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Es hat sich gestern leider der Fehlerteufel eingeschlichen, nachfolgend nun der Bericht aus Le Mans …

Rennbericht FIA ETRC Finale Le Mans 2014:

Das Finale der FIA European Truck Racing Championship auf dem Traditionskurs Circuit Bugatti in Le Mans verlief vor insgesamt 53.000 Zuschauern für das tankpool24-Team leider nicht ganz so, wie man es sich nach den guten Platzierungen beim letzten Rennen im belgischen Zolder erhofft hatte. Am Samstagmorgen machte das Wetter allen Teams einen gehörigen Strich durch die Rechnung, Nebel, extrem feuchte Piste. Die Rennleitung entschied zunächst einmal, das 1. Freie Training zu verschieben, und als es dann losging, ließen die Zeiten nicht wirkliche Rückschlüsse zu.
Dennoch war man mit der Position im Mittelfeld knapp hinter dem angestrebten 10. Platz, auf die André Kursim mit seinem tankpool24-Mercedes fuhr, nicht unzufrieden. Beim anschließenden Zeittraining waren die Pistenverhältnisse dann erheblich besser, die Zeiten purzelten nur so, und auch Kursim wurde ständig schneller. Am Ende schrammte der Mercedes-Pilot nur um wenige Zehntel an den TopTen für die SuperPole vorbei.
Im ersten Rennen hatte Kursim erneut sein Nahziel 10.Platz dicht vor Augen, am Ende musste er sich dann aber doch mit dem 13.Platz in dem 21er-Feld zufrieden geben.
Aber es standen ja noch insgesamt drei Rennen an, in einem müsste es doch zu dem ersehnten FIA-Punkt reichen.
Doch schon im zweiten Samstagsrennen streikte der Mercedes nach nur drei Runden und musste ins Paddock geschleppt werden. Eine defekte Zylinderkopfdichtung hatte dem Vorwärtsdrang des tankpool24-RaceTrucks Einhalt geboten.
Nach der Reparatur lief der Motor allerdings nicht ganz so wie gewünscht. Bis weit nach Mitternacht machte sich das Team auf Fehlersuche. Schließlich die etwas niederschmetternde Diagnose, das war ein an der Strecke irreparabler Motorschaden.
Somit war die FIA ETRC-Saison 2014 für das tankpool24-Team schon vorzeitig zu Ende.
Ziemlich enttäuscht zeigte sich André Kursim. „Von den Rundenzeiten her, hätte heute ein Punkt drin sein müssen. Ich kam mit den Pistenverhältnissen gut zurecht, das war wirklich schade.“
Teamchef Markus Bauer nahm das unerwartete Aus mit Fassung. „Wir hatten an jeder Rennstrecke einen hervorragenden Auftritt, der auch bei unseren Sponsoren bestens angekommen ist. Insgesamt haben wir uns in diesem Jahr eine Basis geschaffen, auf die wir in der kommenden Saison erfolgreich aufbauen können.“
Ein wenig entschädigt für das Pech an diesem Wochenende fühlte sich das Team am Abend bei der offiziellen FIA Victory Ceremony. Alle Pokale, natürlich auch der für André Kursim, wurden vor einer großen Fotoleinwand mit dm tankpool24-Mercedes überreicht.

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