Polizei07Brand von zwei Gartenlauben   

Ort: Leipzig, OT Möckern, Heuweg
Zeit: 20.01.2015, 04:44 Uhr

Dem Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig teilte ein 44-jähriger Hinweisgeber mit, dass er sich auf den Weg zu seiner Garage befand.  Er stellte fest, dass in der daneben befindlichen Kleingartenanlage „Neuer Weg. e.V.“ eine Gartenlaube in voller Ausdehnung brannte. Das Rettungswesen wurde umgehend informiert. Die Kameraden der Berufsfeuerwehren Nord und Mitte sowie ein Einsatzfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr waren schnell vor Ort. Sie konnten aber nicht verhindern, dass eine Gartenlaube schon in voller Ausdehnung niederbrannte und das Feuer bereits auf eine zweite übergriff. Die zweite Gartenlaube konnte noch gelöscht werden. Beide Gartenlauben befanden sich unmittelbar neben einer Bahnstrecke. Der Zugverkehr war jedoch nicht beeinträchtigt. Nach den ersten Ermittlungen gehen die Beamten von Brandstiftung aus. Die Brandursachenermittler nehmen am heutigen Tag ihre Arbeit dazu auf. Die beiden geschädigten Pächter der Gartenlauben (23, 25) konnten bisher noch keine Angaben zur Schadenshöhe machen. (Vo)

Zigarettenautomat zerstört 

Ort: Leipzig-Leutzsch, Georg-Schwarz-Straße
Zeit: 20.01.2015, gegen 03:30 Uhr

Drei Zeugen (m.: 32, 45, 46) hatten heute Nacht einen zerstörten Automaten vorgefunden. Zuvor hatten sie zwei unbekannte Männer beobachtet, die am Tatort Zigarettenschachteln einpackten und vom Tatort flüchteten. Die Drei informierten die Polizei. Beamte stellten fest, dass der Zigarettenautomat mithilfe von pyrotechnischen Erzeugnissen gesprengt worden war. Ob die Geldkassette „angegriffen“ wurde, ist noch unklar. Im Automaten befanden sich nur noch einzelne Zigarettenschachteln. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 2.100 Euro.

Fahrkartenautomat gesprengt  

Ort: Schkeuditz, Bahnsteig 1, Fahrtrichtung Leipzig
Zeit: 20.01.2015, 05:05 Uhr

Beamte der Bundespolizei informierten die Polizei über einen zerstörten Fahrkartenautomaten auf dem Bahnsteig 1 in Schkeuditz. Polizeibeamte stellten abgebrannte Pyrotechnik fest. Zudem waren Hebelspuren erkennbar. In einem Umkreis von etwa zehn Metern fanden die Beamten Teile von Fahrkartenrollen und andere Automatenteile. Die Höhe des Sachschadens wurde mit etwa 60.000 Euro angegeben.

In beiden Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. (Hö)

Geklautes Motorrad und Stahlrute 

Ort: Leipzig; OT Altlindenau, Hauschildstraße
Zeit: 19.01.2015, 23:55 Uhr

In der Hauschildstraße fiel Beamten kurz vor Mitternacht im Rahmen ihrer Streifenfahrt ein Mann auf, der ein Motorrad schob. Kurzerhand entschlossen sie sich, ihn zu kontrollieren. Das Motorrad stellte sich als gestohlen heraus. Bei der Durchsuchung des Angetroffenen wurden noch ein Reizgassprühgerät und eine Stahlrute gefunden. Letzteres ist ein flexibler Schlagstock mit einer Metallkugel an der Spitze. Da Stahlruten dazu geeignet sind erhebliche Verletzungen zu verursachen, sind sie nach Waffengesetz verboten. Der 35–Jährige muss sich nun wegen Diebstahl und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. (BA)

Landkreis Leipzig

Kupferdiebe unterwegs – Polizei sucht Zeugen!

Ort: Frohburg/OT Trebishain, Kaisershainer Straße
Ort: Frohburg/OT Prießnitz, Badstraße
Zeit: 10.01.2015, 21:00 Uhr – 11.01.2015, 10:00 Uhr

Bereits in der Nacht vom 10. zum 11.01.2015 trieben Kupferdiebe in Ortsteilen von Frohburg ihr Unwesen. Sehr zum Leidwesen der Eigentümer rissen sie in Trebishain von einem Einfamilienhaus in der Kaisershainer Straße die Dachrinne und ein Fallrohr aus der Verankerung, um es zu entwenden. Von der Kirche Prießnitz wurden in derselben Nacht ca. 20 Meter Kupferfallrohr entwendet. Vom ebenfalls in der Badstraße liegenden Rittergut Prißnitz fehlte ein weiteres Kupferfallrohr.
Die Polizei Borna sucht nun Zeugen, die Personen mit Kupferrohren oder Werkzeugen gesehen haben. Auch untypische Personenbewegungen in der Nacht, sind für die Polizei interessant. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (BA)

Landkreis Nordsachsen

Dieseldiebe auf frischer Tat ertappt 

Ort: Torgau; Eilenburger Straße
Zeit:  19.01.2015; 21:57 Uhr

Zwei wachsame Polizeistreifen stellten am gestrigen Abend drei Dieseldiebe (m: 28, 37, 37) nahe der Baustelle „Eilenburger Überführung“. Zwar versuchten zwei der Männer noch wegzurennen, doch der Arm des Gesetzes griff nach kurzer Verfolgung – den Hang von der Baustelle zur Überführung hinauf bis zum Garagenkomplex Bettelbüsche, weiter in Richtung Stadtbad – zu. Sie wurden vorläufig festgenommen. Zwischenzeitlich entdeckte die zweite Polizeistreife einen Volvo mit spanischem Kennzeichen, der an der Baustelle parkte. Der Fahrer saß noch im Auto und schien zu warten. Worauf klärten die Gesetzeshüter schnell. Schlauch und Kanister, die auf der Baustelle neben einem Bagger bei der Flucht „vergessen“ wurden, stellten sie sicher. Daraufhin begann die Suche im Volvo. Dabei kamen mehrere Handys, diverse Werkzeuge, mehrere Rucksäcke und Nahrungsmittel als auch ein Stück Schlauch zu Tage. So wurde auch der dritte Komplize vorläufig festgenommen. Gegen alle drei ermittelt nun die Polizei wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Herabfallendes Eis  

Ort: Leipzig; OT Neulindenau, Brünner Straße/Lützner Straße
Zeit: 19.01.2015, 12:15 Uhr

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist Eisbildung auf Lkw-Planen immer wieder ein Problem. Niederschlags- oder Tauwasser kann sich auf den Planen sammeln und gefrieren. Beim Anfahren kann es dann herunterrutschen und nicht unerhebliche Schäden verursachen. So erging es am Montagmittag einem Pkw-Fahrer in der Lützner Straße. Als vor ihm an der Ampel Brünner Straße ein Lkw anfuhr, fielen von seiner Plane einige Eisbrocken auf sein Fahrzeug. Die Frontscheibe und die Motorhaube wurden dabei beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. (BA)

Holter die Polter, kaputt sind Felge und „Schlappen“  

Ort: Leipzig; OT Eutritzsch, Wittenberger Straße
Zeit: 19.01.2015, 18:25 Uhr

Erst fiel das Vorderrad, dann das Hinterrad eines BMW zielsicher in eine der  Vertiefungen (Größe ca. 80 x 40 x 13 cm), die sich auf der Theresienstraße als Überraschung für Auto- und Motorradfahrer „verstecken“. Dabei wurden die Felgen und Reifen auf der Fahrerseite so stark beschädigt, dass der 320er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Nach ersten Schätzungen entstand dem Halter (62) ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Die herbeigerufenen Gesetzeshüter nahmen das Geschehene als Verkehrsunfall auf, sperrte das Schlagloch ab und informierte das Tiefbauamt der Stadt Leipzig. (MB)

Landkreis Nordsachsen

VW gegen Volvo  

Ort: Taucha, Graßdorfer Straße/Leipziger Straße
Zeit: 19.01.2015, gegen 22:30 Uhr

Der Fahrer (27) eines VW Passat Variant war auf der Graßdorfer Straße unterwegs. Beim Rechtsabbiegen in die Leipziger Straße geriet er auf die Gegenfahrbahn und stieß im Kreuzungsbereich mit einem Volvo (Fahrerin: 48) zusammen. Diese verletzte sich leicht und musste ambulant behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Gegen den jungen Mann wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

Sonstiges

Schwerer Arbeitsunfall 

Ort: Leipzig; OT Reudnitz-Thonberg, Reichpietschstraße
Zeit:  19.01.2015, 11:19 Uhr

Beim Abladen eines 5-Kubikmeter-Containers verletzte sich ein 59-Jähriger auf einer Baustelle schwer. Er fuhr per Hydraulik den linken Ladearm eines Lkw, an dem der Container hing, aus und setzte diesen auf der Straße ab. Anschließend stieg er aus dem Fahrerhaus, löste die Kette vom Container und schaute noch einmal in den Behälter. Hinzu kam, dass nach wie vor der Motor des Transportfahrzeuges lief und dadurch kleine Erschütterungen verursachte. Plötzlich – so sagte ein Zeuge des Unglücks – sei der hydraulisch betriebene Arm ruckartig herunter „gesaust“ und habe den 59-Jährigen am Kopf getroffen, wodurch dieser mit dem Gesicht auf der Containerkante aufschlug und eingeklemmt wurde. Nachdem er sich selbst aus der misslichen Lage befreien konnte, brachten ihn die bereits herbeigerufenen Rettungskräfte schwer verletzt in eine Leipziger Klinik zur intensivmedizinischen Behandlung. Nun ermittelt die Polizei ob ein technischer oder ein Bedienfehler das Unglück verursachte. (MB)

 Quelle: PD Leipzig

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