M14_5220Stuttgart. Nach einem schwierigen Qualifying auf dem Bahrain International Circuit starten die vom Porsche Team Manthey eingesetzten 911 RSR am Samstag aus der dritten GT-Reihe zum siebten und vorletzten Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Im 911 RSR mit der Startnummer 91, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, belegten die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Richard Lietz (Österreich) auf dem 5,407 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs im Königreich am Persischen Golf den fünften Platz. Die sechstschnellste Zeit erzielten ihre französischen Werksfahrerkollegen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki, die vor zwei Wochen das Rennen in Shanghai gewonnen haben.

Stimmen zum Qualifying
Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Wir sind mit beiden Autos unterschiedliche Strategien gefahren. Unser Fokus liegt auf dem Rennen, da herrschen andere Temperaturen als im Qualifying. Morgen im ersten Stint werden wir sehen, ob unsere Rechnung aufgeht.“
Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #91): „Wir werden jetzt die gesammelten Daten analysieren und überlegen, was wir für das Rennen morgen noch tun können, um über die Distanz zur Spitze aufzuschließen.“
Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Unser Problem ist, dass unsere Reifen sehr stark abbauen. Nach diesem Qualifying stehen wir nicht da, wo wir eigentlich stehen wollten. Doch im Rennen haben wir sechs Stunden Zeit, um nach vorne zu kommen.“
Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #92): „Das war ein schwieriges Qualifying. Wir haben bei der Reifenstrategie etwas ausprobiert, das nicht funktioniert hat. Im Rennen morgen werden wir mit dieser Strategie hoffentlich erfolgreicher sein.“
Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #92): „Wir haben an unserem Auto gegenüber den freien Trainings viel verändert, daran musste ich mich erst gewöhnen. Der 911 RSR lief sehr konstant, das ist ein gutes Zeichen fürs Rennen. Ich glaube, dass die Konstanz morgen einer der Schlüssel zum Erfolg sein wird. Wir stehen zwar weit hinten, doch auf dieser Strecke kann man überholen. Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich.“

Das Rennen startet am 15. November um 15.00 Uhr Ortszeit (13.00 MEZ). Der TV-Sender Eurosport überträgt ab 17.00 Uhr MEZ die letzten zwei Rennstunden live.

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Mücke (GB/D), Aston Martin Vantage, 1:58,805 Minuten
2. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari 458 Italia, + 0,270 Sekunden
3. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, + 0,421
4. MacDowall/Al Faisal/Rees (GB/KSA/BRA), Aston Martin Vantage, + 0,672
5. Bergmeister/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, + 0,736
6. Makowiecki/Pilet (F/F), Porsche 911 RSR, + 0,987

Klasse GTE-Am
1. Poulsen/Heinemeier-Hansson/Thiim (DK/DK/DK), Aston Martin, 1:59,589 Minuten
2. Lamy/Dalla Lana/Nygaard (P/CAN/DK), Aston Martin Vantage, + 0,132 Sekunden
3. Segal/Talkanitsa/Pier Guidi (USA/I/I), Ferrari F458 Italia, + 0,479
4. Roda/Ruberti/Cressoni (I/I/I), Ferrari F 458 Italia, + 0,629
5. Collard/Perrodo/Vaxivière (FRA/FRA/FRA), Porsche 911 RSR, + 1,124
6. Ried/Bachler/Al Qubaisi (D/A/UAE), Porsche 911 RSR, + 2,076

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Quelle: Porsche Motorsport

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