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Es ist nicht immer leicht, Schule und Leistungssport miteinander in Einklang zu bringen.

Nur drei Wochen lagen zwischen den Landesmeisterschaften Sachsen und der Deutschen Meisterschaft Latein. Drei Wochen, in denen sich andere Paare gemeinsam intensiv auf den Turnierhöhepunkt vorbereiteten. Ben und Jessica mussten dafür andere Wege finden, denn Jessica war mit ihrer Schule in England und paukte englisch und Ben war in Zwickau.

So musste jeder selbst trainieren, um die Fitness zu erhalten und die Folgen weiter zu festigen.

Am Freitag mittag kam Jessica wieder, Nachmittag wurde noch einmal gemeinsam durchgetanzt und am Samstag 08:00 Uhr fuhr ein kleiner Bus ab Glauchau in Richtung Neustadt an der Weinstraße.

Der Wettkampf begann mit 1 Stunde Verspätung, da einer der Funktionäre einen Autounfall hatte. Zum Glück blieb er trotz Totalschaden am Auto, unverletzt. 76 Paare waren am Start. Alle hatten ca. 20 Minuten Zeit sich einzutanzen, was, wie jedes Jahr, zu einem scheinbar großen Chaos führte.

Dann ging es los. Jeweils 8 Paare pro Runde kämpften in 5 Tänzen um die begehrten Kreuze der Wertungsrichter. Ben und Jessica hatten gleich zu Beginn eine sehr schwere Runde, aber sie ließen sich nicht beeindrucken und zeigten eine sehr gute Leistung.

Auf der Heimfahrt zogen sie Bilanz: „Erst einmal sind wir zufrieden, dass wir uns gegenüber den Landesmeisterschaften nicht verschlechtert haben. Trotzdem wären wir natürlich gern noch ein paar Plätze weiter vorn gewesen.“ „Auf 7 Punkte kann man aufbauen und bis zur Gebietsmeisterschaft Ost, dem nächsten Höhepunkt, sind noch vier Wochen Zeit. Da kann noch ein bisschen was passieren.“ so Trainer Sebastian Bronst.

So starten sie mit neuer Energie in die neue Woche und freuen sich schon jetzt auf das nächste gemeinsame Training.

Quelle: TSG Rubin

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