller hat das Unternehmen die 24 Stunden von Le Mans mit Hybrid-Sportwagen gewonnen. Seit 2012 ist der R18 e-tron quattro bei dem französischen Langstrecken-Klassiker ungeschlagen. Für dieses Jahr verdoppelten die Ingenieure die Energiemenge von 2 auf 4 Megajoule pro Rennrunde in Le Mans. Beim Bremsen wird Energie zurückgewonnen, die das System beim Beschleunigen wieder an der Vorderachse einspeist. Die E-Maschine, die diese Aufgabe bewältigt, leistet nun mehr als 200 kW (272 PS). Das ist ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr. Audi hat deshalb auch die Kapazität des Energiespeichers vergrößert. Der Drehmassenspeicher, der neben dem Fahrer abgekapselt im Cockpit sitzt, kann bis zu 700 Kilojoule Energie aufnehmen, die er wieder an die E-Maschine abgibt – das sind etwa 17 Prozent mehr als noch 2014.

Trotz dieser Leistungssteigerungen ist es Audi gelungen, das Mindestgewicht von nur 870 Kilogramm zu erreichen – und das in der derzeit komplexesten Rennwagen-Kategorie weltweit. Mit der verbesserten Hybridleistung geht allerdings eine Einschränkung für den Verbrennungsmotor einher. Laut Sportgesetz muss die begrenzte Kraftstoff-Energiemenge nochmals geringer ausfallen, wenn sich die Ingenieure für eine höhere Hybridleistung entscheiden. So muss der R18 e-tron quattro mit 2,5 Prozent weniger Dieselkraftstoff pro Runde auskommen als noch 2014.

Nicht zuletzt deshalb hat Audi den Vierliter-V6-TDI-Motor mit viel Detailarbeit weiterentwickelt, um die optimierten Verbrauchswerte zu erreichen. Das effizienteste Aggregat im Feld leistet nun 410 kW (558 PS). Durch seine optimierte Verbrennung haben es die Entwickler geschafft, den Leistungsverlust, der durch die geringere Kraftstoffmenge bedingt ist, mehr als auszugleichen. Neu ist zudem, dass in diesem Jahr nur noch fünf Motoren pro Rennwagen in der gesamten Saison verwendet werden dürfen. Der noch sparsamere Antrieb setzt einen großen Trend fort. 2006 debütierte der TDI-Motor von Audi in Le Mans und feierte bis 2014 acht Siege. Während die Rundenzeiten sich immer weiter verbesserten, sank der Kraftstoffverbrauch in diesem Zeitraum um 38 Prozent.

Damit unterstreicht auch die jüngste Generation des R18 auf vielen Feldern, welchem Zweck der Motorsport bei Audi dient. Seit dem ersten Audi quattro von 1980 hat die Marke den Renn- und Rallyesport konsequent genutzt, um Zukunftstechnologien zu entwickeln, die später in Serie gehen – vom Allradantrieb quattro über die Benzin-Direkteinspritzung TFSI, die Weiterentwicklung des TDI-Antriebs bis hin zu Innovationen wie dem Matrix-LED-Licht und dem Audi Laserlicht. Auf dem Automobilsalon in Genf stellte Audi im März zwei weitere Neuheiten vor, die einen Bezug zum Rennsport haben. Zum ersten Mal zeigte die Marke mit dem Q7 ein Hybridmodell, das das Prinzip e-tron quattro mit einem TDI-Antrieb kombiniert. Und der neue R8* ist das erste Modell mit Audi Space Frame in Multimaterialbauweise. Neben Aluminium enthält der Rahmen auch ein Bauteil aus kohlestoff-faserverstärktem Kunststoff (CFK), dem Werkstoff, der aus dem Rennsport schon lange nicht mehr wegzudenken ist.

 Quelle: Audi Motorsport

Königliche Ostern in Bad Elster

Königliche Ostern in Bad Elster

Osterbrunnen

Kultur aus dem Osterei vom 3. – 6. April mit Komödie, Schlager-Caruso & Mozart-Oper!

Bad Elster/CVG. Die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster als Sachsens traditionsreichstes Staatsbad glänzt an Feiertagen schon immer in einem besonderen Licht. So werden auch in diesem Jahr „Königliche Ostern“ gefeiert und dabei passende kulturelle Überraschungen aus dem „Osterei“ präsentiert, um dem Aufenthalt in Sachsens traditionsreichstem Staatsbad die besondere Note zu verleihen.

Los geht’s es bereits am Gründonnerstag, mit der traditionellen Eröffnung des bunt geschmückten „Osterbrunnens“ in der Moritzquelle der KunstWandelhalle, bevor am, Karfreitag mit einem besinnlichen Karfreitagskonzert der Sterbestunde Jesu im Königlichen Kurhaus gedacht wird. Am Samstag, den 4. April ist dann Komödienzeit im König Albert Theater: Am Vorabend des Ostersonntags wird die heiter-unterhaltsame Beziehungskomödie „Mary Mary“ der amerikanischen Autorin Jean Kerr aufgeführt, welche bereits als großer Publikumserfolg am Broadway gefeiert wurde.  Nach der großen Ostereiersuche gibt es am Ostersonntag ein Unterhaltungskonzert mit Vogtlandliebling Silke Fischer am Nachmittag, bevor ein ganz klangvoller musikalischen Abend den Ostersonntag im König Albert Theater Bad Elster beendet. Rudy Giovannini, auch bekannt als der berühmte Südtiroler „Caruso der Berge“, wird dann zu seinem exklusiven Osterkonzert einladen und das Publikum Bad Elsters mit dem Klang der Berge begeistern. Der Ostermontag beginnt mit einer festlichen Ostermatinee zum 200. Geburtstag des sächsischen Komponisten Robert Volkmann, bevor am Nachmittag zum Abschluss der Osterfeiertage die berühmte Mozart-Oper „Figaros Hochzeit“ im König Albert Theater als ein buntes Liebeskarussell aller Lebensalter aufgeführt wird.

Abgerundet wird das österliche Programm Bad Elsters mit Folklorekonzerten von Orchestern der Musikregion, Führungsangeboten und Kammermusikprogrammen der Chursächsischen Philharmonie. Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz Bad Elsters aus: Heute eine Frühlingswanderung durch eine der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Erholungs- und Wohlfühlangeboten im historischen Albert Bad – so erholen sich Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise! Alle Infos zu Ihrem Aufenthalt, den gesamten Spielplan und Tickets erhalten Sie in der Touristinformation Bad Elster im Kgl. Kurhaus, unter 037437/ 53 900 oder touristinfo@badelster.de bzw. unter www.badelster.de

Gesamtprogramm online:

https://chursaechsische.de/de/veranstaltungen/events-feste/koenigliche-ostern.html

 Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

Tudor United SportsCar Championship, 2. Lauf: 12 Stunden von Sebring, USA  Zwei Porsche 911 RSR in der ersten Startreihe

Tudor United SportsCar Championship, 2. Lauf: 12 Stunden von Sebring, USA Zwei Porsche 911 RSR in der ersten Startreihe

M15_0163Stuttgart. Perfekte Ausgangsposition für Porsche beim 12-Stunden-Rennen in Sebring: Die zwei vom Werksteam Porsche North America eingesetzten 911 RSR stehen am Samstag nebeneinander in der ersten Startreihe der Klasse GTLM. Die Pole-Position für die 63. Auflage des ältesten Sportwagenrennens der USA sicherte sich in einem überaus spannenden Qualifying Porsche-Werksfahrer Frédéric Makowiecki (Frankreich) im 911 RSR mit der Startnummer 912, den er sich mit Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Earl Bamber (Neuseeland) teilt. Die Bestzeit bei seinem ersten Start für Porsche auf dem legendären 5,954 Kilometer langen Flugplatzkurs im Herzen Floridas markierte er in seiner letzten Runde. Im Vorjahr war Porsche in Sebring ebenfalls von der Pole-Position gestartet und hatte den Klassensieg geholt.

Im 911 RSR mit der Startnummer 911 erkämpfte sich Patrick Pilet (Frankreich) die zweitschnellste Rundenzeit und nimmt das Rennen am Samstag zusammen mit Nick Tandy (Großbritannien) und Richard Lietz (Österreich) ebenfalls aus der ersten Startreihe in Angriff. Die Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) und Patrick Long (USA) belegten im 911 RSR des Kundenteams Falken Tire zusammen mit Bryan Sellers (USA) den achten Platz.

In der Klasse GTD verpasste der beste Porsche 911 GT America nur knapp die Bestzeit. Das Cockpit des von Team Seattle/Alex Job Racing eingesetzten Elfers, der vom zweiten Platz startet, teilen sich Mario Farnbacher (Ansbach), Alex Riberas (Spanien) und Ian James (USA). Unter den schnellsten Acht des GTD-Qualifyings waren sechs Porsche 911 GT America.

Stimmen nach dem Qualifying
Frédéric Makowiecki (#912): „Das war ein sehr schwieriges Qualifying mit einem perfekten Ergebnis für Porsche. Trotz der Hitze haben unsere Reifen auf dieser schwierigen Strecke länger gebraucht, um auf Temperatur zu kommen, als wir das erwartet hatten. Das ganze Team hat den 911 RSR von Training zu Training immer weiter verbessert. In Sebring mit einem Porsche die Pole zu holen, ist etwas ganz Besonderes für mich. Es macht mich stolz, denn Porsche hat bei diesem Rennen eine große Geschichte.“
Patrick Pilet (#911): „Das war ein harter Kampf. Am Anfang hat unser 911 RSR etwas untersteuert, doch gegen Ende wurde die Balance von Runde zu Runde besser. Jetzt bin ich auch fürs Rennen optimistisch, denn unser Paket stimmt. In Sebring musst du ein konstant gutes Auto haben, das ist das Wichtigste. Dieses Rennen gewinnst du in den letzten zwei Stunden. Wir brauchen also eine perfekte Strategie und dürfen keine Fehler machen.“

Ergebnis Qualifying
Klasse GTLM
1. Bergmeister/Bamber/Makowiecki (D/NZ/F), Porsche 911 RSR, 1:58,587 Minuten
2. Tandy/Pilet/Lietz (GB/F/A), Porsche 911 RSR, + 0,219 Sekunden
3. Magnussen/Garcia/Briscoe (DK/E/AUS), Chevrolet Corvette, + 0,241
4. Auberlen/Werner/Farfus (USA/D/BRA), BMW Z4 GTE, + 0,255
5. Kaffer/Fisichella/Bertolini (D/I/I), Ferrari F458 Italia, + 0,340
6. Edwards/Luhr/Klingmann (USA/D/D), BMW Z4 GTE, + 0,343
8. Henzler/Sellers/Long (D/USA/USA), Porsche 911 RSR, + 1,200

Klasse GTD
1. J. Bleekemolen/S. Bleekemolen/Keating (NL/NL/USA), Dodge Viper, 2:03,485 Minuten
2. Farnbacher/James/Riberas (D/USA/E), Porsche 911 GT America, + 0,053 Sekunden
3. Pumpelly/Lindsey/Norman (USA/USA/USA), Porsche 911 GT America, +0,621

Das ist die Tudor United SportsCar Championship
Die Tudor United SportsCar Championship ist eine Sportwagenrennserie, die seit 2014 in den USA und Kanada ausgetragen wird. Sie ist aus dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series entstanden. Sportprototypen und Sportwagen starten dabei in vier verschiedenen Klassen: GTLM (GT Le Mans), GTD (GT Daytona), P (Prototype) und PC (Prototype Challenge). Der Porsche 911 RSR fährt in der Klasse GTLM, der Porsche 911 GT America in der Klasse GTD.

Hinweis: Fotomaterial zur Tudor United SportsCar Championship steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung. Hier können Sie auch den Porsche Motorsport SMS-Info-Service aktivieren, der Sie mit den wichtigsten News und Infos versorgt. Auf dem Twitter-Kanal @PorscheRaces erhalten Sie aktuelle Informationen und Fotos zum Porsche Motorsport live von den Rennstrecken in aller Welt. Zugriff auf den digitalen Motorsport Media Guide 2014 haben Sie unter https://presse.porsche.de/motorsport. Weitere Inhalte finden Sie unter www.newsroom.porsche.com, dem neuen Angebot der Porsche Kommunikation für Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.

Quelle: Porsche Motorsport

Schwerer Verkehrsunfall in Lichtentanne

Schwerer Verkehrsunfall in Lichtentanne

20150320_vku_lichtentanne-1011Am Freitagabend, kurz nach 23 Uhr, kam es auf der Hauptstraße in Lichtentanne/Zwickau zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Fahrer eines Audi Sportwagen nach links von seiner Fahrspur ab und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Skoda Fabia zusammen. Nach dem Aufprall legte der Audi noch mehrere Meter zurück, durchbrach einen Gartenzaun und krachte in die Wand eines Bauernhauses. Der Rettungsdienst und die Feuerwehr aus Lichtentanne befreiten die Personen aus ihren Wracks. Die Fahrerin des Skodas sowie der Fahrer des Audis zogen sich schwere Verletzungen zu. Die Hauptstraße in Lichtentanne war für die Unfallaufnahme vollgesperrt. Beide Autos erlitten einen Totalschaden.

Info der PD Zwickau dazu:

Lichtentanne – (gk) …fuhr am Freitagabend ein 30-Jähriger mit seinem Audi auf der Hauptstraße. Folglich geriet er ausgangs einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einem entgegen kommenden PKW Skoda, durchbrach einen Gartenzaun und prallte gegen eine Mauer. Der Unfallverursacher selbst als auch die 48-Jährige Skoda-Fahrerin wurden schwer verletzt und mussten stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Ein 24-jähriger Insasse des Audi erlitt leichte Verletzungen. Da beim Audi-Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt wurde, ordnete die Verfolgungsbehörde eine Blutentnahme an. Deren Ergebnis steht noch aus. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 47.000 Euro.

Quelle: Julius Tannert Fotos: Julius Tannert / Leserfortos