Polizei30

Pressemitteilung zum Versammlungsgeschehen LEGIDA und deren Gegendemonstrationen am 16. Februar 2015

Die Polizeidirektion Leipzig führte am 16. Februar 2015 einen Polizeieinsatz zur Gewährleistung der Versammlungsfreiheit um die Legida-Kundgebung und
mehrerer Gegenversammlungen durch.

Nachdem im Laufe des Tages der Auflagenbescheid der Versammlungsbehörde seitens des Verwaltungsgerichts in Leipzig sowie durch das Oberverwaltungsgericht in Bautzen bestätigt wurde, konnten sich die Einsatzkräfte der Polizei vollends auf die Absicherung der stationären Kundgebung auf dem Augustusplatz vorbereiten. Hierzu war es erforderlich, die Goethestraße ab 17:30 Uhr für den Personennah- und den Individualverkehr zu sperren. Die Straße diente in der Folge als Hauptzugangsmöglichkeit zur Legida-Kundgebung und im Nachgang der Versammlung auch dem Abgang der Teilnehmer.

Die Legida-Kundgebung begann gegen 19:00 Uhr, wobei etwa 650 Menschen daran teilnahmen. Seitens der Gegendemonstranten wurde über den gesamten
Kundgebungszeitraum mittels Sprechgesängen und Pfeifkonzerten versucht, das akustische Verständnis der Legida-Redner zu beeinträchtigen. Nachdem
die Legida-Kundgebung gegen 20:20 Uhr beendet war, wurden die Teilnehmer zum Hauptbahnhof geleitet. Kurz darauf konnte der Individual- und
Personennahverkehr wie der freigegeben werden. Im Rahmen der verschiedenen angemeldeten Gegendemonstrationen beteiligten sich in der Summe etwa 600 Personen. (Anmerkung: Die jeweiligen Teilnehmerzahlen basieren auf Angaben der Versammlungsbehörde.)
Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden (Stand: 21:30 Uhr) sieben Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, zweier Körperverletzungsdelikte und einer Sachbeschädigung (Beschädigung des Privatfahrzeugs eines Legida-Teilnehmers) bekannt. (KG/Loe

Quelle. PD Leipzig

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