M14_5449Stuttgart. Beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am Sonntag in Sao Paulo startet der beste Porsche 911 RSR aus der ersten Reihe. Im spannenden Qualifying im Autodromo José Carlos Pace belegten die französischen Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki im 470 PS starken 911 RSR mit der Startnummer 92 den zweiten Platz in der Klasse GTE-Pro. Zur Pole-Position fehlten den Siegern des Rennens in Shanghai nur eineinhalb Zehntelsekunden. Im zweiten vom Porsche Team Manthey eingesetzten 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, kamen ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Richard Lietz (Österreich) auf die viertschnellste Zeit.

Stimmen zum Qualifying
Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Mit dem Ergebnis des Qualifyings bin ich sehr zufrieden. Es zeigt, dass unser Auto auf dieser Strecke gut funktioniert. Das wird morgen sicherlich ein sehr spannendes Rennen.“
Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #92): „Nach unseren Problemen in Bahrain haben wir gelernt, unser Auto noch besser zu verstehen und für Sao Paulo die richtigen Konsequenzen gezogen. So muss es sein. Wir haben morgen eine echte Chance, um den Sieg zu kämpfen. Diese wollen wir uns nicht entgehen lassen. In sechs Stunden kann zwar viel passieren, ich bin aber trotzdem recht zuversichtlich.“
Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #92): „Das war ein gutes Qualifying. Ich habe versucht, so schnell wie möglich zwei optimale Runden zu fahren, um das Auto mit möglichst frischen Reifen an Fred zu übergeben. Unser Elfer funktionierte heute sehr konstant, das ist ein gutes Zeichen für das Rennen morgen. Fred wird den Start fahren und ich bin sicher, er wird alles versuchen, um schon in der ersten Runde in Führung zu gehen.“
Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #91): „Ich konnte den zusätzlichen Grip der neuen Reifen nicht ganz so gut umsetzen wie meine Fahrerkollegen im RSR mit Startnummer 92. Deshalb bin ich grundsätzlich mit dem vierten Platz zufrieden. Wir haben in den Trainingssitzungen ein gutes Setup für das Rennen gefunden.“
Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Das Auto funktionierte gut, es war sehr konstant, und das ist sehr wichtig fürs Rennen. Natürlich würden wir gerne von etwas weiter vorne starten, doch dafür hat es heute leider nicht gereicht. Morgen haben wir sechs Stunden Zeit, uns nach vorne zu arbeiten.“

Das Sechsstundenrennen startet am 30. November um 13.00 Uhr Ortszeit (16.00 MEZ). Der TV-Sender Eurosport überträgt ab 20.30 Uhr MEZ die letzten eineinhalb Rennstunden live.

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Mücke (GB/D), Aston Martin Vantage, 1:30,111 Minuten
2. Makowiecki/Pilet (F/F), Porsche 911 RSR, + 0,148 Sekunden
3. MacDowall/O’Young/Rees (GB/CAN/BRA), Aston Martin Vantage, + 0,200
4. Bergmeister/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, + 0,425
5. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, + 0,453
6. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari 458 Italia, + 0,796

Klasse GTE-Am
1. Lamy/Dalla Lana/Nygaard (P/CAN/DK), Aston Martin Vantage, 1:30,401 Minuten
2. Poulsen/Heinemeier-Hansson/Thiim (DK/DK/DK), Aston Martin, + 0,092 Sekunden
3. Wyatt/Rugolo/Bertolini (AUS/I/I), Ferrari F458 Italia, + 0,395
4. Fittipaldi/Segal/Pier Guidi (/BRA/USA/I), Ferrari F458 Italia, + 0,473
5. Roda/Ruberti/Cressoni (I/I/I), Ferrari F 458 Italia, + 1,082
6. Collard/Perrodo/Vaxivière (FRA/FRA/FRA), Porsche 911 RSR, + 1,109
7. Ried/Bachler/Al Qubaisi (D/A/UAE), Porsche 911 RSR, + 4,464

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Quelle: Porsche Motorsport

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