Audi R8 LMS begründet neue Rennwagen- Generation: leichter und sicherer als je zuvor

Audi R8 LMS begründet neue Rennwagen- Generation: leichter und sicherer als je zuvor

audi_motorsport-150303-0317_pDeutlich höhere Sicherheitsstandards als vom Reglement gefordert

• Mehr Renntechnik, zugleich eng mit Serienproduktion vernetzt

Ingolstadt, 3. März 2015 – Audi ist einmal mehr ganz vorn: Als einer der ersten Automobilhersteller präsentiert die Marke mit den Vier Ringen bereits zu Saisonbeginn 2015 einen Rennwagen, der das neue GT3-Reglement ab 2016 schon heute erfüllt. Der neue Audi R8 LMS ist leichter und sicherer als je zuvor.

Er bietet noch mehr Rennwagen-Technologie, eine deutlich verbesserte Aerodynamik und damit ein für Kunden effizientes Konzept. Bereits seit dem Frühjahr 2014 erprobt Audi den neuen R8 LMS, der in große Fußstapfen tritt: 26 gewonnene GT3-Meisterschaften zwischen 2009 und 2014 sowie 23 Titel in weiteren Wertungen und sieben Gesamtsiege bei 24-Stunden- Rennen hat die erste Generation des Audi R8 LMS eingefahren. Auch 2015 vertrauen Kunden aus aller Welt auf den Erfolgstyp aus Neckarsulm, von dem das Unternehmen seit 2009 weltweit mehr als 130 Autos ausgeliefert hat.

Die ersten Renneinsätze des neuen R8 LMS sind schon terminiert, so zum Beispiel die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (16./17. Mai) und in Spa (25./26. Juli). Die quattro GmbH, die die Rennwagen entwickelt und aufbaut, nimmt in der zweiten Jahreshälfte Kundenbestellungen entgegen und plant, noch Ende 2015 die ersten Modelle der zweiten Generation auszuliefern. Zugleich bereitet sich Audi mit der Präsentation des Nachfolgemodells auf die vielversprechende Zukunft des GT3-Sports vor und nimmt eine Vorreiterrolle ein. Denn der neue Audi R8 LMS übertrifft die Sicherheitsanforderungen des Reglements ab 2016 deutlich. So erfüllt der GT3-Sportwagen dank einer modifizierten Struktur des Vorderwagens und eines erstmals verwendeten CFK-Crashelements im Heck die Crashtest-Anforderungen, die für die sehr viel leichteren Le-Mans-Prototypen (LMP) wie den Audi R18 e-tron quattro gelten. Der künftig auch im R8 LMS verwendete Audi Protection Seat PS 1 setzt in der LMP-Klasse bereits seit Jahren Maßstäbe in der Sitztechnologie: Er ist fest mit dem Chassis verbunden, was die Steifigkeit erhöht. Ein schnell verstellbares Fußhebelwerk und eine in Höhe und Länge verstellbare Sicherheitslenksäule ermöglichen eine vielseitige Anpassung an den jeweiligen Fahrer. Erstmals gibt es in einem GT3-Rennwagen auch eine Bergeöffnung im Dach, wie sie von den DTM-Renntourenwagen bekannt ist: Sie ermöglicht es, den Helm des Fahrers nach einem Unfall wirbelsäulenschonend nach oben hin abzunehmen.

Audi spielt seine Leichtbaukompetenz beim neuen R8 LMS konsequent aus: Trotz des zusätzlichen Gewichts, das die genannten Innovationen mit sich bringen, ist es gelungen, das Basisgewicht des Rennwagens von 1.250 auf 1.225 Kilogramm zu verringern. Der intelligente Materialmix aus Aluminium im Audi Space Frame (ASF), einer CFK-Strukturkomponente und dem Stahl-Überrollkäfig macht allein das Chassis um rund 30 Kilogramm leichter – es wiegt jetzt 252 Kilogramm. Zugleich ist
die Torsionssteifigkeit des tragenden Rahmens um 39 Prozent gestiegen. Obwohl der Materialmix beim Rennwagen komplexer ist, hat es Audi geschafft, die Produktion von Serien- und Rennwagen noch enger zu vernetzen. In einer neuen Fertigungsanlage in den Böllinger Höfen in Heilbronn stellt die quattro GmbH beide Varianten im Verbund her. Zwar erhält der Rennwagen zum Beispiel angepasste Gussknoten aus Aluminium und einen Stahl-Überrollkäfig. Trotzdem bleibt das Rennsport-Chassis des R8 LMS bis zum Aufbau des Daches und der kathodischen Tauchlackierung (KTL), einer Art Grundierung, in den grundlegenden Produktionsprozess integriert. Erst anschließend werden in Heilbronn-Biberach die Rennwagen komplettiert.

Audi setzt beim neuen R8 LMS dort auf Serienbauteile, wo sie im Rennsport technisch und wirtschaftlich Sinn ergeben. Beispiel: Der V10-Motor mit 5,2 Liter Hubraum und bis zu 430 kW (585 PS) Leistung fährt vom gleichen Band wie das Serienaggregat. Er bleibt nahezu unverändert und setzt mit einem geplanten Revisionsintervall von 20.000 Kilometern Maßstäbe im Rennsport. Modifizierte oder vollständig neue Baugruppen setzen die Konstrukteure nur ein, wenn sie im Rennsport reglementbedingt notwendig sind oder wenn es die deutlich höheren Belastungen im Wettbewerb erfordern. So wird zum Beispiel das serienmäßige ASFChassis angepasst, während die vollständig neue Karosserie aus CFK besteht. Bei den Radaufhängungen sind erstmals reine Rennsport-Querlenker verbaut. Auch das 6-Gang-Getriebe mit Wippenschaltung ist vollständig neu entwickelt. Es ist deutlich leichter als sein Vorgänger, zugleich steigt seine Effizienz, denn der bisherige Radsatz für eine variable Gesamtübersetzung („drop gear“) entfällt. Die neue Elektronik MS 6.4 umfasst die Motorelektronik, die Traktionskontrolle und die Software für die elektrohydraulische Schaltung. Der leistungsstarke Prozessor erlaubt höhere Rechnergeschwindigkeiten und damit schnellere Reaktionen. Neu ist  auch eine Powerbox. Sie ersetzt den traditionellen Sicherungskasten und ermöglicht es, individuelle Lasten und Szenarien zu definieren.

Das neue Aerodynamik-Konzept des Audi R8 LMS umfasst erstmals einen voll verkleideten Unterboden und einen konzeptionell integrierten hinteren Diffusor. So kann der Heckflügel kleiner ausfallen und der Abtrieb wird verbessert, ohne dass der Luftwiderstand in gleichem Maße steigt. Die über einen größeren Querschnitt nach hinten geöffneten Radhäuser der Vorderräder tragen ihren Teil zur Verbesserung des Luftflusses bei. Luftdurchsatz und Kühlfläche des Wasserkühlers im Vorderwagen fallen um zehn Prozent größer aus, um für höchste Außentemperaturen gewappnet zu sein. Damit sich die Rennfahrer noch besser auf ihre Aufgaben konzentrieren können, wurde die Frischluftzirkulation im Cockpit verbessert. Bei einem Tempo von 200 km/h beträgt der Luftdurchsatz 250 Liter pro Sekunde. Audi hat diese Verbesserungen erzielt, obwohl die aerodynamischen Freiräume im Reglement ab 2016 deutlich geringer sind.

Technische Daten Audi R8 LMS (2016*)
Stand: Februar 2015
Modell Audi R8 LMS (2016)
Fahrzeug
Fahrzeugtyp Sportwagen nach Reglement FIA GT3
Aufbau
Audi Space Frame (ASF) in Aluminium-CFK-Hybridbauweise
mit tragendem Stahl-Überrollkäfig, Karosserieanbauteile
aus CFK und Aluminium
Sicherheitskonzept Energieabsorbierende Aluminium- und CFK-Crashstrukturen vorn und
hinten. Sicherheitskonzept erfüllt FIA-LMP1-Crashanforderungen.
Sicherheitssitz Audi Sport PS 1
Motor
Bauart V10-Motor, 90-Grad-Zylinderwinkel, 4 Ventile pro Zylinder,
DOHC, Benzin-Direkteinspritzung, Abgasreinigung
durch zwei Abgas-Rennkatalysatoren
Motormanagement Bosch Motorsport Motronic MS6.4
Motorschmierung Trockensumpf
Hubraum 5.200 ccm
Leistung Variabel einstellbar durch Restriktoren bis zu 430 kW (585 PS)**
Drehmoment Über 550 Nm
Antrieb/Kraftübertragung
Antriebsart Heckantrieb, Traktionskontrolle (ASR)
Kupplung Elektrohydraulisch betätigte 3-Scheiben-Rennkupplung (ECA)
Getriebe Sequenzielles, pneumatisch betätigtes 6-Gang-Sportgetriebe
mit Wippenschaltung
Differenzial Sperrdifferenzial, variabel vorspannbar
Antriebswellen Gleichlaufgelenkwellen
Fahrwerk/Lenkung/Bremse
Lenkung Servounterstützte Zahnstangenlenkung
Fahrwerk Vorn und hinten Einzelradaufhängung. Doppelquerlenker,
Federbeine mit Schraubenfedern und einstellbaren Stoßdämpfern
sowie einstellbaren Stabilisatoren vorn und hinten
Bremsen Hydraulische Zweikreis-Bremsanlage,
Stahl-Bremsscheiben vorn und hinten, Renn-ABS
Felgen Schmiedefelgen aus Aluminium,
vorn 12,5 x 18 Zoll, hinten 13 x 18 Zoll
Reifen Vorn 30-68/18, hinten 31-71/18
Gewicht/Abmessungen
Länge 4.583 mm
Breite 1.997 mm
Höhe 1.171 mm
Homologationsgewicht 1.225 kg
Tankinhalt 120 l
Ausstattung
Feuerlöschsystem Audi Sport
Bedienelemente In Höhe und Länge verstellbare Sicherheitslenksäule,
schnellverstellbares, auf Rails gelagertes Fußhebelwerk
Sitzsystem Audi Protection Seat PS 1
* Markteinführung 2016
** festgelegt durch BoP der Serien-Veranstalter

Bundespolizei: Informationen 03.03.2014

Bundespolizei: Informationen 03.03.2014

BundespolizeiBPOLI EBB: Feststellung durch Bundespolizei

   Malschwitz: (ots) – Am 27.02.2015 gegen 10:54 Uhr wurde durch eine Streife der Bundespolizei ein PKW Peugeot mit französischer Zulassung auf der BAB 4, Dresden – Görlitz, Rastplatz „Löbauer Wasser“ angehalten und kontrolliert. Fahrer war ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger, Beifahrer ein 20-jähriger französischer Staatsbürger. Im Fond des Fahrzeuges befand sich ein 25-jähriger pakistanischer Staatsbürger. Zur Kontrolle legte dieser einen pakistanischen Reisepass vor. Zur Einreise und zum Aufenthalt im Bundesgebiet benötigen pakistanische Staatsangehörige einen gültigen Aufenthaltstitel. Diesen konnte der Beschuldigte nicht vorweisen.

Ebenso konnte er keine sonstigen den Aufenthalt legitimierenden Dokumente vorlegen. Auf Anfrage wurde bekannt, dass gegen den Mann in Frankreich eine rechtswirksame Ausweisungsverfügung besteht, so dass der  Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts gegen ihn erhärtet wurde. Gegen den Polen und den Franzosen besteht ebenfalls der Verdacht einer Straftat gegen das Aufenthaltsgesetz, hier der Beihilfe zur unerlaubten Einreise und zum unerlaubten Aufenthalt. Alle drei Männer wurden in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle nach Ebersbach verbracht. Bei dem polnischen Fahrer wurde zudem auch noch festgestellt, dass er sich mit einem total gefälschten Führerschein ausgewiesen hatte und somit zusätzlich gegen ihn auch der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Urkundenfälschung besteht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der Franzose und der Pole wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Pakistaner stellte einen Asylantrag und wurde daraufhin zur Zentralen Ausländerbehörde nach Chemnitz gesandt.

BPOLI EBB: Verbotene Waffe sichergestellt 

   Seifhennersdorf: (ots) – Am 28.02.2015 gegen 15:30 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach in Seifhennersdorf einen 38-jährigen tschechischen Staatsbürger. Bei der Inaugenscheinnahme des geführten Kfz wurde in der Mittelkonsole / Armlehne des Fahrersitzes ein Springmesser mit seitlich herausspringender Klinge über 8,5cm  festgestellt, aufgrund seiner Beschaffenheit stellt das Messer einen verbotenen Gegenstand gemäß Waffengesetz dar und unterliegt somit der Einziehung. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Mann gegen 16:00 Uhr weiterreisen.

 BPOLD PIR: Weitere Festnahme und Durchsuchungen durch Bundespolizei

    Leipzig, Pirna (ots) – Im Ermittlungsverfahren Casablanca der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle konnten auf Grund internationaler Haftbefehle zwei weitere Beschuldigte nach Deutschland überstellt und dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei den Beschuldigten handelt es sich um den 39-jährigen Petar P. aus Bulgarien und dem 48-jährigen Türken Samim K. aus den Niederlanden. Beide Personen sitzen derzeit in Untersuchungshaft und haben sich wegen gewerbs- oder bandenmäßiger Urkundenfälschung, Geldfälschung, gewerbsmäßiger Einschleusung von Ausländern sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten.   Die weiteren Ermittlungen machten jetzt erneut im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden den Einsatz von knapp 50 Bundespolizisten erforderlich. Am 2. März 2015 erfolgte die Durchsuchung von fünf Wohn- und Geschäftsräumen im Bereich Leipzig. Im aktuellen Fall geht es um einen vietnamesischen Staatsangehörigen, der durch die Hauptbeschuldigten des Verfahrens mit verfälschten bulgarischen Reisedokumenten ausgestattet wurde. Damit konnte die Bundespolizei weitere belastende Beweise für die Schleusungshandlungen gewinnen.   In diesem Verfahren vollstreckten die Ermittlungsbehörden bereits Ende Januar 2015 bundesweit vier Haftbefehle und 15 Durchsuchungsbeschlüsse. Medien berichteten überregional über diesen durch EUROPOL koordinierten Ermittlungserfolg.

BPOLI EBB: Bundespolizei stellt unerlaubt eingereisten Ukrainer

    BAB4 / Hohendubrau (ots) – Im Rahmen der Schengenbinnenfahndung kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach am 03.03.15 gegen 03:50 Uhr auf der BAB 4 einen Kleinbus mit ukrainischer Zulassung. Ein 29-jähriger ukrainischer Mitfahrer konnte sich zwar mit seinem ukrainischen Reisepass ausweisen, dass darin enthaltene polnische Visum war allerdings bereits im September letzten Jahres abgelaufen. Weitere aufenthaltslegitimierende Dokumente konnte er nicht vorweisen. Er gab bei einer ersten Befragung an, mit dem Kleinbus aus Portugal gekommen zu sein. Somit besteht der Verdacht der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthalts im Bundesgebiet. Die Person wurde daraufhin vor Ort vorläufig festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle nach Ebersbach verbracht.

Quelle: Bundespolizei

Tannert: Bereit für Saisonstart im Opel-Cup

Tannert: Bereit für Saisonstart im Opel-Cup

presse-1001Volles Programm für Julius Tannert: Nach dem Auftakt in der Europameisterschaft steht jetzt der Start im ADAC Opel Rallye
Cup bevor.
Knapp vier Wochen nach Tannerts Auftakt in der FIA ERC Junior Championship im lettischen Liepaja startet der Sachse nun auch mit dem ADAC Opel Rallye Cup in die neue Meisterschaft. Zur ADAC Saarland-Pfalz Rallye treffen erstmals die 20 Teilnehmer des hartumkämpften Markenpokals aufeinander.

Drei Siege konnte Tannert im vergangenen Jahr im Opel-Cup einfahren. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen des 24-Jährigen: „Ich freue mich auf die neue Saison im ADAC Opel Rallye Cup und die starke internationale Konkurrenz. Wir wollen um den Titel kämpfen und uns für einen Platz im Werks-Cockpit von Opel empfehlen. Ich bin mir aber sicher, dass wir dabei an unsere Grenzen gehen müssen. Das wird ein hartes Stück Arbeit.“

Um sich optimal auf den Saisonstart vorzubereiten, absolvierte Tannert gemeinsam mit Co-Pilotin Jennifer Thielen ein erstes Trainingslager der ADAC Stiftung Sport. Neben verschiedenen Leistungstests erhielten die Förderpiloten aus verschiedenen Motorsportbereichen Tipps und Ratschläge von Experten in Sachen Fitness, Ernährung, Trainingsplanung u.v.m. „Ich bin der ADAC Stiftung Sport und meinen Partnern für die Unterstützung und die Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Jahr
sehr dankbar und möchte meine Chancen nutzen.“, sagt Tannert. Start der ADAC Saarland-Pfalz ist am Freitagabend in St. Wendel. Anschließend geht es über 12 harte Wertungsprüfungen mit mehr als 130 gezeiteten Kilometern.

Live-Timing auf www.znts.de
Quelle und mehr Informationen unter www.julius-tannert.de

Erstklassige Medienpräsenz der FIA Formel-3-Europameisterschaft

Erstklassige Medienpräsenz der FIA Formel-3-Europameisterschaft

ATS Formel 3 CupIn 2014, der zweiten Saison der FIA Formel-3-Europameisterschaft, ist nicht nur das sportliche Niveau weiter angestiegen. Auch in Sachen Medienpräsenz konnte die stärkste Nachwuchsserie der Welt noch einmal zulegen. Die Rennen der schnellen Rookies wie Esteban Ocon (Prema Powerteam) und Max Verstappen (Van Amersfoort Racing), die sich mit starken etablierten Piloten wie Tom Blomqvist (Jagonya Ayam with Carlin) und Lucas Auer (kfzteile24 Mücke Motorsport) spannende Kämpfe um Plätze und Punkte lieferten, zog viele Fans in ihren Bann. Nachdem im Oktober bereits ein Zwischenbericht über den Zeitraum November 2013 bis August 2014 veröffentlicht wurde, folgen hier nun die finalen Mediendaten der gesamten Saison 2014.

Dass man in der FIA Formel-3-Europameisterschaft die Stars von morgen erleben kann, hat sich wieder einmal bestätigt – schließlich haben 18 der 22 Formel-1-Piloten der Saison 2014 ihr Handwerk in der Formel 3 gelernt und mit Max Verstappen, Lucas Auer sowie Tom Blomqvist haben gleich drei Formel-3-Piloten für 2015 den direkten Sprung in die Formel 1 bzw. die DTM geschafft. Sicher ist auch das ein Grund, aus dem sich insgesamt 653.500 Fans auf den Weg zu den Rennplätzen der vergangenen Saison gemacht haben. Die größte Kulisse gab es mit 155.000 Menschen beim Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg, auf dem Nürnberger Norisring sahen 121.000 Fans dem Treiben auf der Strecke zu.

Die insgesamt 35 Fahrer aus 22 Nationen die sich auf insgesamt zwölf Teams verteilten und in der vergangenen Saison antraten, begeisterten auch die Zuschauer vor den Fernsehgeräten. Über die gesamte Saison hinweg wurden weltweit mehr als 2.560 Stunden Action aus der FIA Formel-3-Europameisterschaft gesendet. Hier wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 38 Prozent erreicht. Die Übertragungen verteilten sich weltweit auf 204 Länder und Regionen, 156 TV-Sender und 5.142 Sendungen. Obwohl nur 147 der 2.560 Sendestunden auf Asien entfielen, kann der flächenmäßig größte und auch einwohnerstärkste Kontinent mit der größten Zuschauerzahl aufwarten. Über 66 Millionen Motorsportfans sahen die Ausstrahlungen der 18 asiatischen TV-Stationen. Die meiste Sendezeit entfiel auf Europa. Im Kernmarkt der FIA Formel-3-Europameisterschaft sahen über 53 Millionen Zuschauer mehr als 1.388 Stunden Rennaction. Der deutsche Fernsehsender n-tv sowie Motors TV mit seinen Programmen in Frankreich, England und Pan-Europa stellten sich als die wichtigsten Live-Partner im Heimatkontinent der FIA Formel-3-Europameisterschaft dar. Sie berichteten insgesamt mehr als 450 Stunden über die Nachwuchsstars. Darüber hinaus wurden die 33 Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft auch auf den anderen Kontinenten live oder re-live übertragen. Diese Aufgabe übernahm in Indonesien beispielsweise Metro TV. ESPN versorgte die Regionen Afrika und Südamerika, insbesondere Brasilien sowie Israel mit Live- oder Re-Live-Bildern, wobei nicht selten direkte Kooperationen mit den Formel-3-Fahrern selbst zu TV-Vereinbarungen mit deren Heimatländern führten.

Neu war in dieser Saison die Umsetzung eines 26-minütigen Magazins, welches nach jedem der elf Rennwochenenden auf Eurosport gezeigt wurde. Dabei wurden die drei Rennen des Wochenendes beleuchtet und aktuelle Geschehnisse rund um die FIA Formel-3-Europmeisterschaft erläutert. Darüber hinaus wurde ein Blick hinter die Kulissen gewährt sowie technische Analysen und Erklärungen geliefert. Allein diese Sendungen waren durch Erstausstrahlungen auf Eurosport International sowie Wiederholungen auf Eurosport 2 in 54 Ländern und 20 Sprachen zu sehen und haben über 5,5 Millionen Zuschauer erreicht.

Neben der TV-Übertragung wurde den Freunden der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf der offiziellen Homepage auch wieder ein kostenloser Live-Stream geboten. Im Durchschnitt nutzten pro Rennwochenende über 27.000 Fans diesen Service, was bei elf Rennwochenenden eine Gesamtzahl von über 304.000 Zusehern und im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 660 Prozent bedeutet. Im offiziellen YouTube-Channel konnten sowohl alle Rennen in voller Länge live-on-demand als auch Kurzzusammenfassungen der Wochenenden angeschaut werden. Zudem wurde das Eurosport Magazin nach Erstausstrahlung dort bereitgestellt. In Summe wurden diese Beiträge von November 2013 bis Oktober 2014 pro Monat im Schnitt mehr als 28.000 Mal angeschaut, wodurch eine 240-prozentige Steigerung zum Vorjahr erreicht wurde.

Die offizielle Website der FIA Formel-3-Europameisterschaft bildet die Basis der Serienpräsenz im World Wide Web und erfreut sich noch immer stetig steigender Beliebtheit. Die Besucherzahl lag in den ersten zehn Monaten des Jahres 2014 mit über 840.000 bereits drei Mal so hoch wie im gesamten Jahr 2013.

Auch die Social-Media-Angebote der FIA Formel-3-Europameisterschaft erfuhren immer höhere Nutzerzahlen. Über 9.000 Fans zählte die offizielle Facebook-Seite und mehr als 5.600 Follower wurden im offiziellen Twitter-Account der FIA Formel-3-Europameisterschaft verzeichnet (Stand 27. Februar 2015).

Nicht zu vernachlässigen ist schließlich die Präsenz der FIA Formel-3-Europameisterschaft in den traditionellen Printmedien. In den europäischen Kernmärkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und Spanien erreichten die über 1.500 Artikel eine Auflagenstärke von mehr als 126 Millionen Exemplaren.

Im Hinblick auf die Saison 2015 freuen sich die Organisatoren der FIA Formel-3-Europameisterschaft darüber, dass nahezu alle Media-Kooperationen der vergangenen Saison fortgeführt werden können und teilweise sogar deren Ausbau geplant ist. Somit sind auch den Teilnehmern der diesjährigen Saison die so bedeutende und wertvolle Aufmerksamkeit vieler Fans sowie eine exzellente mediale Berichterstattung sicher.

Detaillierte Informationen zu den Media-Kooperationen der Saison 2015 folgen in Kürze.

Der gesamte finale Report „Media Facts 2014“ ist unter https://www.fiaf3europe.com/en/media-facts/index.html als Download abrufbar

Quelle: FIA Formel-3-Europameisterschaft