Bundespolizei

BPOLI LUD: Haftbefehl vollstreckt

    Görlitz (ots) – Gestern nahm die Bundespolizei in Bad Muskau einen 34-jährigen polnischen Staatsangehörigen fest. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal wegen Trunkenheit im Verkehr. Da er die offene Geldstrafe in H. v. 3.600,- EUR nicht begleichen konnte, muss er nunmehr die nächsten 90 Tage in einer Justizvollzugsanstalt verbringen.

 BPOLI DD: Schwarzfahrer in Zugtoilette Versteckt – Entdeckt – Vollstreckt

   Pirna, Dresden (ots) – Ein 31-jähriger Mann aus Rumänien wollte am Montag den Eurocity 178 von Budapest nach Berlin ohne den erforderlichen Fahrschein nutzen. Dass Dieser notwendig ist, wusste der Mann offensichtlich – denn, um einer Kontrolle zu entgehen, hatte er sich in der Zugtoilette versteckt.   Pech für ihn war, dass den Einsatzkräften die lange Zeit in der Toilette und die fehlende Reaktion auf Klopfzeichen bedenklich vorkam. In der Annahme einer Notsituation wurde die Tür geöffnet und der “Schwarzfahrer” ertappt. Bei einer genaueren Überprüfung wurde dabei noch ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stralsund wegen des Erschleichens von Leistungen festgestellt. Also klickten die Handschellen und der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert.

BPOLI EBB: Mit Drogen erwischt

    Sohland (ots) – Am 10.03.2015 Uhr gegen 20:20 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach im Regionalexpress Dresden – Zittau am Haltepunkt Sohland eine 24-jährige deutsche Staatsangehörige aus Berlin. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass die Frau bereits wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten war. Auf die Frage, ob sie Drogen mit sich führt, öffnete die Frau ihre Geldbörse und händigte ein Cliptütchen mit einer pflanzlicher Substanz aus. Auf Nachfrage gab sie an, dass es sich hierbei um ein Gramm Marihuana handelt. Wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde die Person schriftlich belehrt und das Cliptütchen mit den Drogen als Beweismittel sichergestellt. Gegen die Person wurde eine Strafanzeige gestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte die Frau ihre Reise fortsetzen. Der Sachverhalt und die Drogen wurden an die Landespolizei in Bautzen übergeben.

BPOLI KLT: Haftbefehle vollstreckt

   Weischlitz (ots) – Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal kontrollierten in der vergangenen Nacht auf dem Autobahnparkplatz Großzöbern an der BAB 72 die beiden männlichen Insassen eines polnischen Kleintransporters. Dabei stellten sie fest, dass gegen das Bruderpaar (31, 32) aus Polen Haftbefehle wegen Diebstahls bestanden. Verurteilt waren beide zu Geldstrafen von 2.800 bzw. 4.000 Euro. Da sie die jeweiligen Geldsummen vor Ort nicht entrichten konnten, wurden beide zur Verbüßung der entsprechenden Ersatzfreiheitsstrafen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am frühen Morgen in die Justizvollzugsanstalt Zwickau eingeliefert.

BPOLI KLT: Randalierer auf frischer Tat gestellt

    Werdau (ots) – Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal wurden in der vergangenen Nacht im Rahmen ihrer Streifentätigkeit Zeugen mutwilliger Zerstörungen. Drei Männer im Alter von 28, 32 und 40 Jahren aus Thüringen fuhren mit einem Opel Vectra am Bahnhof Werdau vor und begaben sich in das Bahnhofsgebäude. Zwei der Personen hatten jeweils eine Bierflasche dabei. Einer der drei verließ das Haus kurz darauf wieder und entnahm an der nahegelegenen Bushaltestelle den Einsatz eines Papierkorbes, entleerte diesen vor Ort und nahm in mit in den Bahnhof. Kurz darauf betraten die Bundespolizisten das Gebäude und mussten feststellen, dass mehrere Leuchtstofflampen an der Decke des Raumes zerstört waren.Offensichtlich wurden diese unmittelbar zuvor durch Würfe mittels des Papierkorbeinsatzes bzw. einer Bierflasche zerstört. Als Tatverdächtiger konnte vor Ort der 28-Jährige ermittelt werden. Er wird sich nun wegen dieser Sachbeschädigung verantworten müssen.

BPOLI LUD: Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz und Haftbefehle vollstreckt

    Görlitz (ots) – Ein herausragender Fahndungserfolg gelang Donnerstag früh der gemeinsamen deutsch-polnischen Streifengruppe auf der Bundesautobahn 4 auf dem Parkplatz Wiesa Nord. Die Beamten kontrollierten einen aus Polen kommenden PKW Mercedes und stellten in diesem vier georgische Staatsangehörige auf dem Weg in die Niederlande fest. Ihre Weiterreise wurde jäh unterbrochen, da zum einen noch offene Haftbefehle und zum anderen erschlichene Visa dieser Reise im Weg standen.   Ein Georgier wurde wegen eines 2013 begangenen gemeinschaftlichen Diebstahls mit Untersuchungshaftbefehl gesucht. Ein weiterer Georgier aus der Reisegruppe, der mit einem erschlichenen  griechischen Visum unterwegs war, wurde wegen mehrerer Diebstahlshandlungen gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht. Heute Vormittag erfolgte nun die Vorstellung vor dem Haftrichter und anschließend der vorläufige Einzug in die Justizvollzugsanstalt Görlitz.   Nummer 3 der etwas anderen Reisegruppe legte zur Kontrolle seinen Reisepass mit niederländischem Schengenvisum vor. Nach eingehender Prüfung stellte sich heraus, dass dieses Visum erschlichen und somit nicht gültig war. Nach der Annullierung des Visums verließ er die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mit der Auflage,k das Schengengebiet binnen einer Woche zu verlassen. Offensichtlich sahen seine Reisepläne aber anders aus. So wurde er nur wenige Stunden nach der Entlassung in Dresden durch die Bundespolizei erneut festgestellt.   Ob Nummer 4 seine Reise in die Niederlande allein fortgesetzt hat oder wieder nach Hause gefahren ist, wird wohl ungeklärt bleiben.

 BPOLI EBB: Haftbefehl vollstreckt

    Burkau: (ots) – Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach konnten am 14.03.2015 um 16:50 Uhr einen 40-jährigen polnischen Staatsbürger an der Anschlussstelle der BAB 4 in Uhyst  feststellen, der per Haftbefehl wegen Urkundenfälschung durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder gesucht wurde. Der Haftbefehl war ausgelegt für 35 Tage Haft, oder Zahlung von 525,- Euro plus 13,04 Euro Restgeldstrafe plus 63,50 Euro Kosten. Der Mann konnte die Gesamtsumme in Höhe von 538,04 Euro aufbringen und somit seine Weiterreise fortsetzen.

BPOLI LUD: Familienzusammenführung gescheitert

 Görlitz (ots) – Eine offensichtlich geplante Familienzusammenführung scheiterte am Samstag an der Bundespolizei. Die Beamten kontrollierten am Morgen an der Autobahnanschlussstelle Görlitz einen französischen Pkw, auf den sie vorher aufmerksam geworden waren. Dabei stellte sich zunächst heraus, dass es sich bei den Fahrzeuginsassen um drei russische Männer (22, 28, 34) sowie um eine russische Frau (51) handelte. Weil lediglich der 34-Jährige im Besitz eines gültigen französischen Aufenthaltstitels war, die anderen dagegen keine entsprechenden Dokumente vorweisen konnten, ergab sich gegen ihn der Verdacht des Einschleusens von Ausländern. Er wurde vorläufig festgenommen. Später wurde auch der 28-Jährige vorläufig festgenommen, nachdem die Ermittler herausgefunden hatten, dass er mit dem 34-jährigen Verdächtigen sowohl den 22-Jährigen als auch die 51-Jährige gemeinsam ins Bundesgebiet gebracht hatte. Ans Licht kam ebenfalls, dass die geschleuste Frau die gemeinsame Mutter des 28-jährigen (zweiten) Schleusers sowie des 22-jährigen Geschleusten ist. Dem Vernehmungsprotokoll zufolge sollte das zukünftige Familienleben in Frankreich stattfinden. Letztlich schaffte es nur der 34-jährige Festgenommene zurück in die Französische Republik – dorthin wurde er schließlich abgeschoben. Die dreiköpfige russische Familie dagegen wurde an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben.

 BPOLI LUD: Drei weniger auf der Fahndungsliste

    Görlitz (ots) – Seit dem Wochenende stehen drei Männer weniger auf der Fahndungsliste. Bundespolizisten nahmen am Samstag zwei polnische Staatsangehörigen (31, 53), am Sonntag einen russischen Staatsangehörigen (35) fest. Gegen alle drei Personen lagen aktuelle Haftbefehle vor. Der bei Kodersdorf aufgegriffene 31-Jährige war vom Amtsgericht Frankfurt am Main wegen Trunkenheit im Verkehr, der vorher am Görlitzer Nikolaigraben aufgegriffene 53-Jährige vom Amtsgericht Görlitz wegen Diebstahls verurteilt worden. Nach dem 35-Jährigen, der ebenfalls in Kodersdorf in Gewahrsam genommen wurde, suchte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Ihn hatte das Amtsgericht Fürstenwalde wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verurteilt. Weil den Festgenommenen ausnahmslos die Barmittel fehlten, um die offenen Geldstrafen zu begleichen, sind sie in Justizvollzugsanstalten gebracht worden.

BPOLD PIR: Hohe Haftstrafen in der Tschechischen Republik nach internationalen Schleusungsermittlungen

    Pirna/Halle/Dresden/Prag (ots) – Wegen der “Fälschung und Verfälschung von Urkunden im besonders schweren Fall” sind in Prag gegen vier Haupttäter Freiheitsstrafen von 4 bis 5 Jahre verhängt worden. Die durch Ermittler der Bundespolizei in Deutschland erhobenen Personen- und Sachbeweise flossen zu einem hohen Anteil in das Verfahren mit ein.   Die Verurteilungen resultieren aus einem gemeinsamen Spiegelverfahren zwischen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle und der tschechischen Ermittlungsbehörde UOOZ Prag. Seit Ende 2012 ermittelten die beiden Dienststellen gegen deutsche und armenische Staatsangehörige. Die aus dem Raum Prag agierende Tätergruppe verfälschte tschechische Pässe, tschechische Führerscheine sowie ID-Karten und verkaufte diese gegen entsprechendes Entgelt. Die Dokumente wurden anschließend zur Einreise bzw. zum Aufenthalt in Staaten der Europäischen Union genutzt.   Die Ermittlungen endeten im Oktober 2013 zunächst in einem durch EUROPOL koordinierten Schlag gegen die Bande. Europaweit setzten die nationalen Ermittlungsbehörden diverse Durchsuchungsbeschlüsse und internationale Haftbefehle um. Alleine in Deutschland durchsuchten die Ermittler der Bundespolizei in sechs Bundesländern mehr als 30 Wohnungen und nahmen drei Beschuldigte fest.   Mit den Verurteilungen der Haupttäter in Prag hat die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Schleusungs- und Urkundenkriminalität einen weiteren Erfolg verbuchen können.

 BPOLI BGH: Gesuchte Personen verhaftet

    Altenberg/Pirna/Sebnitz (ots) – Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel waren am vergangenen Wochenende im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erfolgreich im Kampf gegen die grenzüberschreitende und sonstige Kriminalität.   Den Beginn machte ein rumänischer Staatsangehöriger in Breitenau, gegen den ein Haftbefehl vom Amtsgericht Fürth vorlag. Der 27-jährige wurde wegen Hehlerei gesucht. Der Beschuldigte  tauchte in der Zwischenzeit unter, um sich dem Strafverfahren zu entziehen. Jetzt verpasst er nicht seine Verhandlung, da er in Haft kam.   Bei der Überprüfung von einem tschechischen Staatsangehörigen in Altenberg, lagen gegen den Gesuchten gleich zwei nationale Haftbefehle, wegen des Erschleichens von Leistungen und Diebstahl, vom Amtsgericht Dresden vor. Er hatte die noch offenen Geldstrafen in Höhe von 1100 Euro nicht bezahlt und konnte diesen Betrag auch nicht bei der Bundespolizei bezahlen. Kurze Zeit später erfolgte Seine Hafteinlieferung für die nächsten 160 Tage.   Für einen weiteren Tschechen hatte der Stopp bei der Bundespolizei in Bad Schandau noch ein gutes Ende. Er brachte die noch offene Geldstrafe in Höhe von 220 Euro auf und wurde aus dem Polizeigewahrsam entlassen.   In Pirna kontrollierten die Einsatzkräfte einen 37-jährigen Rumänen. Er war durch das Amtsgericht Kulmbach wegen Bandendiebstahl verurteilt und zur Verhaftung ausgeschrieben. Die nächsten 120 Tage verbleibt er in einer Justizvollzugsanstalt.   Bei weiteren Kontrollen verhafteten die Fahnder auch einen Bulgaren, da er in der Vergangenheit wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt war. Er hatte in den Nachtstunden noch seinen Haftantritt in Dresden.   In den Nachtstunden stellten die Fahnder in Pirna noch eine Frau aus Tschechien fest.  Gegen Sie lagen bereits drei Haftbefehle von der Justiz Dresden vor. Aufgrund ihrer kriminellen Vergangenheit wurde ihr ein Einreiseverbot und Aufenthaltsverbot für Deutschland auferlegt. Resultierend aus den drei Haftbefehlen muss sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von über 500 Tagen verbüßen und wird nach Haftende nach Tschechien abgeschoben.   Somit endete ein geschäftiges Einsatzgeschehen der Einsatzkräfte der Bundespolizei aus Berggießhübel.

 Quelle: Bundespolizei

 

 

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