etcWestsachsen finden kein Mittel gegen die Schlittenhunde

Die Eispiraten Crimmitschau wurden von den Kassel Huskies regelrecht abgeschossen. In einer Partie die von den Hausherren über die gesamte Spielzeit dominiert wurde, fanden die Westsachsen kein Mittel den Angriffsdruck der Schlittenhunde zu unterbinden. Zudem lassen die Crimmitschauer zu viele Chancen ungenutzt liegen. Lediglich Matthias Forster und wenig später Martin Heinisch können die beiden einzigen Tore der Eispiraten erzielen. Am Ende gewinnt Kassel aber klar und verdient mit 8:2. Für die Eispiraten ist es zugleich die höchste Niederlage in dieser Saison, die es schnell abzuhaken gilt. Zuvor wird Trainer Chris Lee aber die Fehler mit seinem Team analysieren und diese in der anstehenden Trainingswoche versuchen abzustellen.

Erwartungsgemäß dominiert Kassel von Beginn an das Geschehen. Sebastian Albrecht im Tor der Eispiraten, der den Vorzug vor Stammtorhüter Ryan Nie erhalten hat, stellte sofort sein Können unter Beweis. Die ersten gefährlichen Schüsse der Huskies kann der gebürtige Berliner noch gut parieren. Schon in der 4. Spielminute muss er aber das erste Mal hinter sich greifen. Bei Angezeigter Strafe gegen die Eispiraten agieren die Hausherren mit sechs Feldspielern. Ein Weitschuss von der blauen Linie bringt den Treffer für Kassel, das somit bereits früh die Führung erzielen kann. Die Eispiraten lassen sich vom Rückstand aber nicht verunsichern. Jamie MacQueen und Alex Hutchings haben wenig später den Ausgleich auf dem Schläger, nutzen ihre Chancen aber nicht. Auch im weiteren Verlauf sind es die Westsachsen die ihre Möglichkeiten zu leicht auslassen. Martin Heinisch hat die wohl beste Chance auf seinem Schläger, als er einen Schuss vor dem Tor entscheidend abfälscht. Leider schlägt der Puck nur deutlich hörbar am Pfosten an. Somit gehen die Schlittenhunde mit einer knappen Führung in die 1. Pause.

Das Mitteldrittel beginnt mit einer Kopie von Abschnitt eins. Kassel sofort Druckvoll und so muss Eispiraten Stürmer Matthias Forster in der 22. Minute wegen Haken auf die Strafbank. Der Angreifer hatte noch nicht richtig Platz genommen, da zappelt der Puck erneut im Netz der Westsachsen. Nur 7 Sekunden benötigen die Huskies im Powerplay, um die Führung auf 2:0 auszubauen. Die Eispiraten sind nun noch mehr gefordert und Jamie MacQueen hat in der Folge die nächsten beiden guten Chancen, den Vorsprung zu verkürzen. Der Kanadier verpasst abermals den Anschlusstreffer. Auch in Überzahl schaffen es die Westsachsen nicht den Keeper der Gastgeber zu überwinden. Marvin Tepper prüft den Schlussmann mit einem Schuss im Powerplay, der Tormann bleibt aber Sieger in diesem Duell. Anders die Situationen auf der Gegenseite. Die nächste Strafe für die Eispiraten, 2 Minuten für Halten des Stocks gegen Jakub Körner, bringt das 3:0 für Kassel. Wieder brauchen die Gastgeber nur 23 Sekunden, bis der Puck im Tor der Crimmitschauer liegt. Die Eispiraten, die bei Überzahl der Schlittenhunde kaum ein Mittel finden einen Gegentreffer zu verhindern, können aber nicht von der Strafbank wegbleiben. Gleich die nächste Strafe gegen Daniel Bucheli, 2 Minuten wegen Beinstellen, sorgt für das 4:0. Damit kann Kassel in jedem Powerplay ein Tor bejubeln und geht mit der klaren Führung von 4:0 in die 2. Pause.

Auch im Schlussabschnitt setzt sich die Dominanz der Hausherren fort. In der 44. Minute erzielen die Huskies innerhalb von nur 30 Sekunden 2 Tore und schrauben das Zwischenergebnis auf der Anzeigetafel auf 6:0 nach oben. Zugleich scheint es, als ob die Hausherren gefallen am Tore schießen gefunden haben, während die Eispiraten in der Defensive zu viele Fehler machen. Das 7:0 war nur eine Frage der Zeit und fällt bereits in der 47. Spielminute. Dann gibt es für die rund 70 mitgereisten Fans der Eispiraten das erste Tor ihres Teams zu sehen. Matthias Forster erzielt in der 53. Minute das zwischenzeitliche 7:1. Bevor Martin Heinsich mit dem 2. Treffer den Endstand herstellt, kann Kassel nochmals nachlegen, wodurch die Partie mit 8:2 zu Ende geht. Am klaren Sieg der Huskies hatte ohnehin niemand mehr gezweifelt. Einziger kleiner Trost nach dieser klaren Niederlage ist, dass bereits andere Mannschaften in Kassel sprichwörtlich untergegangen sind. Auch die Starbulls Rosenheim mussten am 28.11. nach einer 7:1 pleite in Hessen geschasst die Heimreise antreten.

Ergebnis: 8:2 (1:0;3:0;4:2)

1:0 Sebastian Alt (sechster Feldspieler) (Manuel Klinge, Conor Morrison) 3:34
2:0 Mike Collins (Überzahl-Tor) (Sven Valenti, Matt Tomassoni) 21:06
3:0 Manuel Klinge (Überzahl-Tor) (Daniel Schmölz, Alexander Heinrich) 34:04
4:0 Adriano Carciola (Überzahl-Tor) (Mike Collins) 35:44
5:0 Manuel Klinge (Conor Morrison, Austin Wycisk) 44:00
6:0 Jens Meilleur (Michael Christ, Carter Proft) 44:30
7:0 Austin Wycisk (Manuel Klinge, Conor Morrison) 46:51
7:1 Matthias Forster (Daniel Bucheli, Dominic Walsh) 52:54
8:1 Sebastian Alt (Mike Collins, Adriano Carciola) 59:19
8:2 Martin Heinisch (sechster Feldspieler) (Marvin Tepper, Jakub Langhammer) 59:39
Zuschauer: 3.013

Quelle: Eispiraten Crimmitschau

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