Freistaat Sachsen bringt vorübergehend Asylbewerber in Kamenz und Meißen unter

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Freistaat Sachsen bringt vorübergehend Asylbewerber in Kamenz und Meißen unter
Kamenzer Sporthalle und Polizeiobjekt in Meißen werden temporäre Außenstellen der Erstaufnahmeeinrichtung

Die Erstaufnahmeeinrichtung des Freistaates Sachsen wird morgen (20. Februar 2015) damit beginnen, bis zu 200 Asylbewerber in der Sporthalle am Siedlungsweg 2c in Kamenz unterzubringen. Weitere circa 160 Asylbewerber werden ebenfalls ab Freitag in einem Objekt am Kynastweg 57a in Meißen untergebracht.

Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um soziale Betreuung, Wachdienst und Verpflegung sicherzustellen. Die Nutzung der beiden Objekte erfolgt bis auf weiteres. Es handelt sich jedoch nicht um dauerhafte Lösungen.

Aufgrund des weiterhin außerordentlich hohen Zustroms von Asylbewerbern nach Sachsen sind die Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtung vollständig ausgelastet. Dies betrifft die Erstaufnahmeeinrichtung Chemnitz, die Außenstellen Schneeberg und Görlitz sowie die zu diesem Zweck angemieteten Unterbringungskapazitäten. Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit ist die Landesdirektion Sachsen daher gezwungen, so schnell wie möglich weitere Unterbringungsmöglichkeiten zu nutzen.

Die unmittelbaren Anwohner wurden heute über die kurzfristige Belegung der Gebäude informiert. Dazu wurden Informationsblätter in die Briefkästen der umliegenden Häuser verteilt. Die Landräte der beiden Landkreise und die Oberbürgermeister der Städte Kamenz und Meißen wurden gestern unterrichtet.

Seit Monatsbeginn hat der Freistaat Sachsen bereits über 1.600 Asylbewerber aufgenommen, im Januar 2015 waren es 1.640. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist derzeit mit über 2.600 Asylbewerbern belegt.

Quelle: Landesdirektion Sachsen