M14_4673Stuttgart. Aussichtsreiche Startpositionen für die Porsche 911 RSR beim Sechsstundenrennen in Shanghai. Die Franzosen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki nehmen den sechsten Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am Sonntag aus der ersten Startreihe der Klasse GTE-Pro in Angriff, nachdem sie im Qualifying auf dem 5,451 Kilometer langen Shanghai International Circuit mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand den zweiten Platz belegten. Der 470 PS starke 911 RSR mit der Startnummer 92, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, ist das Siegerauto des Auftaktrennens in Silverstone. Hinter ihren Teamkollegen kamen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Richard Lietz (Österreich) im zweiten vom Porsche Team Manthey eingesetzten 911 RSR auf die drittschnellste Zeit und stehen somit in der zweiten Startreihe.

Hautnah in der Box hat Kunstturn-Star Marcel Nguyen das spannende Qualifying miterlebt. Der zweifache Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2012 ist ein großer Motorsportfan und fährt selbst einen Porsche Cayman GTS. Er ist als VIP-Gast von Porsche in Shanghai. Da er häufig in China trainiert und bei den Fans fast schon Popstar-Status genießt, wird die Fahrer am Sonntag auch zur traditionellen Autogrammstunde vor dem Rennen begleiten.

Stimmen zum Qualifying

Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben alles aus dem 911 RSR rausgeholt. Es ist sehr knapp an der Spitze. Wenn wir so morgen ins Rennen gehen, bin ich sehr zuversichtlich.“
Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #92): „Wir haben ein gutes Auto. Das Team hat vor allem im dritten freien Training einen sehr guten Job gemacht, um den 911 RSR optimal abzustimmen. Patrick hat gut vorgelegt. Ich steckte dann leider im Verkehr fest. Dadurch war die mögliche Pole weg.“
Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #92): „Das war ein sehr knappes Qualifying. Uns hat nur eine Zehntelsekunde zur Pole gefehlt. Mit der Performance des 911 RSR können wir sehr zufrieden sein. Das Auto war konstant schnell, leider ist Fred auf einen langsameren Konkurrenten aufgelaufen und hat dadurch Zeit verloren. Doch wir sind auf einem guten Weg. Für das Rennen morgen bin ich sehr optimistisch.“
Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #91): „Das war ein interessantes Qualifying. Da die Rundenzeitenanzeige des Veranstalters nicht funktionierte, war es sehr schwer, sich zu orientieren und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wo man liegt. Im Vergleich zum freien Training haben wir etwas Grip verloren, speziell auf der Hinterachse, doch wir sind gut dabei.“
Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Unser Auto war in diesem Qualifying sehr konstant, das ist gut fürs Rennen. Mit Platz drei können wir zufrieden sein. Bei unserer schnellsten Rundenzeit fehlte uns zwar ein bisschen zur Spitze, trotzdem habe ich ein viel besseres Gefühl als zuletzt in Fuji. Wir kämpfen morgen ums Podium.“
Marcel Nguyen, Weltklasse Kunstturner: „Es war unheimlich spannend, das Qualifying mit dem Team hautnah in der Box mitzuerleben. Glückwunsch zum tollen Ergebnis. Ich kennen die Fahrer nun alle persönlich und konnte mich mit ihnen über viele Themen austauschen, die uns Profisportler betreffen. Kunstturner und Rennfahrer haben mehr gemeinsam, als man glauben mag.“

Das Rennen in Shanghai startet am Sonntag um 11.00 Uhr Ortszeit (04.00 Uhr MEZ). Der TV-Sender Eurosport überträgt ab 08.30 Uhr MEZ die letzten 90 Rennminuten live.

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Mücke (GB/D), Aston Martin Vantage, 2:04,342 Minuten
2. Makowiecki/Pilet (F/F), Porsche 911 RSR, + 0,101 Sekunden
3. Bergmeister/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, + 0,256
4. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari 458 Italia, + 0,437
5. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, + 0,480
6. MacDowall/O’Young/Rees (GB/HK/BRA), Aston Martin Vantage, + 0,505

Klasse GTE-Am
1. Lamy/Dalla Lana/Nygaard (P/CAN/DK), Aston Martin Vantage, 2:05,072 Minuten
2. Collard/Perrodo/Vaxivière (FRA/FRA/FRA), Porsche 911 RSR, + 0,078 Sekunden
3. Poulsen/Heinemeier-Hansson/Stanaway (DK/DK/NZ), Aston Martin, + 0,131
4. Roda/Ruberti/Cressoni (I/I/I), Ferrari F 458 Italia, + 0,444
5. Ried/Henzler/Al Qubaisi (D/D/UAE), Porsche 911 RSR, + 1,116

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Hinweis: Foto- und Videomaterial zur Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung. Hier können Sie auch den Porsche Motorsport SMS-Info-Service aktivieren, der Sie mit den wichtigsten News und Infos versorgt. Auf dem Twitter-Kanal @PorscheRaces erhalten Sie aktuelle Informationen und Fotos zum Porsche Motorsport live von den Rennstrecken in aller Welt. Zugriff auf den digitalen Porsche Motorsport Media Guide 2014 haben Journalisten unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de/motorsport. Weitere Inhalte finden Sie unter www.newsroom.porsche.com, dem neuen Angebot der Porsche Kommunikation für Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.

Quelle: Porsche Motorsport

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