neu

Rennbericht FIA ETRC Finale Le Mans 2014:

Beim 7. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship im belgischen Zolder schaffte tankpool24-Pilot André Kursim seine bis dato besten Platzierungen. „Eigentlich hätte da aber noch mehr drin sein müssen“, meinten am Samstagabend André Kursim und MB-Motorsportchef Markus Bauer unisono. Denn so gut war der Mercedes-Benz-RaceTruck bisher selten gelaufen. In jüngster Vergangenheit waren einige Modifikationen vorgenommen worden, die schienen sich jetzt auch in den Ergebnissen niederzuschlagen.
Tatsächlich lag Kursim im ersten Rennen wenige Runden vor Schluss auch auf der 10. Position und damit in den Punkterängen. Schließlich zog doch noch der Franzose Anthony Janiec mit seinem werksunterstützten MAN vorbei. Knapp geschlagen musste sich der tankpool24-Pilot am Ende mit dem 11. Platz zufrieden geben.

Auch im zweiten Rennen des Samstags hegte das ganze Team nicht zu Unrecht Hoffnungen auf die ersten Saisonpunkte. Doch erneut schrammte Kursim mit seinem 11. Platz ganz knapp an den FIA-Punkterängen vorüber.
So sommerlich schön der Samstag gewesen war, so trüb und verregnet begann der Sonntag. Auch beim Zeittraining war die Piste noch unangenehm feucht, die Zeiten gaben wenig Aufschluss. Startplatz 14 im 23er-Feld ließ aber alle Möglichkeit offen, sich im Rennen erneut in die Punkteränge vorzuarbeiten.
Und dann musste Kursim schon nach der Formation-Lap noch vor der ersten Rennrunde in die Box, an der Hinterachse schien sich etwas zu lösen. Die Reparatur ging dann in kürzester Zeit über die Bühne. Das Feld hatte aber dennoch die erste Runde beinahe hinter sich, als Kursim wieder auf die Piste sauste. Anschließend fuhr der junge Pilot eines seiner besten Truckrennen, mit Rundenzeiten im TopTen-Bereich – doch hatte er von Anfang an eben das Handicap des Rundenrückstands.
So blieb ihm am Ende doch nur der letzte Platz. Das bedeutete für das Abschlussrennen allerdings auch einen Startplatz ganz am Ende des Feldes.

Doch bereits nach der ersten Runde hatte er sechs Positionen gut gemacht. Hinter dem tankpool24-Mercedes fuhr der Portugiese José Teodosio mit seinem Renault jedoch ausgesprochen aggressiv. In der 4. Runde knallte er Kursim eingangs der Zielgeraden schräg aufs Heck. Der Mercedes drehte sich und blieb quer zur Fahrrichtung stehen. Mühsam musste der junge Hesse nun rangieren, bis er wieder in Fahrtrichtung stand.

Derweil war natürlich das ganze Feld vorbeigerauscht. Dennoch setzte Kursim unverdrossen zur Verfolgung an, bis wenige Runden später die Lenkung nicht mehr funktionierte. Etwas war dort leck geschlagen, Öl ging verloren. Damit war das Rennen nach 7 Runden für den Mercedes-Pioten vorzeitig beendet.

„Wir wissen, dass wir mit unseren Modifikationen auf dem richtigen Weg sind. Die Abstände nach vorn werden immer geringer, wir bewegen uns im Bereich der Punkteränge. Vielleicht klappt es ja noch bei den Finalrennen“, so Teamchef Markus Bauer zum Abschuss.

Dieses Finale findet am 11. und 12. Oktober auf Circuit Bugatti im französischen Le Mans statt.

Quelle: MB Motorsport

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!