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Sachsen wirbt um Lehrer aus anderen Bundesländern

Einstellungsverfahren für Schuljahr 2015/16 gestartet
Mit Start des Bewerbungsverfahrens für die Lehrereinstellungen zum neuen Schuljahr 2015/2016 wirbt Sachsen jetzt erstmals mit Informationspäckchen um Lehramtsabsolventen aus anderen Bundesländern. Die Päckchen gehen in diesen Tagen an Referendare in Rheinland Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen Baden-Württemberg und in den Freistaat Bayern. In Absprache mit den jeweiligen Kultusministerien werden gezielt angehende Lehrer für die Schularten Grundschule und Realschule angeschrieben und über die Einstellungsmöglichkeiten in Sachsen informiert. „Für diese Schularten ist der Bedarf an Lehrern in Sachsen besonders groß, währenddessen andere Bundesländern über ihren eigenen Bedarf ausgebildet haben und demzufolge die Einstellungsmöglichkeiten dort geringer sind“, erklärt Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth.

Neben dem Informationspäckchen gibt es noch ein spezielles Onlineanschreiben an die Referendare auf www.lehrer-werden-in-sachsen.de (siehe Dokument im Anhang dieser Medieninformation).

Für das Einstellungsverfahren in Vorbereitung auf das Schuljahr 2014/2015 hatten sich 580 Lehrer aus anderen Bundesländern beworben. Insgesamt wurden 775 Lehrkräfte eingestellt, davon 207 aus anderen Bundesländern.

Noch bis zum 10. April 2015 können sich jetzt Lehrerinnen und Lehrer für die Einstellung in den sächsischen Schuldienst zum 01. August 2015 für das Schuljahr 2015/16 bewerben. Da in den kommenden Jahren viele Lehrkräfte altersbedingt aus dem Schuldienst ausscheiden, wird sich der Einstellungsbedarf deutlich erhöhen.
Ein besonderer Bedarf besteht bei den Lehrkräften für Grund-, Ober- und Förderschulen (hier insbesondere an Schulen zur Lernförderung und Schulen für Erziehungshilfe) sowie an allen weiterführenden Schularten in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Für die berufsbildenden Schulen gibt es Einstellungsbedarf in den gewerblich-technische Fachrichtungen, wie Metall- und Maschinentechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik.

Quelle: Freistaat Sachsen

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