100 Prozent Orgier – Führung für Volkswagen in Mexiko ausgebaut

100 Prozent Orgier – Führung für Volkswagen in Mexiko ausgebaut

 

100 Prozent Orgier – Führung für Volkswagen in Mexiko ausgebaut
? Ogier/Ingrassia kommen dritten Mexiko-Sieg mit perfekter Leistung ein Stück näher
? Clever eingeteilt: Mikkelsen/Fløene nach Tag drei auf Platz drei
? Gemischte Gefühle für Volkswagen: Rückschlag für Latvala/Anttila auf Platz zwei liegend
Daumen hoch für die Doppelweltmeister und die „Youngsters“: Volkswagen liegt bei der Rallye Mexiko mit Sébastien Ogier/Julien Ingrassia nach drei von vier Tagen weiter in Führung. Beim dritten Saisonlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hielt das französische Duo das Tempo weiter hoch und baute damit den Vorsprung auf 1.15,2 Minuten aus. Ogier/Ingrassia sind das einzige Duo, das in Mexiko auf allen 18 bisher ausgetragenen Wertungsprüfungen stets jeweils unten den ersten Drei rangierte. Eine ebenfalls starke Leistung zeigten Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N), die erstmals gemeinsam die Rallye Mexiko im Polo R WRC absolvieren. Sie liegen auf Rang drei der Gesamtwertung – nur 4,5 Sekunden getrennt von den Gesamtzweiten Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S, Citroën). Vor den abschließenden drei Wertungsprüfungen am Sonntag – darunter die bisher längste des gesamten Rallye-Jahres, die 55,82 Kilometer lange „Guanajuatito“ – sind sie damit in unmittelbarer Schlagdistanz, womöglich noch Rang zwei zu erobern.
Früher als erhofft endete dagegen der dritte Rallye-Tag für Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila (FIN/FIN), die am abschließenden Sonntag unter Rallye-2-Reglement starten werden. Das Volkswagen Duo traf auf der zwölften Sonderprüfung der Rallye Mexiko auf Platz zwei liegend mit dem Heck eine Böschung und beschädigte damit die Aufhängung ihres Polo R WRC. In der Folge mussten die Vizeweltmeister, die bis dahin als Einzige das Tempo von Ogier/Ingrassia mitgehen konnten, aufgeben. Ihr World Rally Car wurde von den Volkswagen Mechanikern für den Rallye-Sonntag wieder fitgemacht.

Stimmen, 03. Tag Rallye Mexiko

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Fahrerisch ist dieses Wochenende sicher eines der besten meiner Karriere, ich bin extrem zufrieden mit meiner Leistung. Julien und ich haben wieder einen perfekten Tag erwischt ohne irgendeinen Fehler zu machen. Wir haben den Druck auf die anderen konstant hoch gehalten. Nach dem Aus von Jari-Matti Latvala musste ich zwar nicht mehr volles Risiko gehen, aber noch ist der Job nicht erledigt. Ich habe vorher gesagt, dass ein Sieg hier extrem unwahrscheinlich ist, außer meine Konkurrenten erwischen kein gutes Wochenende – und jetzt sieht es wirklich so aus, als könnte es klappen. Aber noch wartet die längste und anstrengendste Prüfung der Rallye auf uns. Eines kann ich versprechen: Wir werden trotz des Vorsprungs nicht den Fehler machen, jetzt zwei Gänge zurückzuschalten. Die Gefahr, dann die Konzentration zu verlieren, ist zu hoch.“

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Wenn man gewinnen will, dann muss man den Führenden unter Druck setzen. Dennoch war mir bewusst, dass ich dabei nicht volles Risiko gehen konnte. Ich hatte auf der zwölften Prüfung einen guten Rhythmus. Auf der Innenseite einer Kurve war ein Schlagloch und um es zu umfahren, bin ich ein wenig von der Linie abgewichen und an dieser richtig engen Stelle auf losen Untergrund gekommen. Dabei habe ich hinten links die Böschung getroffen und meine Aufhängung beschädigt. Ich habe gehofft, dass wir es am Ende der Prüfung noch reparieren können, aber da war leider nichts mehr zu machen.“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Wir bleiben bei unserem Plan und weichen davon nicht ab: Für uns geht es darum, unseren eigenen Rhythmus zu fahren, uns von Ärger fernzuhalten und das Ziel jeder einzelnen Wertungsprüfung ohne Zwischenfälle zu erreichen. Wir haben nicht gerade viel Mexiko-Erfahrung und viele Prüfungen sind neu für uns. Der erste Durchgang der WPs am Morgen war deshalb nicht so gut wie der am Nachmittag. Wir haben stets ausreichend Luft nach oben gelassen und erst auf der Nachmittagsschleife etwas mehr attackiert. Ich bin sehr zufrieden, wie die Rallye für uns verläuft. So weit, so gut – morgen steht uns ein weiterer harter Tag mit kniffligen Wertungsprüfungen bevor. Auch dann müssen wir bei unserem Rallye-Konzept bleiben.“

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor
„Volkswagen hat bei der Rallye Mexiko einen Tag mit gemischten Gefühlen erlebt. Sébastien Ogier und Julien Ingrassia haben wieder ihre Extraklasse bewiesen und ihren Vorsprung unwiderstehlich ausgebaut. Andreas Mikkelsen und Ola Fløene haben sich den Tag und die Wertungsprüfungen ebenfalls perfekt eingeteilt und sind auf Podiumskurs und sogar noch in Reichweite zum zweiten Platz. Leider haben wir heute aber auch einen Rückschlag verkraften müssen. Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila haben bei dem Versuch, ihre Teamkollegen unter Druck zu setzen, ihr Auto beschädigt und haben so die Chance auf den Sieg eingebüßt. Unsere Mechaniker haben sich mächtig ins Zeug gelegt, dass sie morgen wieder mit einem perfekten Polo R WRC am Start stehen und mit um Punkte für die Hersteller-Weltmeisterschaft kämpfen.“

Und da war dann noch …

… die „Fiesta Mexicana“. Am Samstagabend der Rallye Mexiko lädt Volkswagen Mexiko das Rallye-Team rund um Ogier, Latvala und Mikkelsen traditionell zu einem mexikanischen Abend ein. Der Termin, den die Volkswagen Mechaniker und Ingenieure stets äußerst gern wahrnehmen, bildet eine tolle Veranstaltung innerhalb einer ohnehin perfekt organisierten Rallye-Woche durch den mexikanischen Importeur. Vom weithin sichtbaren Auftritt im Servicepark bis zur Gästebetreuung an den Wertungsprüfungen genießt das Engagement von Volkswagen Mexiko weltweit Vorbildcharakter. Wir sagen „Danke“, Kollegen!

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),
Rallye Mexiko – Ergebnisüberblick

Donnerstag,
05. März 2015 km #1
Ogier/
Ingrassia #2
Latvala/
Anttila #9
Mikkelsen/
Fløene

WP 01 Street Stage Guanajuato 01,01 P03
(+ 0,4 Sek.) P07
(+ 0,9 Sek.) P04
(+ 0,4 Sek.)
WP 02S Super Special 1 04,60 P01 P03
(+ 1,3 Sek.) P02
(+ 1,2 Sek.)

Gesamtwertung P01 P04
(+ 1,8 Sek.) P03
(+ 1,2 Sek.)

Freitag,
06. März 2015 km #1
Ogier/
Ingrassia #2
Latvala/
Anttila #9
Mikkelsen/
Fløene

WP 03 Los Mexicanos 1 09,91 P03
(+ 1,5 Sek.) P05
(+ 3,3 Sek.) P06
(+ 3,6 Sek.)
WP 04 El Chocolate 1 44,13 P01 P04
(+ 10,5 Sek.) P06
(+ 18,9 Sek.)
WP 05 Las Minas 1 15,54 P02
(+ 4,4 Sek.) P03
(+ 5,3 Sek.) P07
(+ 15,7 Sek.)
WP 06 Street Stage León 1 01,37 P01 P07
(+ 0,8 Sek.) P04
(+ 0,5 Sek.)
WP 07 Los Mexicanos 2 09,91 P02
(+ 1,6 Sek.) P01 P04
(+ 1,8 Sek.)
WP 08 El Chocolate 2 44,13 P02
(+ 2,1 Sek.) P01 P03
(+ 3,9 Sek.)
WP 09 Las Minas 2 15,54 P03
(+ 4,6 Sek.) P02
(+ 3,4 Sek.) P06
(+ 11,3 Sek.)
WP 10S Super Special 2 04,60 P01 P05
(+ 2,6 Sek.) P04
(+ 2,5 Sek.)

Gesamtwertung P01 P02
(+ 13,5 Sek.) P04
(+ 45,2 Sek.)

Samstag,
07. März 2015 km #1
Ogier/
Ingrassia #2
Latvala/
Anttila #9
Mikkelsen/
Fløene

WP 11 Ibarrilla 1 30,27 P01 P02
(+ 0,2 Sek.) P06
(+ 17,0 Sek.)
WP 12 Otates 1 42,90 P01 P23
(+ 6.13,8 Min.) P03
(+ 15,0 Sek.)
WP 13 El Brinco 1 08,25 P02
(+ 0,6 Sek.) Ausfall P03
(+ 1,3 Sek.)
WP 14 Street Stage León 2 01,37 P02
(+ 0,2 Sek.) P07
(+ 0,3 Sek.)
WP 15 Ibarrilla 2 30,27 P01 P02
(+ 0,8 Sek.)
WP 16 Otates 2 42,90 P03
(+ 1,7 Sek.) P02
(+ 1,1 Sek.)
WP 17 El Brinco 2 08,25 P01 P02
(+ 2,1 Sek.)
WP 18S Super Special 3 04,60 P02
(+ 0,6 Sek.) P01

Gesamtwertung P01 Ausfall P03
(+ 1.19,7 Min.)

 

BILDER

Bild 1: Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen Polo R WRC

Bild 2: Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N), Volkswagen Polo R WRC

Bild 3: Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen Polo R WRC

Bild 4: Sébastien Ogier

Bild 5: Andreas Mikkelsen

Bild 6: Jari-Matti Latvala

Bild 7: Volkswagen Mexiko

Bild 8: Volkswagen Service

Quelle: VW Motorsport

Gelungener Saisonauftakt des ADAC Rallye Masters

Gelungener Saisonauftakt des ADAC Rallye Masters

Gelungener Saisonauftakt des ADAC Rallye Masters

St. Wendel. Der erste Lauf zum ADAC Rallye Masters 2015 rund um St. Wendel hatte es in sich. Für die besten Rallye-Breitensportler Deutschlands standen bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye (6. – 7. März) 135,32 Bestzeit-Kilometern auf zwölf Wertungsprüfungen (WP) auf dem Programm. Da im ADAC Rallye Masters nur die Punkte für die Platzierung in der jeweiligen Division gewertet werden, konnten sich am Ende des ersten von zwölf gemeinsam mit der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) ausgetragenen Läufen gleich vier Teams über die gemeinsame Tabellenführung freuen. Jörg Broschart (Schiffweiler, Mitsubishi Lancer Evo 9 / Division 2), ADAC-Förderpilot Philipp Knof (Wülfrath, Citroën DS3 R3T / Division 4), Gaststarter Marijan Griebel (Hahnweiler, Opel Adam R2 / Division 5) und Tarek Hamadeh-Spaniol (Saarbrücken, Suzuki Swift Sport / Division 6) liegen nach dem Saisonauftakt vorne. Einen verhagelten Saisonstart erlebte dagegen Hermann Gaßner (Mitsubishi Lancer Evo 8). Er lag bis zur zehnten von zwölf WPs auf dem zweiten Gesamtrang und in der Division 2 souverän vorne, bevor ihn ein technischer Defekt stoppte. Eine Zusammenfassung des Wochenendgeschehens strahlt TV-Partner SPORT1 am Samstag, 14. März aus. Alles Wichtige rund um das ADAC Rallye Masters findet sich auch im Internet unter www.adac-motorsport.de/adac-rallye-masters. Der zweite Lauf der Saison findet vom 27. bis 28. März bei der ADMV Rallye Erzgebirge statt.

Der Saisonauftakt lässt auf ein spannendes Jahr im ADAC Rallye Masters schließen. Im voll besetzten Starterfeld gab es in jeder Division spannende Fights um den Tagessieg. Dass auch die Breitensportler durchaus mit den in der leistungsstärksten Division 1 antretenden DRM-Piloten mithalten können, bewies Hermann Gaßner. Hinter dem späteren Gesamtsieger Fabian Kreim (Skoda Fabia S2000) lieferte er sich einen spannenden Fight mit Frank Färber (Peugeot 207 S2000) um den zweiten Platz. Doch das Duell endete für den Bayern abrupt , als ein technischer Defekt seinen Mitsubishi Lancer Evo 8 stoppte. Der Sieg in Gaßners Divison 2 ging so an Lokalmatador Jörg Broschart aus Schiffweiler.

Den „Tagessieg“ im ADAC Rallye Masters holte ein Gaststarter: Marijan Griebel bereitete sich bei seiner Heimrallye auf seinen nächsten Einsatz mit dem ADAC Rallye Junior Team in der Junior-Rallye-Europameisterschaft vor und lag im Opel Adam R2 auf dem vielbeachteten vierten Gesamtrang. Damit war er nicht nur Sieger der Division 5, sondern auch bestplatzierter Pilot der Starter im ADAC Rallye Masters. Den zweiten Platz in der heiß umkämpften Division, in der vor allem R2-Fahrzeuge unterwegs sind, belegte bis kurz vor dem Ende der Rallye Dominik Dinkel (Rossach, Opel Adam R2). „Klasse, dass wir bei unserer Premiere so weit vorne dabei sind“, freute er sich über den gelungenen Umstieg vom Cup-Adam in den R2. „Das ist ein Riesensprung – unser neuer Adam geht richtig vorwärts und macht wahnsinnig viel Spaß.“ Die Freude fand auf der vorletzten WP ein jähes Ende, als ein technischer Defekt die Newcomer stoppte. Der zweite Platz ging damit an Lokalmatador Benjamin Schmitt (Losheim, Citroën C2 R2 max).

In Division 4 beeindruckte ein Förderpilot der ADAC Stiftung Sport: Philipp Knof (Wülfrath, Citroën DS3 R3T) holte souverän den Divisionssieg und gewann damit auch die Tageswertung in der Citroën R3-Trophy. Die tolle Vorstellung führte ihn als zweitbesten Starter im ADAC Rallye Masters auf Gesamtrang fünf. „Es fühlt sich toll an, so weit vorne mit dabei zu sein“, strahlte er anschließend. „Wir haben uns an diesem Wochenende im neuen Auto sehr wohl gefühlt und auf jedem Kilometer dazugelernt. So kann es weitergehen.“ Probleme dagegen hatte diesmal Top-Favorit Carsten Mohe (Crottendorf), der sich im Renault Clio R3T gegen ein Feld stark auftrumpfender junger Piloten wehren musste. Für ihn war der Tag nach einem Ausritt gelaufen. „Dieser Zeitverlust war nicht mehr aufzuholen“, bilanzierte er. „Wir fuhren die Rallye danach als Testeinsatz für unser Heimspiel beim nächsten Lauf zu Ende: Bei der Erzgebirgs-Rallye fahren wir wieder mit vollem Einsatz!“

In der „kleinsten“ Division 6 siegte Lokalmatador Tarek Hamadeh-Spaniol (Saarbrücken, Suzuki Swift Sport). Zunächst hatte sich hier der ADAC-Saarland-Junior Lukas Meter (Nonnweiler, Citroën DS3 R1) in Führung setzen können, der jedoch am Samstagvormittag durch einen Reifenschaden eingebremst wurde. Danach übernahm Michael Wolters (Martfeld / Loge, Citroën DS3R1) die Spitzenposition, der aber gegen den mächtig drängenden Hamadeh-Spaniol kein Mittel fand. Wolters konnte sich neben dem zweiten Platz in der heiß umkämpften Division 6 immerhin auch über den Sieg in der Citroën DS3 R1 Trophy freuen.

Nur halbe Punkte gab es an diesem Wochenende für die Piloten in der Division 3, da die für die Vergabe der vollen Punktzahl erforderliche Anzahl von fünf Startern nicht vorhanden war. Das Geschehen bestimmte hier zunächst ADAC-Saarland-Junior Stefan Petto (Nonnweiler, Mitsubishi Lancer Evo 9), der aber nach einem Ausrutscher ausfiel. Davon konnte der Losheimer Josef Wecker (Opel Astra GTC) profitieren, der trotz Kupplungsprobleme den Divisionssieg nach Hause fuhr.

Auch für den ADAC Opel Rallye Cup stand bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye der Auftaktlauf an. Das Geschehen bestimmten Julius Tannert (Lichtentanne) und Jacob Madsen (Dänemark), die an ihre tollen Duelle der vergangenen Saison anknüpften. Zu Beginn entwickelte sich zwischen ihnen ein heißer Fight mit wechselnder Führung, den Tannert auf der zweiten Etappe aber schließlich klar für sich entscheiden konnte. Dritter wurde der Finne Vuorisalo Samuli.

Der zweite Lauf des ADAC Rallye Masters findet am 27. bis 28. bei der ADMV Rallye Erzgebirge statt. Alle Highlights von der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye gibt es am kommenden Samstag (14. März) auf SPORT1.

ADAC Rallye Masters 2015 – Zwischenstand nach 1 von 12 Läufen

Pos. Team Fahrzeug Div. Punkte
1. Broschart Jörg / Rath Alexander Mitsubishi Lancer Evo 9 D2 25
1. Knof, Philipp / Stein, Anne Katharina Citroën DS3 R3T D4 25
1. Hamadeh-Spaniol, Tarek / Lauer, Manuel Suzuki Swift Sport D6 25
1. Griebel, Marijan / Clemens, Stefan Opel Adam R2 D5 25
5. Brocker, Hanno / Brocker, Ingo Ford Escort RS Cosworth D2 18
5. Schmitt, Benjamin / Pohl, Kerstin Citroën C2R2max D5 18
5. Wolters, Michael / Habekost, Heiner Citroën DS3 R1 D6 18
8. Werner, Anton / Fischer, Gabriele Audi Quattro D2 15
8. Nebel, Torben / Kruhs, Gino Citroën DS3 R1 D6 15
8. Mohe, Carsten / Walker, Sebastian Renault Clio R3T D4 15

ADAC Saarland-Pfalz-Rallye (06.-07.03.2015)
Endstand nach 12 Wertungsprüfungen (135,32 Kilometer)

1. Fabian Kreim / Frank Christian (Fränkisch-Crumbach / Oberhausen), Skoda Fabia S2000, Div. 1 1:28:30,4Stunden.
2. Frank Färber / Peter Schaaf (Neuweid / Mayen), Peugeot 207 S2000, Div. 1 +2:24,8 Minuten.
3. Urs Hunziger / Melanie Wahl (Ch-Staffelbach / Gaildorf), Mini John Cooper S2000, Div. 1 +2:36,4 Minuten.
4. Marijan Griebel /Stefan Clemens (Hahnweiler / Thailen), Opel Adam R2, Div. 5 +4:13,5 Minuten.*
5. Philipp Knof / Anne Katharina Stein (Wülfrath / Wutha-Farnroda), Citroen DS3 R3T, Div. 4 +4:22,8 Minuten.*
6. Jörg Broschart / Alexander Rath (Schiffweiler / Trier), Mitsubishi Lancer Evo IX, Div. 2 +5:16,7 Minuten.*
7. Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart / Lautrach), Subaru Impreza R4, Div. 1 +6:58,0 Minuten.
8. Ronny Foxius / Michele Brachtenbach (Dahnen / L-Wasserbilig). Citroen DS3 R3T, Div. 4 +7:35,5 Minuten.
9. Nico Leschhorn / Josy Beinke (Hungen / Bünde), Peugeot 207 S2000, Div. 1 +7:36,2 Minuten.
10. Hanno Brocker / Ingo Brocker (Wolfersweiler), Ford Escort Cosworth, Div. 2 +7:59,2 Minuten.*

*) Teams, die zum ADAC Rallye Masters gewertet werden.
Quelle: ADAC Motorsport

Julius Tannert gewinnt souverän den Saisonauftakt zum ADAC Opel Rallye Cup 2015

Julius Tannert gewinnt souverän den Saisonauftakt zum ADAC Opel Rallye Cup 2015

Sieger Tannert (1)

 

 

 

 

Erfahrung ist Trumpf – Sieg für Tannert beim Saisonstart
• Julius Tannert gewinnt souverän den Saisonauftakt zum ADAC Opel Rallye Cup 2015
• Bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye setzen sich die Routiniers gegen die Neulinge durch
• Viel Pech kostet Yannick Neuville den Podestplatz – Rookie Samuli Vuorisalo wird Dritter
Rüsselsheim/München. Die Cup-erfahrenen Piloten haben einem starken Saisonauftakt zum ADAC Opel Rallye Cup ihren Stempel aufgedrückt. Julius Tannert (24, Zwickau), schon letztes Jahr ein heißer Titel-Kandidat, fuhr in sieben der acht ersten Wertungsprüfungen (WP) Bestzeit und legte damit den Grundstein für einen letztlich souveränen ersten Saisonsieg vor dem Dänen Jacob Lund Madsen (20), der sich ebenfalls schon in der vergangenen Saison in die Siegerlisten von Europas stärkstem Rallye-Markenpokal hatte eintragen können. „Das war wirklich ein Saisonstart nach Maß“, strahlte Tannert mit seiner luxemburgischen Copilotin Jennifer Thielen (31) um die Wette. „Jacob war der erwartet starke Gegner. Wir haben in den ersten acht Wertungsprüfungen voll attackiert und dann versucht, unseren Vorsprung zu verwalten. Das ist sehr schwer, weil man weder unkonzentriert noch ängstlich werden darf, sondern einen gesunden Mittelweg finden muss. Ich bin froh, dass es uns so gut gelungen ist.“

Bis zum Schluss spürte Tannert den heißen Atem Madsens im Nacken. Letztlich konnte der Skandinavier mit Rang zwei hochzufrieden sein. Denn um ein Haar hätten Madsen und seine Beifahrerin Line Lykke Jensen nach einem Differenzialdefekt an ihrem ADAM am Freitagabend einpacken müssen. Dass seiner Mannschaft, mit Unterstützung zweier anderer Teams, das Kunststück gelang, in der zur Verfügung stehenden Zeit von nur 45 Minuten Differenzial und Getriebe zu wechseln, unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit effizient operierenden Servicepersonals im Rallyesport. Und es zeigt den besonderen Geist im ADAC Opel Rallye Cup – man bekämpft sich auf de Piste, man unterstützt sich abseits. „Das war wirklich haarscharf – zehn Sekunden vor Fristablauf sind wir in den Parc Fermé gerollt“, schilderte Madsen.

Dritte wurden am Ende die beiden Finnen Samuli Vuorisalo und Eetu-Pekka Hellsten, die bei ihrer ersten Asphalt-Rallye kontrolliert begannen und am zweiten Tag einige Kohlen nachlegten. „Es dauert einfach seine Zeit, das hohe Gripniveau auf Asphalt auszuloten, wenn man nur losen Untergrund gewohnt ist“, meinte der 21-jährige Vuorisalo. „Es wäre dumm gewesen, bei der ersten Rallye hohe Risiken einzugehen. Der dritte Platz ist für den Anfang ein tolles Ergebnis.“

Dagegen war Yannick Neuville am Samstagabend ziemlich frustriert. Nicht etwa wegen seines Tempos, denn das hatte ihm vier WP-Bestzeiten und die drei Bonuspunkte in der „Power Stage“ beschert. Vielmehr waren es gleich zwei Reifenschäden in der sechsten Wertungsprüfung, die dem 23-jährigen Belgier und seiner Beifahrerin Christina Kohl aufs Gemüt schlugen. Neuville musste den angepeilten Podestplatz abhaken und sich mit Rang sieben begnügen. „Immerhin waren wir schnell. Das ist eine gute Basis, auf der sich für die nächsten Rallyes aufbauen lässt“, so der jüngere Bruder von Rallye-WM-Star Thierry Neuville.

Einen positiven Eindruck hinterließen bei ihrem Cup-Debüt auch die Deutschen Moritz Neumann (19, Schwinge) und Kevin Müller (23, Kempenich) sowie der Pole Jerzy Tomaszczyk (27). Die drei Neulinge lieferten sich mit Cup-Routinier Timo Broda (23) einen harten Kampf um den vierten Rang, den der Hamburger und seine Beifahrerin Michele Danielsen mit einer starken Fahrt in der letzten Wertungsprüfung knapp für sich entschieden. Tomaszczyk und sein Co Lukasz Wloch wurden Fünfte, während Neumann durch einen Ausrutscher entscheidenden Boden einbüßte und Müller seinen ADAM in der drittletzten Prüfung sogar noch aufs Dach legte. Das Duell der beiden reinen Damenteams im Feld entschieden die Finninen Laura Suvanto (20) und Reeta Hämäläinen (26) kampflos für sich, nachdem Melanie Schulz (26, Drackenstein) und Bianca Lustig (31, Bielefeld) ausgeschieden waren.

Der Fernsehsender SPORT1 berichtet in dieser Saison im Rahmen einer Magazin-Sendung über alle Läufe des ADAC Opel Rallye Cups. Die Bilder von der ADAC Saarland-Pfalz Rallye gehen am nächsten Samstag (14.3.) über den Äther. Der genaue Sendetermin wird noch bekanntgegeben.
Quelle: ADAC Motorsport

Gestohlener Verkaufsanhänger – Zeugen gesucht

Gestohlener Verkaufsanhänger – Zeugen gesucht

pd görlitz

Gestohlener Verkaufsanhänger – Zeugen gesucht

Görlitz, Dr.-Kahlbaum-Allee

22.02.2015, 15:00 Uhr – 26.02.2015, 12:30 Uhr

In Görlitz stahlen Unbekannte im Zeitraum von Sonntag, dem 22. Februar 2015, bis Donnerstag, dem 26. Februar 2015 einen Verkaufsanhänger. Das Mobil zum Verkauf von Crêpes stand an der Dr.-Kahlbaum-Allee. Die Polizei fahndet nach dem Gefährt mit dem amtlichen Kennzeichen GR-CB 801. Dessen Wert samt Inventar wurde auf etwa 3.500 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe und fragt:

? Wer kann Angaben zum Sachverhalt bzw. zum Aufenthaltsort des Verkaufswagens machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Görlitz auch telefonisch unter 03581 650-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: PD Görlitz

Tolles DRM-Comeback: Kreim/Christian siegen für ŠKODA AUTO Deutschland 7. März 2015

Tolles DRM-Comeback: Kreim/Christian siegen für ŠKODA AUTO Deutschland 7. März 2015

BlitzschnellzumErfolgAufdemWegzumTriumphgewinntKreimimFabiaSuper2000siebenvonzwölfWertungsprüfungen_2015468_10i18 JubelaufdemPodestFabianKreimundFrankChristianjubelnüberihrenerstenSieg_2015488_10i09 SprunginsGlückRallyeTalentFabianKreimundFrankChristiansiegenbeiihremerstengemeinsamenAuftrittgleichbeiderSaarlandPfalzRallyeundbescherenŠKODAAUTODeutschlandeinTraumComebackindieDeutscheRallyeMeisterschaft_2015468_10i46 StartinsVergnügenDasErfolgsteamKreimChristianwirdindiesemJahrbeiausgewähltenLäufenderDeutschenRallyeMeisterschaftunddemdeutschenWMLaufADACRallyeDeutschlandstarten_2015468_10i18

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tolles DRM-Comeback: Kreim/Christian siegen für ŠKODA AUTO Deutschland 7. März 2015
› ADAC-Förderpilot Fabian Kreim und Routinier Frank Christian triumphieren bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye, dem ersten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
› Erfolgreiche Tradition von ŠKODA in Deutschlands höchster Rallye-Liga wird mit einem Sieg fortgesetzt
› Kreim: „Besser hätte es nicht laufen können“

St. Wendel – ŠKODA AUTO Deutschland hat mit einem Sieg bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye ein traumhaftes Comeback in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) gefeiert. Der erst 22 Jahre alte ADAC-Förderpilot Fabian Kreim und sein erfahrener Beifahrer Frank Christian triumphierten gleich beim ersten gemeinsamen Auftritt souverän. Rallye-Talent Kreim deutete dabei nicht nur mit sieben Siegen in den zwölf Wertungsprüfungen sein großes fahrerisches Potenzial an.

„Besser hätte es nicht laufen können. Es ist natürlich genial, wenn man gleich mit einem Sieg starten kann“, jubelte Kreim. „Danke an das Team von ŠKODA AUTO Deutschland, das mir diese Chance gegeben hat.“ Der Youngster hatte bei seiner Rallye-Premiere im Fabia Super 2000 nach 135,32 Wertungskilometern im Umfeld des Serviceparks in St. Wendel 2:24,8 Minuten Vorsprung auf das zweitplatzierte Duo Färber/Schaaf. Eine erstaunliche Leistung für den neuen ŠKODA AUTO Deutschland Piloten Kreim, der nach einer Kart-Laufbahn erst 2013 in den Rallye-Sport gewechselt war. Vorzeitig aufgeben mussten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk, die im letzten Jahr die Saarland-Pfalz-Rallye im ŠKODA Fabia Super 2000 gewonnen hatten.

„Fabian kommt vom Fronttriebler und konnte die Pace der Besten gleich in seiner ersten Rallye mit dem allradangetriebenen ŠKODA Fabia Super 2000 von Beginn an mitgehen. Kompliment auch an unseren alten/neuen Copiloten Frank Christian. Mit seiner Erfahrung und Routine als amtierender Vizeeuropameister hat er Fabian sehr geholfen, das richtige Tempo für die schwierigen Streckenbedingungen – von teils schlammigem Asphalt über kurze Schotterstücke bis hin zum eng gesteckten Rundkurs mitten in St. Wendel – zu finden“, lobte Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei SKODA AUTO Deutschland, das neu zusammengestellte Piloten-Duo.

Fabian Kreim und Frank Christian nehmen 2015 an ausgewählten Läufen der DRM teil, in der ŠKODA AUTO Deutschland mit mehreren Meistertiteln eine erfolgreiche Vergangenheit vorweisen kann. Der nächste Start in Deutschlands höchster Rallye-Liga ist bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg am 17. und 18. April geplant. Höhepunkt der Saison 2015 wird der Auftritt des Teams bei der ADAC RallyeDeutschland, dem deutschen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), sein.

Nach einem erfolgreichen Ausflug in internationale Meisterschaften – Sepp Wiegand/Frank Christian feierten 2013 bei der legendären Rallye Monte Carlo den Sieg in der WRC-2-Klasse und wurden im vergangenen Jahr Europameisterschafts-Zweite – ist ŠKODA AUTO Deutschland nun gleich mit einem Sieg auf heimisches Terrain zurückgekehrt.

Die Zahl zur ADAC Saarland-Pfalz-Rallye: 11

In elf der insgesamt zwölf Wertungsprüfungen der Saarland-Pfalz-Rallye war ein ŠKODA Fabia Super 2000 am schnellsten. Fabian Kreim stellte sieben Bestzeiten auf, Mark Wallenwein toppte bis zu seinem Ausscheiden viermal die Zeitenliste.

ADAC Saarland-Pfalz-Rallye – Endstand

1. Kreim/Christian, ŠKODA Fabia Super 2000, 1:28.30,4 Std.
2. Färber/Schaaf, Peugeot 207 Super 2000, + 2.24,8 Min
3. Hunziker/Wahl, Mini John Cooper, + 2.36,4 Min.
4. Griebel/Clemens, Opel Adam, + 4.13,5 Min.
5. Knof/Stein, Citroën DS3 R3T, + 4.22,8 Min.

Quelle: Skoda Auto Deutschland