BundespolizeiiiBPOLI KLT: Couragierte Kunden und Bundespolizei stellen Ladendiebe

    Klingenthal (ots) – Am heutigen Vormittag betraten zwei Männer mit einem Rucksack eine Drogerie-Filiale in Klingenthal. Der Wahrnehmung einer Kundin zufolge verhielten sie sich merkwürdig. Deshalb informierte sie zwei weitere ihr bekannte Frauen, mit denen sie sich dort aufhielt. Der bis dahin diffuse Verdacht sollte sich leider bestätigen. Kurze Zeit später verließen die beiden Männer fluchtartig die Verkaufseinrichtung und liefen getrennt davon. Ein Mann, der ebenfalls gerade dort einkaufte, nahm die Verfolgung auf und konnte am Kreisverkehr einen der mutmaßlichen Diebe stellen. Bundespolizisten, die aus einiger Entfernung Zeuge des Geschehens wurden, konnten kurz darauf den zweiten Tatverdächtigen (21) stellen, der sich nach Tschechien absetzen wollte. Als Diebesgut wurde bei den beiden Tschechen Parfüm im Wert von insgesamt einhundertzwanzig Euro gefunden und sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall hat das Polizeirevier Auerbach übernommen, an die die beiden Tatverdächtigen übergeben wurden.

 BPOLI KLT: Illegale Migranten bei Buskontrolle festgestellt

    Hirschfeld (ots) – In der vergangenen Nacht kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal auf dem Autobahnparkplatz Niedercrinitz an der A 72 die Insassen eines polnischen Reisebusses. Dieser war von Warschau kommend nach München unterwegs. Zwei der Insassen, eine 31-Jährige Frau sowie ein 32-Jähriger Mann wiesen sich dabei mit rumänischen Personaldokumenten aus, die Fälschungsmerkmale aufwiesen. Eine tiefergehende Kontrolle ergab, dass es sich bei Beiden um russische Staatsangehörige handelt, da die Beamten im mitgeführten Reisegepäck entsprechende echte Identitätspapiere fanden. Im Zuge weitere Ermittlungen wurde bekannt, dass sich die Personen bereits seit längerem unerlaubt im sogenannten Schengenraum aufhalten und hier auch unerlaubt arbeiteten. Gegen beide Tatverdächtige wurde Strafanzeige wegen mehrerer Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz und wegen Urkundenfälschung erstattet. Nach Abschluss aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen beabsichtigt die Bundespolizei, beide Beschuldigte direkt auf dem Luftweg in ihr Heimatland abzuschieben.

 BPOLI LUD: Zu tief ins Glas geschaut

    Görlitz (ots) – Zu tief ins Glas geschaut hatte offenbar der 54-jährige Fahrer eines VW Caddy. Der Mann war gestern Abend einer Bundespolizeistreife bei Weißwasser aufgefallen, als er mit seinem Pkw die B 156 verließ und in einen Waldweg einbog. Als er nach ca. 10 Minuten von dem Weg erneut auf die Bundesstraße auffahren wollte, hielt ihn die Streife an. Weil den Beamten sowohl Alkoholgeruch entgegen wehte und sie eine Schnapsflasche auf dem Beifahrersitz entdeckten, fragten sie den Caddy-Fahrer, ob er Alkohol getrunken habe. Darauf erhielten sie die Antwort “ein Radler”. Welche enormen Auswirkungen dieses “Radler” letztlich hatte, stellten hinzugerufene Kollegen des Polizeireviers Weißwasser mit einem Test fest. Das Messgerät zeigte schließlich einen Wert von 2,52 Promille Atemalkohol an…

BPOLI LUD: Russische Familie kam mit erschlichenen Visa

    Görlitz (ots) – Auch eine russische Familie muss wieder nach Polen zurückkehren. Der 48-jährige Vater, dessen 23-jährige Frau und die gemeinsame Tochter waren gestern über die Görlitzer Stadtbrücke mit einem polnischen Taxi unerlaubt in die Bundesrepublik gelangt. Die Erwachsenen wurden deshalb angezeigt. Dem Taxifahrer kann man unterdessen keinen Vorwurf machen. Er hatte seine Fahrgäste in Breslau übernommen und sich deren Pässe und deren polnische Visa zeigen lassen. Dass es sich im vorliegenden Fall um erschlichene Visa handelte, konnte er jedoch nicht erkennen.

 BPOLI LUD: Serbe schleuste serbische Landsleute

    Görlitz (ots) – Gestern Nachmittag stoppten Bundespolizisten an Autobahnanschlussstelle Görlitz einen österreichischen Kleintransporter. Das Fahrzeug, welches zuvor aus Polen einreiste, war mit sechs Personen besetzt. Diese sechs Personen wiesen sich später mit serbischen Reisepässen aus. Zusätzlich zu seinem Pass war der 50-jährige serbische Fahrer im Besitz eines gültigen österreichischen Aufenthaltstitels. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Einschleusen ermittelt. Es stellte sich heraus, dass er seine Landsleute aus einem Nachbardorf in der gemeinsamen serbischen Heimat abgeholt hatte, um sie nach Deutschland zu bringen. Die Geschleusten (zwei Frauen, ein Mann, zwei Jugendliche), die zwar grundsätzlich ohne Visum als Touristen in die Bundesrepublik einreisen dürfen, wollten jedoch dauerhaft hier bleiben. Sowohl ihnen als auch dem Schleuser entzog die Bundespolizei das Reiserecht und ordnete die Zurückschiebung in die Republik Polen an.

 BPOLI KLT: Zeugen für exhibitionistische Handlung in Erzgebirgsbahn gesucht

    Schwarzenberg (ots) – Am gestrigen frühen Nachmittag stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal auf dem Hauptbahnhof Zwickau einen Tatverdächtigen, der kurz vorher in einem Zug der Erzgebirgsbahn wegen exhibitionistischer Handlungen vor einem Kind auffällig geworden sein soll. Dem voraus ging der Hinweis des Polizeireviers Aue an die Bundespolizei, an das sich die Mutter des Kindes unmittelbar nach dem Ereignis gewandt hatte. Im Ergebnis der dortigen Befragung des Kindes, soll ein Mann zwischen den Haltepunkten Erla und Schwarzenberg vor dem Kind sein Geschlechtsteil entblößt und daran manipuliert haben. Bereits im Vorfeld habe sich die Person auf der Fahrt zwischen Johanngeorgenstadt und Erla auffällig verhalten, weshalb eine der beiden Schülerinnen, mit denen die Geschädigte im Zug fuhr, mittels eines Mobiltelefons eine unauffällige Aufnahme von dem Mann machte. Als die Zwölfjährige dann ab Erla mit dem Mann allein im Abteil gewesen sei, habe sich die Tat ereignet. Anhand der genauen Personenbeschreibung durch die Geschädigte sowie des Fotos konnten die Bundespolizisten den 46-Jährigen aus dem Landkreis Zwickau bei Ankunft des Zuges in Zwickau recht schnell ermitteln und dessen Identität feststellen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Regionalbahn, in der sich die Tat ereignet haben soll, fuhr um 12:30 Uhr ab Johanngeorgenstadt und kam um 13:42 Uhr in Zwickau an. Im angegebenen Tatzeitraum soll sich nach Angaben des Kindes zwischen den Haltepunkten Erla und Schwarzenberg eine Frau zum Fahrscheinautomaten im Zug begeben haben. Diese Frau sowie weitere mögliche Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Klingenthal unter 037467 / 2810 zu melden.

 Quelle: Bundespolizei

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