Drei Anlässe – eine Feier

Drei Anlässe – eine Feier

Freizeit- und Mobilitätszene der 1930er Jahre

Im 10. Jahr der Neueröffnung des August Horch Museums und im 110. Jahr „Horch in Zwickau“ übergibt die beliebte Ausstellung in der Audistraße neugestaltete Dauerausstellungs-Bereiche der Öffentlichkeit. Gefeiert werden die Jubiläen mit einer geschlossenen Veranstaltung am Freitagabend und dem symbolischen Eintrittspreis für alle Besucher am Sonntag, dem 23.11.2014 von 1 EUR p.P.

Im Hinblick auf die geplante Ausstellungserweiterung Ende 2015 war es unumgänglich, bereits in diesem Jahr einige Veränderungen in der Dauerausstellung vorzunehmen, die im Zuge der Jubiläen „10 Jahre Neueröffnung August Horch Museum“ und „110 Jahre Horch in Zwickau“ nun der Öffentlichkeit übergeben werden. Nach dem Ausstellungskonzept wird die Vorkriegsgeschichte im bestehenden Museum gezeigt, während die Nachkriegsgeschichte im Erweiterungsbau dargestellt werden soll, für welchen 2011 ein weiteres unter Denkmalschutz stehendes Gebäude angekauft wurde. Mit dem Kauf und der momentan durchgeführten Sanierung wird eine zusätzliche Ausstellungsfläche von rund 3500 qm geschaffen.

Vier bedeutende Themenkomplexe werden in der neugestalteten Dauerausstellung des Museums aufgegriffen und ab sofort interessierten Besuchern zugänglich gemacht:

Die ersten individuellen Motorisierungswellen der 1920er und 30er Jahre, erlebbar unter anderem an acht neuen vornehmlich DKW-und Wanderer-Automobilen auf der verlängerten Leipziger Straße sowie in einer Auto Union Vertragswerkstatt um 1935/36.

– Der gemeinsame Vertrieb und das Marketing der Auto Union – die Vier Ringe in der Werbe- und Verkaufsstrategie der Auto Union werden in den Räumlichkeiten der ehemaligen Sonderausstellung dargestellt als begehbare AU-Handelsfiliale.

Das nützliche Automobil – Mit der Entwicklung leistungsstärkerer Motoren ergaben sich neben der individuellen Personenbeförderung noch vielfältige andere Nutzungsmöglichkeiten für Automobile. Im Museum auf der „Straßen-Verlängerung“ nachhaltig inszeniert durch ein Wanderer W24 Taxi und einen DKW F 7-Kastenwagen.

Freizeit und Mobilität der 1930er Jahre – Der Ausbau des Straßennetzes und das zunehmende Urlaubsangebot jener Jahre führten auch zu einer wachsenden Mobilität in den Sommer- und auch Wintermonaten, wobei der Winterbetrieb noch mit Schwierigkeiten behaftet war. Der Vorbereitung der Kraftfahrzeuge auf die kalte Jahreszeit widmeten sich alle Auto-Union-Kundendienststellen mit einem speziellen Serviceprogramm und der Bereitstellung von entsprechendem Winterzubehör. Zur Winterausrüstung gehörten Frostschutzmittel, Fernthermometer, Kühlerschutzhauben, Schneeketten, Katalytöfen und aufsteckbare Heizscheiben. Liebevoll inszeniert wurde dieses Thema vor einer Winter-Kulisse. Die folgenden Wanderer- und DKW-Automobile sind in Reiseambiente gehüllt, in eine Picknick- und Autobahn-Situation, waren in den 30er Jahren doch Rasthäuser und Parkplätze an den über 3000 neuen Autobahn-Kilometern zunehmend mit „Autowanderern“ überfüllt.

 

10 Jahre August Hoch Museum

Seit der Neueröffnung im Jahre 2004 hat das Museum eine sehr gute Entwicklung genommen. Die Besucherzahlen haben sich entgegen der Prognose nicht nur verdoppelt, sondern verdreifacht! Im Durchschnitt besuchen jährlich rund 75.000 Besucher aus aller Welt die Ausstellung, und das nachhaltig seit der Neueröffnung. Dazu beigetragen haben u.a. zahlreiche Sonderausstellungen, Messeauftritte oder eigene attraktive Veranstaltungen wie die August Horch Klassik, das Internationale Trabantfahrer Treffen oder die Lange Nacht der Technik. Da 2004 kostengünstiger gebaut werden konnte als geplant, war es möglich, 2006 ein Grundstück zu erwerben, auf dem zwischenzeitlich ein großer Besucherparkplatz errichtet werden konnte, der sogar mit der ersten Zwickauer Stromtankstelle ausgestattet ist.

Ein Teil der im September 2004 eröffneten Ausstellung im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes ist im 10. Jahr ihres Bestehens also schon umgestaltet. Nach und nach werden aus der Darstellung sächsischer Automobilbaukunst auf 3.000 m² Fläche 6.500 qm, die Geschichte und Geschichten wach werden lassen.

 

110 Jahre Horch in Zwickau – August Horch und die Anfänge des Zwickauer Automobilbaus

1899 gründete der gelernte Schmied und studierte Ingenieur August Horch (1868-1951) in Köln seine erste Automobilfirma. Der Umzug nach Reichenbach im Vogtland folgte einem Teilhaberwechsel und brachte 1902 den Automobilbau nach Sachsen. Ein zur notwendigen Vergrößerung des Betriebes geeignetes Areal und kapitalkräftige Geldgeber veranlassten Horch 1904 zur Übersiedlung nach Zwickau. Dem westsächsischen Zentrum erwuchs damit ein neuer Industriezweig, dem es seinen guten Ruf als Automobilstadt verdankt.

Die seit dem 10. Mai 1904 nunmehrige A. Horch & Cie. Motorenwagenwerke AG florierte, insbesondere nach Siegen bei Zuverlässigkeitsfahrten, wie z.B. der Herkomerfahrt.

Doch führten interne Spannungen 1909 zur Entlassung des findigen Konstrukteurs Horch und zur Gründung der Audi Automobilwerke GmbH.

Zusammenfassend kann man konstatieren, dass mit der Ansiedlung der A. Horch & Cie. Motorwagenwerke AG in Zwickau der Grundstein für einen Industriezweig gelegt wurde, der in nunmehr über einem Jahrhundert ununterbrochener, facettenreicher Entwicklung der Metropole Westsachsens den guten Ruf als Automobilstadt eintrug. Techniker und Ingenieure gaben hier vielen wegweisenden Konzepten, grundlegenden Erfindungen und ihrer Zeit weit vorauseilenden Ideen die Form, führten sie zur Reife und bestimmten dadurch die automobile Welt in bedeutender Weise mit.

Das August Horch Museum, das als eines von zwei kraftfahrzeugtechnischen Museen Deutschlands seinen Sitz an einer früheren Fertigungsstätte hat, bewahrt diese große Geschichte mit ihren reichen Traditionen und der gewachsenen automobilen Identität in jetzt noch eindrucksvollerer Art und Weise.

Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.

Quelle: August Horch Museum Zwickau gGmbH

Chemnitz  Stadtzentrum – Polizeieinsatz zur Absicherung von Versammlungen

Chemnitz Stadtzentrum – Polizeieinsatz zur Absicherung von Versammlungen

Polizei31

Chemnitz

Stadtzentrum – Polizeieinsatz zur Absicherung von Versammlungen

(SR) Am Sonnabend führte die Vereinigung „Chemnitz wehrt sich“ im Chemnitzer Stadtzentrum eine Versammlung mit etwa 400 Teilnehmern durch. Die Kundgebung mit dem Thema „Bürgerdemonstration gegen Asylwahnsinn, Überfremdung und Islamisierung“ begann gegen 14.30 Uhr im Bereich des Karl-Marx-Monuments in der Brückenstraße und endete ca. 15.30 Uhr.
Das Bündnis „Chemnitz Nazifrei“ hatte zu einer Protestversammlung auf der dem Karl-Marx-Monument gegenüber liegenden Straßenseite aufgerufen. Diese fand zeitgleich unter dem Thema „Gegen jede Art von rassistischer Hetze“ in Sicht- und Hörweite statt. An der Versammlung, die gegen 16 Uhr endete, nahmen ebenfalls rund 400 Personen teil.

Die Polizeidirektion Chemnitz sicherte den friedlichen und störungsfreien Verlauf der angemeldeten Versammlungen. Insgesamt waren ca.
200 Beamte der Polizeidirektion Chemnitz und der sächsischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.
Die Brückenstraße war zwischen der Straße der Nationen und der Theaterstraße von 14 Uhr bis 16.45 Uhr voll gesperrt.
Insgesamt wurden bis 17 Uhr fünf Straftaten erfasst. Davon zwei Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie jeweils einmal Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.

Quelle: PD Chemnitz

Polizei Direktion Görlitz: Informationen 22.11.2014

Polizei Direktion Görlitz: Informationen 22.11.2014

PolizeiNeongrüner Goldbach

Radeberg, OT Radeberg, Am Goldbachgrund
21.11.2014, 17:10 Uhr

Am Freitagabend meldete sich eine besorgte Spaziergängerin bei der Polizei. Ihr war aufgefallen, dass der „Goldbach“, welcher durch Radeberg fließt, auffallend grün verfärbt war. Da der Verdacht einer Umweltstraftat gegeben war, kamen Polizei und Feuerwehr zum Einsatz. So wurde durch die eingesetzten Beamten vor Ort festgestellt, dass tatsächlich aus einem Betonrohr eine grünliche Flüssigkeit lief. Recht schnell konnte jedoch „Entwarnung“ gegeben werden. Eine Nachfrage bei der Unteren Wasserbehörde ergab, dass hier am Tage Kontrollen durchgeführt wurden und dazu eine eingefärbte, völlig ungefährliche Flüssigkeit benutzt wurde.

Landkreis Bautzen

Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda

Mit reichlich Alkohol unterwegs

Radibor, OT Milkel, Hauptstraße
21.11.2014, 16:25 Uhr

Am Freitagnachmittag hielten Beamte des Polizeirevier Bautzen im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen LKW Fiat an. Es konnte in der Atemluft des Fahrers Alkoholgeruch festgestellt werden. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,86 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein einbehalten. Der 62-Jährige wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.

Erneut Schmierereien in Wilthen

Wilthen, OT Wilthen, Zittauer Straße
20.11.2014, 12:00 Uhr – 21.11.2014, 07:00 Uhr

Bereits zum zweiten Mal binnen einer Woche trieben Schmierfinken in Wilthen ihr Unwesen. Hier wurden unter anderem zwei Fahrzeuge, ein Stromkasten, mehrere Wegweiser sowie eine Grundstücksmauer mit goldener Farbe besprüht. Der entstandene Sachschaden kann gegenwärtig noch nicht beziffert werden.

Fahrraddiebstahl

Kamenz, OT Kamenz, Goethestraße
20.11.2014, 23:00 Uhr – 21.11.2014, 07:45 Uhr

In der Nacht zum Freitag entwendeten Unbekannte in Kamenz ein 26- Zoll-Mountainbike. Das Zweirad (Farbe grün-grau) stand mittels Spiralschloss gesichert in einem Fahrradständer. Davon ließen sich die Diebe nicht abschrecken. Zurück blieb ein zerstörtes Fahrradschloss und ein Schaden von etwa 500 Euro.

Unfall mit Domino-Effekt

Hoyerswerda, OT Hoyerswerda, Dr.-Wilhelm-Külz-Straße/Südstraße
21.11.2014, 17:15 Uhr

Ein 22-Jähriger befuhr mit seinem VW Passat die Dr.-Wilhelm-Külz- Straße aus Richtung Kreisverkehr kommend. An der Lichtzeichenanlage zur Südstraße erkannte er zu spät, dass die vor ihm fahrenden Fahrzeuge verkehrsbedingt hielten, da die Ampel „Rot“ zeigte. So stieß er gegen den vor ihm befindlichen VW Golf. Dessen 62-jähriger Fahrer und seine 61-jährige Beifahrerin wurden dabei leicht verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug auf einen weiteren VW Golf geschoben, welcher wiederum den vor ihm haltenden Renault Twingo beschädigte. An allen vier Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 2.000 Euro.

Landkreis Görlitz

Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser

Verletzte nach Vollbremsung

Görlitz, Bismarckstraße/Schützenstraße
21.02.14, 13:40 Uhr

Drei Schüler warteten an einer Fußgängerampel, welche „Rot“ zeigte. Als ein Bus bei „Grün“ die Kreuzung befuhr, trat ein Mädchen unvermittelt auf die Fahrbahn. Um einen Zusammenstoß mit der 14- Jährigen zu verhindern, musste der Busfahrer eine Vollbremsung einleiten. Dadurch kamen zwei Fahrgäste (w, 81 und 86 Jahre) im Bus zu Fall und verletzten sich leicht.

Fußgänger begeht „Unfallflucht“

Görlitz, Promenadenstraße/J.-S.-Bach-Straße
22.11.2014, 01:50 Uhr

Ein 30-Jähriger fuhr mit seinem Fahrrad in Richtung Innenstadt. Hier kam ihm auf dem Radweg ein Fußgänger entgegen. Dadurch musste der Radfahrer ausweichen, kam zu Fall und verletzte sich leicht. Der noch unbekannte Fußgänger setzte seinen Weg unbeirrt fort und verließ die Unfallstelle. Beim gestürzter „Radler“ ergab ein Alkoholtest den Wert von 1,90 Promille, sodass er sich noch wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten muss.

Wohnungsbrand

Olbersdorf, OT Olbersdorf, Buchbergstraße
21.11.2014, 23:30 Uhr

In der Nacht zum Samstag eilten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Brand in die Buchbergstraße. Dort war es in einem Mehrfamilienhaus zum Brandausbruch in einer Wohnung gekommen. Nachdem die Feuerwehr die Wohnungstür geöffnet hatte, konnte der 52-jährige Mieter im Bad aufgefunden werden. Er wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Eine eingeschaltete Herdplatte, auf welcher Gegenstände abgelegt wurden, konnte als Brandausbruchstelle lokalisert werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde mit 10.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Ebersbach-Neugersdorf, OT Ebersbach, Bahnhofstraße
21.11.2014, 15:00 Uhr

Am Freitagnachmittag rückte ein 31-Jähriger in den Fokus von Polizeibeamten, als er mit seinem BMW Coupe unterwegs war. Bei einer Kontrolle musste festgestellt werden, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Die am PKW angebrachten Kennzeichen waren nicht nur entstempelt, sondern es waren vorn und hinten auch noch zwei Verschiedene. Ein durchgeführter Drogentest reagierte zudem positiv, vermutlich war er also unter Einfluss von Amphetaminen unterwegs. Da der BMWFahrer in der Vergangenheit schon mehrfach Verkehrsverstöße mit dem Fahrzeug begangen hat, wurde dieses durch die Polizei sichergestellt.

Wildunfall

K 8476, Schleife – Mulkwitz
21.11.2014, 07:10 Uhr

Ein 25-Jähriger befuhr die K 8476 von Schleife kommend in Richtung Mulkwitz. Plötzlich querte ein Reh die Fahrbahn, so dass es zum Zusammenstoß kam. Das Reh flüchtete und hinterließ einen Sachschaden von 1.000 Euro.

Verkehrsunfallgeschehen in der PD Görlitz

Stand: 22.11.2014, 05:00 Uhr

VKU Verletzte Tote
Polizeirevier Bautzen 9 – –
Polizeirevier Görlitz 8 3 –
Polizeirevier Zittau-Oberland 7 – –
Polizeirevier Kamenz 7 – –
Polizeirevier Hoyerswerda 11 3 –
Polizeirevier Weißwasser 3 – –
BAB 4 – – –
gesamt 45 6 –

Quelle: PD Görlitz

Porsche-Piloten wollen Fans spannendes Saisonfinale bieten

Porsche-Piloten wollen Fans spannendes Saisonfinale bieten

M14_5179Stuttgart. Mit dem Sechsstundenrennen im Autodromo José Carlos Pace geht am 30. November die Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC zu Ende. Eine der Titelentscheidungen, die auf der legendären Grand-Prix-Strecke in der brasilianischen Millionenstadt Sao Paulo noch offen ist, ist der Kampf um den Sieg in der Herstellerwertung der Klasse GTE-Pro. Das Porsche Team Manthey, das in dieser stark besetzten Kategorie mit zwei Porsche 911 RSR am Start ist und mit seinem Doppelsieg in Shanghai für neue Spannung im Meisterschaftsrennen sorgte, will den Fans ein attraktives Saisonfinale bieten.

Die Porsche-Fahrer
Auf dem 4,309 Kilometer langen Kurs im Stadtteil Interlagos sind die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Richard Lietz (Österreich) im 470 PS starken 911 RSR mit der Startnummer 91 im Einsatz. Im Cockpit des zweiten Elfers in der Klasse GTE-Pro wechseln sich ihre französischen Werksfahrerkollegen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet ab, die Sieger von Shanghai. In der Klasse GTE-Am treten, ebenfalls mit dem Porsche 911 RSR, die Porsche-Kundenteams Proton Competition mit Porsche-Junior Klaus Bachler (Österreich) sowie Prospeed Competition an.

Der Porsche 911 RSR
Der in der Sportwagen-Weltmeisterschaft eingesetzte Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Seine Rennpremiere feierte der Erfolgsrenner aus Weissach 2013 und holte bei seinem ersten Start bei den 24 Stunden von Le Mans gleich einen grandiosen Doppelsieg. In die Saison 2014, für die er in vielen Bereichen weiter verbessert wurde, startete er mit Siegen bei den Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring in den USA. Danach gewann er in der WEC die Rennen in Silverstone und Shanghai.

Die Zeiten
Das Sechsstundenrennen im Autodromo José Carlos Pace startet am 30. November um 13.00 Uhr Ortszeit (16.00 MEZ). Der TV-Sender Eurosport überträgt ab 20.30 Uhr MEZ die letzten eineinhalb Rennstunden live.

Stimmen vor dem Rennen
Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche Motorsportchef: „In erster Linie wollen wir den brasilianischen Fans ein tolles Rennen und ein spannendes Saisonfinale bieten. Auch wenn es den ganz großen Showdown im Kampf um die Meisterschaft vermutlich nicht geben wird, weil unsere Titelchance nach Bahrain doch eher theoretisch ist, werden wir uns mit voller Konzentration vorbereiten. In einem Sechsstundenrennen kann viel passieren, noch dazu auf einer so anspruchsvollen Strecke. Wir nehmen die Herausforderung an, und sollte sich für uns doch noch eine Chance ergeben, wollen wir auf jeden Fall bereit sein.“
Marco Ujhasi, Projektmanager 911 RSR: „Der Schlüssel zum Erfolg auf dieser Strecke ist ein gutes Setup im Infield, um mit möglichst hohem Tempo auf die lange Gerade zu kommen. Das Auto muss also gut auf den Kerbs sein. Daran werden wir arbeiten, denn letztes Jahr waren wir da nicht optimal unterwegs. Das Rennen findet diesmal fast genau drei Monate später statt als 2013, das bedeutet höhere Temperaturen. Dazu kommt der neue Streckenbelag. Wir müssen also sehen, inwiefern wir unsere Daten aus dem Vorjahr verwenden können. Das wird spannend.“
Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #91): „Das wird sicherlich ein tolles Saisonfinale. Die Strecke ist sehr schön und die brasilianischen Fans sorgen für eine tolle Atmosphäre. Wir hatten da im letzten Jahr sehr viel Spaß. Diesmal müssen wir uns auf einen neuen Belag einstellen, mal schauen, wie stark sich das Setup dadurch verändert. Es wäre schön, wenn wir die Saison mit einem Erfolg beenden könnten. Wir werden jedenfalls bis zum Schluss alles geben, um Porsche vielleicht doch noch den Markentitel zu sichern.“
Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Obwohl wir in Sao Paulo in den letzten Jahren viel Spaß hatten, waren es schwierige Rennen. Das wird sicherlich auch diesmal wieder ein harter Kampf. Das Wetter könnte eine wichtige Rolle spielen. Sollte es regnen, würde uns das sicherlich helfen. Für mich ist dieses Rennen der Abschluss einer sehr wechselhaften und sehr langen Saison. Angefangen hat sie mit einem Sieg bei den 24 Stunden von Daytona. Es wäre zu schön, wenn sie mit einem Sieg in Sao Paulo zu Ende gehen würde.“
Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #92): „Ich liebe diese Strecke. Das Senna-S ist eine fantastische Kurve. Die vielen Zuschauer sorgen für eine tolle Atmosphäre, das sind echte Rennfans und verrückt nach Motorsport. In Sao Paulo endet meine erste Saison als Porsche-Werksfahrer. Es war ein super Jahr. Obwohl die Umstellung am Anfang nicht einfach war, bin ich total glücklich, für Porsche fahren zu dürfen. Porsche repräsentiert genau den Spirit, den ich gesucht habe, als ich Rennfahrer geworden bin. In Sao Paulo zu gewinnen und Porsche doch noch den Meistertitel zu sichern, wäre für mich das Größte.“
Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #92): „Sao Paulo ist eine legendäre Rennstrecke, auf der vor allem die Formel 1 schon viele tolle Geschichten geschrieben hat. Sie ist aber nicht einfach. Vor allem das Infield, wo es auf und ab geht, ist für GT-Autos sehr schwierig. Der neue Belag macht die Sache nicht leichter. Ich habe mir kürzlich im Fernsehen das Formel-1-Rennen dort angesehen, die hatten da große Probleme mit dem Griplevel. Das wird auch bei uns der Schlüssel sein. Für uns geht in Sao Paulo eine ereignisreiche Saison zu Ende. Das ganze Team kann stolz sein auf die Arbeit, die es in diesem Jahr geleistet hat. Wir haben in jedem Rennen dazugelernt. Es wäre schön, wenn wir uns dafür mit einem Sieg in Sao Paulo belohnen könnten.“

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, GTE-Pro (z.B. 911 RSR) und GTE-Am (z.B. 911 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Quelle: Porsche Motorsport

Bundespolizei: Informationen 22.11.2014

Bundespolizei: Informationen 22.11.2014

Bundespolizei

BPOLI EBB: Erneut Messer sichergestellt

    Hagenwerder (ots) – Am 18.11.2014 gegen 00:40 Uhr wurde durch eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz ein Peugeot mit polnischen Kennzeichen nahe des  ehemaligen Grenzübergangs Hagenwerder angehalten und kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich 3 polnische Staatsangehörige, welche sich mit ihren gültigen polnischen Identitätskarten auswiesen. Eine fandungsmäßige Überprüfung der Personen verlief negativ. Bei der anschließenden Nachschau im Fahrzeug wurde zugriffsbereit in der Ablage der Fahrertür ein Messer / Dolch mit einer Klingenlänge von 13cm aufgefunden. Feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12cm unterliegen einem Führungsverbot in der Öffentlichkeit, wenn kein berechtigtes Interesse, wie zur Verwendung bei Film und Fernsehaufnahmen, zur Berufsausübung, der Brauchtumspflege oder dem Sport vorliegt. Das Messer wurde sichergestellt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige an die zuständige Waffenbehörde gefertigt, danach wurde den Personen die Weiterreise gestattet.

BPOLI DD: Bundespolizei stellt jungen Afghanen mit erschlichenem Visum fest

    Pirna, Dresden (ots) – Am 19.11.2014 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei, gegen 14:40 Uhr, im internationalen Einreisezug Eurocity 174 (Budapest – Hamburg) kurz vor Dresden einen 21-jährigen Afghanen. Dieser wies sich mit seinem afghanischen Reisepass aus, in dem sich ein ungarisches Schengenvisum befand. Aus dem Visum ging hervor, dass es für die Teilnahme an einer Karatemeisterschaft in Ungarn erteilt wurde. Am Tag zuvor reiste er laut Einreisestempel nach Ungarn ein, setzte seine Reise jedoch ohne Aufenthalt in Ungarn fort. Aus diesem Grund befragten die Beamten den jungen Mann genauer nach dem Ziel und Zweck seiner Reise. Dabei gab er an, für einige Tage als Tourist nach Hamburg fahren zu wollen.   Da hier offensichtlich Unstimmigkeiten zwischen dem bei der Visumantragstellung angegebenen Reisezweck und seinem tatsächlichen Vorhaben bestanden, wurde der Mann in Dresden vom Zug gebeten.

   Auf der Dienststelle wurde schließlich ein Dolmetscher hinzugezogen, um den 21-Jährigen detailliert zu befragen. Dabei räumte er ein, von Anfang an die Absicht gehabt zu haben, nach Deutschland zu reisen, um Asyl zu beantragen. Das ungarische Schengenvisum habe er nur zum Vorwand beantragt, um legal in die Bundesrepublik einreisen zu können. Er bekräftige nochmals sein Schutzersuchen und wurde daher nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen an die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Sachsen, nach Chemnitz weitergeleitet. Sein Visum wurde annulliert.   Gleichzeitig wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Gebrauchs eines erschlichenen Visums sowie der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet.

BPOLI LUD: Woher stammt das Buntmetall?

    Görlitz (ots) – Woher das Buntmetall stammt, welches ein 37-jähriger Mann aus Wroclaw mitführte, sollen nun Ermittlungen klären. Der Verdächtige ist am Mittwochnachmittag durch die Bundespolizei auf der Dr.-Kahlbaumm-Allee in Görlitz angehalten und kontrolliert worden. Dabei wurden in dessen Reisetasche 15 Kilogramm Kupfer entdeckt. Auf Nachfrage erklärte er, das Metall auf einer Baustelle gefunden zu haben. Als er den Beamten den Weg zu besagter Baustelle zeigen sollte, verließen ihn jedoch seine Ortskenntnisse… Das Kupfer wurde sichergestellt, eine Anzeige wegen des Verdachts des Diebstahls erstattet. Das Neißerevier übernahm den Fall.

 BPOLI LUD: Doch etwas zu viel getrunken!

    Görlitz (ots) – Wohl etwas zu viel getrunken hatte ein 24-Jähriger aus Ostritz. Er wurde in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch, kurz nach Mitternacht, auf der Zittauer Straße als Fahrer eines Fiat Bravo gestoppt. Nachdem den Bundespolizisten eine Alkoholfahne entgegen wehte, führten sie einen Atemalkoholtest durch. Dieser endete mit 0,8 Promille Atemalkohol zu Lasten des Betroffenen. Gegen ihn leitete das Polizeirevier Görlitz ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die 0,5 Promille-Grenze ein.

 BPOLI LUD: Fahrerlaubnis entzogen und dennoch Auto gefahren

    Görlitz (ots) – Gestern Nachmittag erwischte eine Streife der gemeinsamen Streifengruppe aus Bundespolizei und Zoll zwischen Bad Muskau und Jämlitz einen 63-jährigen Schwarzfahrer. Der im Landkreis Teltow-Fläming wohnende Transporter-Pilot behauptete auf die Frage nach dem Führerschein, diesen habe ihm die polnische Polizei abgenommen. Das dies geschwindelt war, kam schnell ans Licht. Schließlich hatte die zuständige Führerscheinstelle die Fahrerlaubnis entzogen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Landespolizei aus Brandenburg gerufen.

BPOLI LUD: Haftbefehle vollstreckt

    Görlitz (ots) – Gegen einen 28-jährigen Ukrainer sowie gegen einen 54-Jährigen aus Löhne sind gestern Haftbefehle vollstreckt worden. Der Mann aus der Ukraine wurde an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Bayreuth wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Er zahlte die offene Geldstrafe i.H.v. 310,00 Euro und reiste weiter.    Auch der Nordrhein-Westfale wurde an der Anschlussstelle Kodersdorf festgenommen. Ihn hatte das Amtsgericht Bielefeld wegen Steuerhinterziehung zu einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Sein Weg führte allerdings später in eine Justizvollzugsanstalt – zur Freiheit fehlten ihm 1075,00 Euro.

BPOLI LUD: Jugendliche verstoßen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz

    Görlitz (ots) – Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 16 Jahren haben sowohl gegen das Sprengstoffgesetz als auch gegen das Waffengesetz verstoßen. Die beiden sind gestern Nachmittag an der Bad Muskauer Grenzbrücke durch Bundespolizeibeamte kontrolliert worden.

Weil in ihren Taschen verbotene Pyrotechnik (insgesamt eine Packung mit 20 Knallern, 22 Böller und 2 Kugelbomben) gefunden wurde, nahmen die Jungen unfreiwillig einen Umweg in den Dienstraum der Bundespolizei. Als sie dort ihre Jackentaschen entleerten, kamen plötzlich bei dem 16-Jährigen zwei verbotene Schlagringe sowie bei dem 14-Jährigen ein verbotenes Springmesser zum Vorschein. Sowohl die Pyrotechnik als auch die Schlagringe und das Springmesser wurden sichergestellt. Peinlich an der gesamten Situation: das jugendliche Pyromanen-Duo wurde von der Mutter des Älteren begleitet…

 BPOLI LUD: Während der Festnahme Drogen gefunden und sichergestellt

    Görlitz (ots) – Am Mittwochabend gegen 21.15 Uhr klingelte eine gemeinsame Streife des Polizeireviers Görlitz und der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf an der Wohnungstür eines 31-jährigen Görlitzers. Gegen den Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Görlitzer Staatsanwaltschaft wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Der Verurteilte war bis zu diesem Zeitpunkt weder zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe in einer Justizvollzugsanstalt erschienen, noch hatte er die offene Geldstrafe bezahlt. Da er auch an jenem Abend nicht in der Lage war, die Strafe zu bezahlen oder dies ablehnte, sollte er mitgenommen werden. Auf die unverfängliche Frage, ob er denn Drogen in seiner Wohnung aufbewahre, bejahte er diese plötzlich und gestand „etwas zum Eigenbedarf da zu haben“. Im gleichen Moment verweigerte er den Beamten das Betreten der Wohnung. Diese ließen sich von ihrem polizeilichen Auftrag aber nicht abbringen und holten sich die Genehmigung für eine Wohnungsdurchsuchung von der Staatsanwaltschaft Görlitz. Vor den Augen des zähneknirschenden Wohnungsinhabers wurden anschließend mehrere Gramm Marihuana und Haschisch aufgefunden. Nach Sicherstellung der Drogen ist der Festgenommene für die kommenden 55 Tage an die Justizvollzugsbeamten übergeben worden. Nun muss er wegen des erneuten Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in jedem Fall mit einem „Nachschlag“ durch die Justiz rechnen.

 BPOLI LUD: Suche nach dem Führerschein blieb ohne Erfolg

    Görlitz (ots) – Ohne Erfolg verlief die Suche nach dem eigenen Führerschein. Ein polnischer Kraftfahrer wurde heute Morgen in der Nähe der Anschlussstelle Görlitz von der Bundespolizei angehalten. Um einen Vergleich zum vorgelegten Personalausweis zu haben, verlangten die Beamten den Führerschein. Der 23-Jährige suchte daraufhin aufwändig in seiner Geldbörse nach dem Schein, ohne diesen zu finden. Die polnischen Behörden ließen ihre deutschen Kollegen später wissen, weshalb die Suche zum Scheitern verurteilt war – die Fahrerlaubnis war entzogen und ein Fahrverbot bis Juni 2015 angeordnet worden. Das Autobahnpolizeirevier Bautzen übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: Bundespolizei