Silhouette-kont_PS_klein

Polizeisportler ermitteln Judo-Meister in Dresden

Premiere für die EnergieVerbund Arena: Am 11. & 12. Mai 2015 ermitteln mehr als 120 Polizeisportler aus 20 Nationen im Rahmen der Europäischen Polizeimeisterschaften im Judo in unterschiedlichen Gewichtsklassen in Dresden ihre Meister. Traditionell große Chancen auf die begehrten Titel haben die Teams aus Frankreich und Russland. Neben Sportlern aus Albanien, Griechenland und Zypern gehen zum ersten Mal in der Geschichte auch Polizeisportler aus Island an den Start.

„Es ist das erste Mal, dass ein solches Event in den neuen Bundesländern ausgetragen wird. Auf diesen Fakt sind wir natürlich besonders stolz“, berichtet Sachsens Landespolizeipräsident Jürgen Georgie, der Sport und Polizei als „duales Paar“ bezeichnet. Dabei geht es nicht nur um die Grundfertigkeiten, welche im täglichen Dienst Anwendung finden, sondern auch um den Spitzensport.  Uwe Kilz, Polizeidirektor Dresden und Polizeisportbeauftragter, ergänzt: „Die Vergabe der Judo-Polizeimeisterschaft nach Dresden ist Ehre und Herausforderung zugleich. Wir stehen in einer Linie mit den letzten Austragungsorten Moskau und Paris und freuen uns darauf, die Sportler und Delegierten bei uns willkommen zu heißen.“

Die deutsche Delegation bilden dabei 20 Vertreter, darunter auch die Olympiamedaillen-Gewinnerin Kerstin Thiele und Nachwuchsathlet Hannes Conrad. Wie erfolgreich eine Verbindung von Beruf und Leistungssport sein kann, zeigt beispielhaft auch die Karriere von Henry Hubert: Der 36-jährige kam 1992 erstmals mit dem Judo-Sport in Verbindung und verfolgte seinen Weg nicht nur in Deutschlands Judo-Nationalmannschaft, sondern auch während seiner Ausbildung bei der Polizei. „Auch wenn mich die eine oder andere Verletzung geplagt hat, bin ich immer dran geblieben. Meine Hartnäckigkeit wurde belohnt. Zum Karriereende ist es jetzt etwas Besonderes, eine Polizeisport-Europameisterschaft in Sachsen zu erleben“, sagt Henry Hubert, der für die Bundespolizei im Einsatz ist,  in Leipzig lebt und für den dort beheimateten Judoclub Leipzig e.V. startet. Als Inhaber des 3. Dan konnte der amtierende Deutsche Polizeimeister in der Vergangenheit schon viele Erfolge, darunter den Polizeieuropameistertitel 2003, feiern.

Auch wenn erstmals ein Judo-Wettkampf in der EnergieVerbund Arena ausgetragen wird, so kann die Halle sich nach der Karate Europameisterschaft doch bereits als kampfsporterprobt bezeichnen. „Die Voraussetzungen von der Infrastruktur in unserer Arena sind günstig. Was die Wettkampffläche betrifft, müssen wir das Sicherheitsglas sowie Sicherheitsnetze entfernen. Bevor die speziellen Judomatten aufgebracht werden, wird die Fläche mit einer Schutzabdeckung versehen“, berichtet Hallenmanager Steffen Baronick.

Doch nicht nur in der EnergieVerbund Arena selbst  gibt es an den Wettkampftagen viel zu entdecken: Mit einem „Tag der offenen Tür“ präsentiert sich die Polizei Sachsen frei nach dem aktuellen Kampagnenmotto „1 Beruf – 1000 Möglichkeiten“ modern und vielseitig. Hubschrauberstaffel, Hundestaffel, Polizeiorchester und Tauchgruppe stehen dem sport- und polizeiorientierten Publikum vor Ort zur Verfügung. Neben Informationen zum Auswahlverfahren und dem Berufseinstieg bei der Polizei besteht zudem die Möglichkeit, den Sporttest zu absolvieren. Alle Angebote sowie der Eintritt zu den Wettkämpfen sind kostenfrei.

Informationen & Zeitplan: www.epm-judo.de

Quelle: PD Dresden

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!