TapeFive-Sextett_©O-Tone-Music

Bad Elster/CVG. Das Winterwunderland des oberen Vogtlandes zeigt sich in den Ferien von seiner schönsten Seite. Traumhafte Winterlandschaften entzücken Wintersportler, Winterwanderer und zahleiche Ausflügler.  Doch bevor man den Abend am Kamin beendet, bietet die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster noch ein reichhaltiges Winterkulturprogramm. Hier daher unsere abendlichen kulturellen „Anheizer“ im Winterwunderland Bad Elster für die Woche vom 9. bis 15. Februar:

Am Dienstag, den 10. Februar lädt der Singer-Songwriter Stefan Johannson um 19.30 Uhr gemeinsam mit seinem Wegbegleiter Krishn Kypke zu einem intimen Songabend in die KunstWandelhalle Bad Elster ein. Der nordschwedische Troubadour singt und spielt Songs vom Unterwegssein aus eigener Feder und aus Schweden. Stefan Johansson ist ein „Singer und Songwriter“ in bester Manier – man spürt förmlich den Geist und die Inspiration solcher Vorbilder wie Bruce Springsteen, James Taylor, Tracy Chapman und vielen anderen Größen dieses Faches. Und dabei ist er ebenso nahbar, sympathisch und hochmusikalisch. Er braucht nicht mehr als seine Gitarre, seine unverwechselbare Stimme, einen wunderbaren schwedischen Akzent, Humor und Spaß und Geschichten vom „Unterwegssein“.  Nach seinem Debütalbum „Finding Home“ veröffentlichte er 2014 sein neues Album „The Door to the Unknown. Die ersten Songs darauf entstanden in einem wunderschönen alten Fischerhaus in Ahrenshoop auf dem Darß. Dort ließ sich der Songwriter von Sturm und Wellen, von Spaziergängen und guten Gesprächen inspirieren und kehrte erst nach Hause zurück, als etwas Gutes dabei rausgekommen war. Bad Elster darf sich überzeugen!

Am Donnerstag, den 12. Februar jährt sich zum 100. Male der Todestag von Émile Waldteufel. Aus diesem Anlass präsentiert die Chursächsische Cafémusik um 19.30 Uhr im Königlichen Kurhaus Bad Elster ein Gedenkkonzert zu Ehren des französischen Walzerkönigs unter dem Motto: „Schlittschuhlauf für den Walzerkönig“. Neben seinem berühmtesten Walzer „Die Schlittschuhläufer „ aus dem Jahr 1882 und dem „Herbstweisen-Walzer“ des Geburtstagskindes wird dabei auch der leichtlebige Esprit der „fünften Jahreszeit“ aufgegriffen: So werden eine „Vergnügte Kremserfahrt“ von Siegfried Mai, die „Heinzelmännchen-Wachtparade“ von Kurt Noack und die „Wiener Bonbons“ von Johann Strauß sowie weitere Werke berühmter Zeitgenossen der leichten Muse diesen unterhaltsamen Abend abrunden. Das hätte Émile gefallen…

Am Freitag, den 13. Februar präsentiert das Theaterprojekt Consortium Dilemma um 19.30 Uhr seine erste Theaterproduktion „Hamlet – Brudermord“ im König Albert Theater. Das Stück basiert auf einer überlieferten Tragödie in Anlehnung an Shakespeares weltberühmtes Drama. Am 24. Juni 1626 spielten englische Komödianten in Dresden eine „Tragoedia von Hamlet, einen Printzen in Dennemark“. Mehr als hundertfünfzig Jahre danach (1781) veröffentlichte der gothaische Bibliothekar Keichard in der Zeitschrift ein Drama „Der bestrafte Brudermord oder: Prinz Hamlet aus Dännemark“. Er war in einem Nachlass auf die alte Handschrift gestoßen und hatte einen deutschen „Hamlet“ vor sich, der in der Dramaturgie eine große Ähnlichkeit mit der Shakespear’schen Fassung aufwies. Die Stücke sind durchaus unterschiedlich. Der deutsche Hamlet stellt aber mit großer Wahrscheinlichkeit eine Überarbeitung des Originals der englischen Komödianten dar, ganz in der Spielweise der damaligen deutschen Theatertradition: holzschnittartig, deutlich, zielstrebig und plakativ. Der ehemalige König Dänemarks ist von seinem Bruder ermordet und um Frau und Krone betrogen worden. Da kehrt der Geist des ermordeten Königs in sein altes Königreich zurück und erweckt den Rachedurst seines Sohnes Hamlet, Prinz von Dänemark. Auf seinem Weg zur blutigen Vendetta verwischen bald die Grenzen zwischen gespielter Tollheit und wahrem Wahnsinn, in welchen Feinde und Verbündete am königlichen Hof gleichermaßen gezogen werden. Hamlet, um keine Ausrede verlegen, verschiebt die fällige Rache so oft, bis seine vollmundig beschworene Wiederherstellung der Gerechtigkeit in einem Blutbad endet. Die Kulturvereine „ars popularis e.V.“ aus Reichenbach und das „Mondstaubtheater e.V.“ aus Zwickau haben im Jahr 2013 eine Kooperation für zukünftige Projektarbeit beschlossen. Als Quintessenz dieser neuen Zusammenarbeit haben die künstlerischen Mitarbeiter beider Vereine die gemeinsame Theatergruppe, „consortium dilemma“ ins Leben gerufen.

TIPP DER WOCHE:

Am Valentinstag – Samstag, den 14. Februar – gastiert das renommierte Ensemble Tape Five um Mastermind Martin Strathausen mit seiner ganz eigenen bunten Essenz des Swing im König Albert Theater. Die spielfreudigen, swingenden Arrangements werden hier mit Einflüssen aus Vintage R&B, 40er-Jahre Rock’n’Roll, Mambo oder Latinsound gepaart und so zu einem groovenden Valentinscocktail gemischt. Die Quintettbesetzung des Ensembles Tape Five interpretiert so am Valentinstag in Bad Elster den coolen Klangkosmos berühmter Big Bands der 1930er und 1940er Jahre mit aktuellen, swingenden Sounds und versprüht damit faszinierenden Esprit! Mit ihrer Mischung aus Latin-Songs und Bossa Nova, Bläserdialogen und einer virtuosen Verspieltheit bringen sie die Konzerthäuser zum Glühen. Tape Five kreieren alte Songs mit neuem Stil, einen anregenden Cocktail mit hervorragenden Vocals. Lebendig und durchdrungen von der Spielfreude der Musik der 1930er- und 40er-Jahre. Tauchen Sie ein in dieses einzigartig-swingende Universum voll Leidenschaft und Groove – wie passend, an einem Tag der Verliebten!

Am Sonntag, den 15. Februar wird anlässlich der fünften Jahreszeit um 15.00 Uhr im Rahmen der Reihe JUNGES PODIUM die Musik einmal auf’s Horn genommen. Der konzertante Faschingsspaß im König Albert Theater! Das Duo Hornissimo der beiden Elsteraner Hornisten Lukas (21 Jahre) und Jonas Winkel (16 Jahre) lädt gemeinsam mit den Chursächsischen Streichersolisten an diesem Abend anlässlich der fünften Jahreszeit zu einem unterhaltsam-heiteren Faschingskonzert. Lukas und Jonas sind bereits mehrfache Preisträger, 2011 gewannen sie als „Waldhorn-Duo“ den 2. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“! Gemeinsam mit den Chursächsischen Streichersolisten werden die beiden Nachwuchshornisten dabei einen musikalischen Spaß mit einigen Überraschungen präsentieren. Neben heiteren Orchesterwerken und launigen Hornkompositionen können sich die Gäste so auf einen musikalischen Karneval der Unterhaltung freuen. Viel Spaß!

Abgerundet wird das winterliche Kulturprogramm in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Karten für die Veranstaltungen und alle Infos zum Aufenthalt gibt es täglich von 10.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder per E-Mail unter touristinfo@badelster.de

 

VORSCHAU BAD ELSTER:

MO 16.02. | 19.00 Uhr | Königliches Kurhaus

»ROSENMONTAG IM KGL. KURHAUS« Die große Rosenmontagsbütt

DI 17.02. | 19.30 Uhr | Königliches Kurhaus

»IRLAND« Dia-Multivisionsschau von Sigrid Wolf-Feix

DO 19.02. | 09.30 Uhr | König Albert Theater

»DER KLEINE ANGSTHASE« Puppentheater nach Elisabeth Shaw

FR 20.02. | 19.30 Uhr | König Albert Theater

BENJAMIN SCHMID, PETER BRUNS & PAULINE SACHSE:

»Wiener Klassik« (Beethoven – Mozart – Lanner)

Meisterkonzert der Kammermusik

SA 21.02. | 19.30 Uhr | König Albert Theater

HOLGER MANTEY: »Virtuos zwischen Piano und Forte«

Klavier-Comedy-Spektakel

SO 22.02. | 15.00 Uhr | König Albert Theater

Abschlusskonzert der 2. Chursächsischen Meisterkurse

»NACHWUCHSSTARS AUF MEISTERKURS!«

  1. Symphoniekonzert 2014/2015 (Haydn – Hoffmeister – Mozart)

TeilnehmerInnen der 2. Chursächsischen Meisterkurse

Chursächsische Philharmonie

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

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