Freistaat-Sachsen-LogoDie Adventszeit hat begonnen; allerorten herrscht rege Geschäftigkeit. Auch das Ehrenamt hat Hochkonjunktur: Weihnachtsfeiern werden vorbereitet, Musik wird einstudiert, Kranke werden besucht, Alte gepflegt und zu gemeinsamen Feiern eingeladen. Auch die Landschaft wird gepflegt, Parks werden winterfest gemacht, Tiere werden gefüttert, und für die Feuerwehr beginnt eine besonders heiße Phase.

In Deutschland übernimmt etwa ein Drittel der Bevölkerung verbindlich ehrenamtlich Aufgaben. Nach wie vor geschieht das am häufigsten in Vereinen, aber auch in Kirchgemeinden, Kommunen, in Schulen, Initiativen und Projekten können Menschen aller Altersgruppen ihre Ideen und ihre Zeit einbringen.

Für Menschen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl verdient gemacht haben, fand am 22.11.2014 im Sächsischen Landtag ein Empfang für ehrenamtlich engagierte Sachsen statt. Sozialministerin Barbara Klepsch und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler dankten den Bürgerinnen und Bürgern und würdigten ihr Engagement als vorbildhaft.

Mit Verweise auf Albert Schweizer betonte die Ministerin die Bedeutung der Zuwendung zum Nächsten. Wichtig sei es, Zeit füreinander zu haben – auch wenn es manchmal nicht viel sein könne. Etwas ohne Entgelt tun zu können, sei ein Privileg, das im Ehrenamt verwirklicht werde.

„Menschen, die ohne nach dem Verdienst zu fragen, sich für andere einsetzen, sind die stillen Helden unserer Gesellschaft. Wir alle, besonders aber unsere Kinder und Jugendlichen brauchen solche Vorbilder. Oft erfolgt das Engagement im Verborgenen; Ehrenamtler stehen nicht so gern im Rampenlicht. Um so wichtiger aber ist es, öffentlich und deutlich vernehmbar Danke zu sagen.“ sagte die Ministerin zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember.

Jeder Mensch könne ein für sich passendes Ehrenamt finden. Das Engagement hinterlasse Spuren und verwandele die Herzen der Menschen.

 Quelle: Freistaat Sachsen

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