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Am 15. Dezember haben Mitarbeiter und Studierende der Westsächsischen Hochschule Zwickau einen Bastelnachmittag für 60 Kinder in der Schneeberger Erstaufnahmeeinrichtung veranstaltet. Die Hochschule setzt sich damit wiederholt für eine bessere Willkommenskultur im Umgang mit Asylbewerbern ein.

Am 15. Dezember setzte die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) erneut ein Zeichen für eine bessere Willkommenskultur im Umgang mit Asylbewerbern. Gemeinsam mit etwa 60 Flüchtlingskindern der Schneeberger Erstaufnahmeeinrichtung haben Mitarbeiter und Studierende der Hochschule Spielzeug, Schmuck sowie Malereien hergestellt. Gebastelt wurden dabei nicht nur Armbänder aus sogenannten Looms, sondern auch kleine Schneemänner aus Socken und Holzschiffchen. Zudem konnten die Kinder Gipsfiguren und Mandalas bemalen und sich Glitzer-Tattoos auf die Arme zeichnen lassen.  Alle dafür notwendigen Mal- und Bastelutensilien hatten die WHZ-Mitarbeiter und die Studierenden der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg in die Erstaufnahmeeinrichtung mitgebracht.

Darüber hinaus wurden im Vorfeld des Nachmittages zahlreiche Sachspenden in Form von Spielsachen, Kinderkleidung und -büchern von den WHZ-Mitarbeitern zusammengetragen. Diese wurden im Rahmen des Bastelnachmittages an die Erstaufnahmeeinrichtung in Schneeberg übergeben.

„Vor dem Hintergrund der ausländerfeindlichen Proteste in Dresden setzen unsere Mitarbeiter und Studierenden erneut ein Zeichen für einen besseren Umgang mit Flüchtlingen. Es soll vor allem in Erinnerung gerufen werden, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion unsere Gesellschaft bereichern anstatt diese zu gefährden. Konkrete Projekte, wie die wiederholten Bastelaktionen in Schneeberg können dabei maßgeblich zu mehr Toleranz und Weltoffenheit beitragen“, sagt Prof. Gunter Krautheim, Rektor der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Quelle: WHZ

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