Bundespolizei

BPOLI LUD: Fahrradfahrer hatte wohl zu tief ins Glas geschaut

   Görlitz (ots) – In Weißwasser wurde Montag Abend eine Streife der Bundespolizei im Kreuzungsbereich Heinrich-Heine-Straße/Lutherstraße auf einen Radfahrer aufmerksam, der in Richtung Prof.-Wagenfeld-Ring radelte. Immerhin hatte der Radler die Beleuchtung eingeschaltet, mit dem Gleichgewicht dagegen schien er Probleme zu haben. Nachdem er in Schlangenlinie teilweise in den Gegenverkehr steuerte, sollte er angehalten werden. Als er dies bemerkte, trat er in die Pedalen. Auch Blaulicht und mündliche Aufforderungen halfen nicht, er sprintete auf dem Drahtesel weiter davon. Unmittelbar vor der Wohnungstür hatten die Beamten ihn dann doch eingeholt. Das Motiv für den Sprint wurde anschließend auf der Anzeige des Alkoholtestgerätes offensichtlich, dort waren 1,78 Promille Atemalkohol abzulesen. Das Polizeirevier Weißwasser übernahm den Fall und ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr gegen den 55-jährigen Weißwasseraner.

 BPOLI LUD: Ohne Fahrerlaubnis gefahren

    Görlitz (ots) – Ohne Fahrerlaubnis gefahren sind zwei polnische Männer im Alter von 45 und 56 Jahren.   Der 56-Jährige wurde gestern Vormittag als Kraftfahrzeugführer eines deutschen Pkw an der Autobahnanschlussstelle Niederseifersdorf angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass ihm in der Bundesrepublik Deutschland die Fahrerlaubnis behördlich versagt wurde.   Die Überprüfung des 45-Jährigen erfolgte Stunden später auf dem Autobahnrastplatz Wacheberg. Er fuhr mit einem polnischen Renault Traffic, obwohl das Regierungspräsidium Karlsruhe im August seinen Führerschein zur Einziehung ausgeschrieben hatte.   Beide Männer wurden wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

BPOLI LUD: Fünf Visa waren abgelaufen, sieben erschlichen

    Görlitz (ots) – Den Vorwurf, dass ihre Visa abgelaufen waren, müssen sich fünf ukrainische Männer im Alter von 33, 34, 39, 52 und 58 Jahren gefallen lassen. Spitzenreiter unter der Rubrik „unerlaubter Aufenthalt“ ist dabei der Älteste, dessen Visum bereits über 60 Tage ungültig ist. Während drei der Männer durch die gemeinsame deutsch-polnische Streifeneinheit in Polen aufgegriffen wurden, sind die anderen beiden Männer gemeinsam auf dem Autobahnrastplatz „Wacheberg“ festgestellt worden.   Den Vorwurf, dass ihre Visa rechtswidrig durch falsche Angaben erlangt wurden, müssen sich dagegen ein russischer Mann (39), eine ukrainische Frau (41) sowie fünf Ukrainer (19, 23, 42, 42, 45) gefallen lassen.   Den Russen griffen Bundespolizisten bei Kodersdorf auf. Er nutzte ein erschlichenes griechisches Visum.   Auch einer der 42-jährigen Ukrainer war mit einem erschlichenen griechischen Visum unterwegs. Er wurde gemeinsam mit einer vierköpfigen ukrainischen Familie (Mutter 41, Vater 42, Söhne 19 und 23) ebenfalls in Kodersdorf in Gewahrsam genommen. Die Familie war im Übrigen im Besitz erschlichener polnischer Visa, mit denen sie nach Frankreich reisen wollte, um für immer dort zu bleiben.   Der 45-jährige Ukrainer ist schließlich auf dem Autobahnrastplatz „An der Neiße“ mit einem erschlichenen polnischen Visum angetroffen worden.   Alle Aufgriffe ereigneten sich innerhalb der letzten 24 Stunden.

 BPOLI LUD: Bulgarischer Berufskraftfahrer fährt ohne Fahrerlaubnis und steht auf der Fahndungsliste

    Görlitz (ots) – Gestern Nachmittag kontrollierte eine Streife der gemeinsamen Streifengruppe aus Bundespolizei und Zoll in Kodersdorf den Fahrer einer bulgarischen Sattelzugkombination. Dabei wurde festgestellt, dass dem bulgarischen Berufskraftfahrer (49) das Fahren von Kraftfahrzeugen in der Bundesrepublik Deutschland untersagt wurde. Den Grund für diese Entscheidung erfuhren die Beamten wenig später. Demnach war gegen den Mann wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort durch das Amtsgericht Landshut neben einer Ersatzfreiheitsstrafe besagte Sperrfrist angeordnet worden. Das Problem mit der Ersatzfreiheitsstrafe konnte der 49-Jährige lösen – er zahlte 1.235,00 Euro Geldstrafe. Aus der Weiterfahrt, die nach Spanien gehen sollte, wurde unfreiwillig eine Weiterreise zu Fuß. Der Sattelzug blieb stehen, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

BPOLI DD: Bundespolizei deckt Urkundenfälschung und mehrjährigen unerlaubten Aufenthalt auf

    Pirna, Dresden (ots) – Ein 33-jähriger Algerier wies sich mit einem verfälschten Reisepass aus. Unter den falschen Personalien lebte er bereits zwei Jahr in Deutschland.  Mittwoch Nachmittag gegen 15:00 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im internationalen Einreisezug Eurocity 174 zwischen Bad Schandau und Dresden einen jungen Mann. Dabei wies er sich mit einem französischen Reisepass aus. Bei der Überprüfung des Dokuments fiel den Beamten jedoch auf, dass die Lichtbildseite ausgetauscht und verfälscht wurde.   Somit war die Reise für den Mann am Dresdner Hauptbahnhof zu Ende. Bei der Vernehmung stellte sich heraus, dass es sich um einen algerischen Staatsangehörigen handelt. Einen gültigen algerischen Reisepass mit dem erforderlichen Aufenthaltstitel konnte er jedoch nicht vorweisen. Stattdessen stellte sich heraus, dass der Mann unter den falschen Personalien seit 2012 in Bonn lebte. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fand man weitere Dokumente, die ihm auf Grundlage des verfälschten Reisepasses ausgestellt wurden (Krankenversicherungskarte, EC-Karte, Jobticket). Sämtliche Unterlagen wurden durch die Bundespolizei sichergestellt.   Im Zuge der polizeilichen Bearbeitung äußerte der Algerier ein Asylgesuch und wurde diesbezüglich an die Erstaufnahmeeinrichtung nach Chemnitz weitergeleitet.   Im Übrigen muss er sich wegen unerlaubter Einreise, unerlaubtem Aufenthalt sowie Urkundenfälschung strafrechtlich verantworten.

BPOLI DD: Herrenlose Gepäckstücke verursachen Einsatz der Bundespolizei im Dresdner Hauptbahnhof

    Dresden (ots) – Heute Mittag sorgten zwei kleine Trolleys am Dresdner Hauptbahnhof für einen kurzzeitigen Einsatz der Bundespolizei.   Die beiden Koffer wurden gegen 12:15 Uhr in einem unverschlossenen Gepäckschließfach gegenüber den Toiletten festgestellt. Die Bundespolizei sperrte daraufhin vorübergehend den Bereich der Gepäckschließfächer ab und ließ einen Sprengstoffsuchhund zum Einsatz kommen. Nach dem Ausschluss einer möglichen Gefahr wurden die beiden Koffer geöffnet und es kam Kinderbekleidung zum Vorschein.   Die Gepäckstücke wurden schließlich dem Fundbüro im Bahnhof übergeben und die Absperrung wurde nach einer halben Stunde wieder aufgehoben.   Es kam zu keinerlei Auswirkungen oder Einschränkungen im Bahnverkehr.

BPOLI ALB: Welpenschmuggel auf der Autobahn 17 aufgedeckt – Bundespolizisten sammeln spontan für das Tierheim Pirna

    BAB 17 / Pirna (ots) – Am 10. Oktober 2014 wurden auf der Bundesautobahn 17 durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Altenberg zwei Hundewelpen festgestellt.   Gegen 19.30 Uhr fuhr ein 38-jähriger Bulgare mit seinem Transporter über die Autobahn 17 in Fahrtrichtung Dresden. Der Blick auf die Ladefläche verhieß nichts Gutes. Hilflose, weniger als acht Wochen alte und blaue Augen blickten den Beamten aus einer Transportbox entgegen. Was man bis dahin vermutet hatte, wurde beim Blick in den Heimtierausweis schnell Gewissheit. Die beiden Welpen waren erst Ende August geboren und sollten nun in Deutschland verkauft werden. Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsveterinärin am Landratsamt wurden die Welpen beschlagnahmt und ins Tierheim Pirna verbracht.   Zur Deckung der Kosten für die Versorgung der Tiere, wurde vom Tierschmuggler eine Sicherheitsleistung einbehalten. Diese wird jedoch nicht ausreichen, um die Tiere zu versorgen. Beide Welpen müssen vorerst in Quarantäne bleiben und alle nötigen Impfungen nachgeholt werden.   Aus dieser Not heraus entschlossen sich die Kollegen, welche den Schmuggel unterbunden hatten, spontan zu einer Spendenaktion für die beiden Welpen. Innerhalb kürzester Zeit konnten innerhalb der Bundespolizeiinspektion Altenberg 120 Euro gesammelt werden, welche vorgestern an die Mitarbeiterinnen vom Tierheim Pirna Krietzschwitz übergeben wurden.

BPOLI EBB: Drogen in Schirgiswalde festgestellt

    Schirgiswalde (ots) – Am 16.10.2014 gegen 14:50 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach in Schirgiswalde einen PKW Suzuki Baleno mit drei männlichen deutschen Insassen im Alter von 27, 27 und 32 Jahren. Die Beamten beobachteten zuvor, wie das Fahrzeug über den Grenzübergang in Sohland nach Tschechien aus- und anschließend wieder einreiste. Bei der Fahndungsüberprüfung der Personalien wurde bekannt, dass jeder Einzelne bereits wegen Drogendelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist. Gegen 15:10 Uhr traf eine Streife der Bundeszollverwaltung am Feststellort ein. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief bei allen drei Personen positiv. Bei genauerer Nachsuche im Fahrzeug wurde dann unter zu Hilfenahme eines Drogenspürhundes des Zolls eine Tüte mit 10,7g gewogenes Marihuana aufgefunden. Des Weiteren konnten verteilt im Fahrzeug 3 Plastikröhrchen mit Anhaftungen von Amphetaminen festgestellt werden. Somit bestand der Straftatverdacht der Einfuhr und des Besitzes von Betäubungsmitteln. Der Sachverhalt wurde an die Bundeszollverwaltung übergeben.

BPOLI ALB: Innerhalb einer Woche 22 illegal eingereiste Personen

    Breitenau/Pirna (ots) – Seit vergangener Woche Freitag wurden in der Bundespolizeiinspektion Altenberg zahlreiche Fälle von unerlaubter Einreise und unerlaubtem Aufenthalt in die Bundesrepublik Deutschland aufgedeckt. Die Vorfälle ereigneten sich vorwiegend im Bereich der Bundesautobahn 17, welche zum Bundespolizeirevier Breitenau gehört. Aber auch in den Revieren Altenberg und Berggießhübel wurden illegal eingereiste Personen festgestellt.   Hierbei handelte es sich überwiegend um Serben und Syrer.   In den meisten Fällen führten unterschiedliche Angaben zur Dauer des Aufenthaltes, dem Zielort der Reise und ungenügende Barmittel zur Feststellung der Visapflicht bei den serbischen Staatsangehörigen. Sie werden in ihre Heimat zurückgeschoben.   Die syrischen Staatsangehörigen hatten keine Ausweise bei sich. Da sie ein Schutzersuchen stellten, wurden sie an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung weiter geleitet.   Darüber hinaus wurden im Rahmen der Binnengrenzfahndung vier Fälle von Eigentumsdelikten festgestellt. Hierunter befanden sich auf dem Dachgepäckträger eines Kleintransportes mit bulgarischer Zulassung zwei Fahrräder, von denen eines bereits zur Fahndung ausgeschrieben war. Das zweite wurde ebenfalls einbehalten, da sich daran noch ein gesichertes Fahrradschloss befand.   Alle Feststellungen von Eigentumsdelikten wurden zuständigkeitshalber an die Landespolizei Sachsen abgegeben.

 Quelle: Bundespolizei

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