Brand Dachgeschoßwohnung Werdau06.12.2014

ALARMIERUNGSZEIT 12:38 Uhr

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Brand in einem Wohncontainer in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen und starke Rauchentwicklung in einem der 2 Wohncontainer sichtbar. Durch Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes und der Security wurden bereits 45 Personen evakuiert.

Die Brandbekämpfung erfolgte mit einem C- Strahlrohr. Weiterhin wurde ein Überdrucklüfter zur Entrauchung des Wohncontainers eingesetzt.
Im Wohncontainer wurden keine weiteren Personen vorgefunden.

Die Feuerwehr Chemnitz war mit 12 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Im Einsatz waren die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Freiwilligen Feuerwehren Glösa und Euba.Weiterhin waren vier RTW, zwei NEF sowie die Polizei im Einsatz.

Durch den Rettungsdienst wurden 4 Asylbewerber und 2 Betreuer wegen Rauchgasinhalation betreut und in eine Klinik eingewiesen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Verzeichnis verwendeter Abkürzungen: RTW: Rettungstransportwagen; NEF: Notarzteinsatzfahrzeug

Quelle Feuerwehr Chemnitz

Info der PD Chemnitz dazu:

Chemnitz OT Ebersdorf – Brand in Wohncontainern

(Fi) Am Sonnabend, gegen 12.45 Uhr, brach in einem Wohncontainerkomplex der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber am Adalabert-Stifter-Weg ein Brand aus. Mitarbeiter des Malteser-Hilfsdienstes, des Sicherheitsdienstes, der Feuerwehr und Beamte der Bereitschaftspolizei evakuierten 45 Bewohner. Ein Mitarbeiter der Malteser (43), drei tunesische Asylbewerber (23, 2 x 25), zwei lybische Asylbewerber (24, 32) sowie zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (Altersangaben liegen derzeit nicht vor) wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war mit 38 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen vor Ort und löschte den Brand. Es entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Der Containertrakt ist nach dem Brand vorläufig nicht mehr bewohnbar. Die evakuierten Personen wurden in andere Unterkünfte innerhalb des Objektes verlegt.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch Spezialisten der Kriminalpolizei aufgenommen. Brandstiftung ist nicht auszuschließen. Es kann jedoch  ausgeschlossen werden, dass der Brand von Personen außerhalb der Aufnahmeeinrichtung gelegt wurde.

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