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Tipps der Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen zu Ursachen, Vorbeugung und Sanierung

Jedes Jahr im Winter erobern sie die Wände: hässliche schwarze Flecken, oftmals die ersten Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Gerald Ritter, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen, erläutert die Ursachen des Schimmelbefalls und erklärt, wie man die eigene Wohnung schützen kann.

„Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Auch die warme Raumluft kühlt sich dort ab. Mit sinkender Temperatur geht aber die Aufnahmefähigkeit der Luft für Feuchtigkeit deutlich zurück, so dass sich diese an den kalten Wänden niederschlägt. In diesen Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor – auch ohne fühl- oder sichtbares Kondenswasser“, erläutert Ritter.

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb: Raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich. Welche maximale Luftfeuchtigkeit möglichst nicht überschritten werden sollte, hängt ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Je besser die Dämmung, desto geringer ist das Schimmelrisiko.

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Aus Sicht von Gerald Ritter ganz klar ein Fall für den Fachmann: „Wir empfehlen Verbraucherinnen und Verbrauchern immer, den Schaden professionell beseitigen und vor allem die Ursache klären zu lassen, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder.“ Nur Experten könnten außerdem sicherstellen, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt wurden.

Unterstützung erhalten Betroffene auch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale Sachsen. Neben vielen Fragen zu Energieeffizienz und Energieeinsparen hilft die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Mietern wie Eigentümern auch bei Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten  Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, Termine unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

 Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

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