etcDie Eispiraten Crimmitschau konnten eine frühe Führung im Derby nicht über die Zeit bringen. Nach 2 Minuten lagen die Westsachsen in Dresden bereit mit 2:0 in Front, konnten diesen Vorsprung über die gesamte Spielzeit aber nicht verteidigen. Am Ende unterlagen die Westsachsen bei den Dresdner Eislöwen mit 6:4.

Ein Auftakt nach Maß. So starteten die Eispiraten in die Partie in Dresden. Jakub Langhammer und Alex Hutchings sorgten in der 2. Minute für einen Doppelschlag und schossen somit frühzeitig die Führung für die Westsachsen heraus. Dresden arbeitet sich mit fortlaufender Spielzeit immer besser in die Partie und erarbeitet sich bessere Chancen. In der 9. Minute gelingt den Gastgebern durch einen Nachschuss der Anschlusstreffer zum 1:2. Diese knappe Führung konnten sie bis zur 1. Pause verteidigen.

Zu Beginn des 2. Drittels müssen die Westsachsen auf 2 ihrer Stammkräfte verzichten. Matthias Forster und Jakub Langhammer kommen nicht aus der Kabine zurück und müssen verletzungsbedingt frühzeitig aufgeben. Dennoch stemmen sich die Eispiraten gegen die nun immer energischer aufspielenden Dresdner. Diese können in der 26. Minute zunächst den Ausgleich erzielen. Nur 2 Minuten später dürfen die mitgereisten Fans der Eispiraten aber wieder die Führung bejubeln. Alex Hutchings zieht aus spitzem Winkel ab und der Puck rutscht abgefälscht über die Torlinie zum 2:3 aus Crimmitschauer Sicht. In der Folge leisten sich die Eispiraten aber zu viele unnötige Strafzeiten. Dresden, die das statistisch beste Powerplay der Liga haben, nutzen die Überzahlmöglichkeiten eiskalt aus und drehen den Rückstand bis zur Pause in eine 4:3 Führung.

Im Schlussabschnitt hatten sich die Westsachsen viel vorgenommen. Ein schneller Konter bringt aber zunächst das 5:3 für die Eislöwen, die dadurch für eine erste Vorentscheidung sorgen. Zwar kämpfen die Eispiraten verbissen um den Anschluss, dieser will zunächst aber nicht gelingen. Erst in der 54. Minute liegt der Puck dann wieder im Kasten der Dresdner. Dominic Walsh ist der Torschütze zum 5:4 und eröffnet den Crimmitschauern nochmals alle Chancen auf Punkte. Gute Chancen verstreichen aber ungenutzt und so nimmt Trainer Chris Lee 1:35 Minuten vor Ende Torwart Ryan Nie vom Feld. Mit 6 Feldspielern drücken die Westsachsen nochmals auf den Ausgleich, bringen den Puck aber nicht über die Linie. Vielmehr versenkt Dresden den Puck in der letzten Sekunde nochmals im Tor der Eispiraten und stellt somit den 6:4 Endstand her.

Ergebnis: 6:4 (1:2,3:2,2:1)

0:1 Jakub Langhammer (Martin Heinisch, Marvin Tepper) 1:22
0:2 Alexander Hutchings (Eric Lampe) 1:43
1:2 Arturs Kruminsch (Stefan Chaput, Kris Sparre) 8:58
2:2 Sven Ziegler (Sami Kaartinen) 25:07
2:3Alexander Hutchings (Überzahl-Tor) (Mike Card, Matthew MacKay) 27:25
3:3 Carsten Gosdeck (Überzahl-Tor) (Lukas Slavetinsky, Feodor Boiarchinov) 30:37
4:3 Dominik Grafenthin (Überzahl-Tor) (Hugo Boisvert, Petr Macholda) 39:29
5:3 Sami Kaartinen (Arturs Kruminsch, Sebastian Zauner) 42:07
5:4 Dominic Walsh (Daniel Bucheli, Ralf Rinke) 53:15
6:4 Kris Sparre (Empty Net) (Stefan Chaput, Arturs Kruminsch) 59:59
Zuschauer: 4.412

Quelle: Eispiraten Crimmitschau

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