media_140930075716Beim 12. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), der ADAC Rallye Baden-Württemberg (3./4. Oktober), startet Ruben Zeltner (Lichtenstein) mit seinem Bruder Thomas, der vorzeitig an der Seite von Mundl Baumschlager österreichischer Staatsmeister wurde. Beide Brüder kehren damit zu ihrem Geburtsort in Baden-Württemberg zurück, der in der Nähe der Wertungsprüfungen liegt. PZ Motorsport hat die kleine Pause genutzt, den Porsche 911 GT3 wieder bestens vorzubereiten. Mit Rainer Noller im baugleichen Porsche, Timo Bernhard im Peugeot 207 S2000 und dem 2.-platzierten Hermann Gassner jun. im Mitsubishi Lancer ist mit starker Konkurrenz zu rechnen. 10 Wertungsprüfungen (WP) über 115 Kilometer gilt es auf Bestzeit zu absolvieren. In folgendem Interview äußert sich Ruben Zeltner über die Chancen zu einem vorzeitigen Titelgewinn in der DRM.


Ruben, wenn du den Gesamtsieg bei der ADAC Rallye Baden-Württemberg erzielst, bist du Deutscher Rallye Meister des Jahres 2014. Motiviert dich das besonders vor dem Start?

Wer mich kennt, weiß, dass ich zu jeder Rallye voll motiviert an den Start gehe. In diesem Fall ist die Herausforderung, den Spagat zwischen schnell und sicher zu schaffen. Wir brauchen einfach noch 10 Punkte, um die Meisterschaft endgültig für uns zu entscheiden. Deswegen werden wir es ruhig angehen.


Wer kann dir in Baden-Württemberg noch gefährlich werden?

Das Starterfeld ist toll. Hauptgegner ist einmal mehr Hermann Gassner jr. und dann Markenkollege Rainer Noller, der sich den Porsche 911 GT3 von Timo Bernhard leiht. Ein besonderes Auge ist auf Timo Bernhard zu legen, der zum ersten Mal mit einem Peugeot 207 S2000 bei einem DRM-Lauf an den Start geht.


Die Wertungsprüfungen sind ziemlich schnell und flüssig. Sie sollten dem Zebra (Porsche 911 GT3) liegen?

Ja, wenn’s trocken ist, dann haben die Porsche gute Karten. Ich kann mir aber erst einen echten Eindruck bei der Besichtigung davon machen. Wir sind ja das einzige Topteam, das hier noch nie gefahren ist.


Welches Gefühl ist es, mal wieder eine Rallye mit deinem Bruder zu bestreiten?

Mit Thomas ist es immer toll zu fahren. Nicht nur weil er mein Bruder ist, sondern weil ich ihn für einen Weltklasse-Copiloten halte. Er hat immer alles im Griff und verbreitet eine unglaubliche Ruhe im Auto.


Euer gemeinsamer Rallye-Auftritt ist eine gewisse Rückkehr zu den „Anfängen“. Ihr seid beide in Neenstetten geboren, ganz in der Nähe der WP „Weidenstetten“. Welche Erinnerungen weckt das in dir?

Es ist für mich einfach ein schönes Gefühl mal in unserer Heimat zu fahren. Auf der WP Weidenstetten, die nur 2 km Luftlinie von unserem Geburtshaus entfernt ist, werden uns dann einige Verwandte beobachten, die uns von dieser motorsportlichen Seite gar nicht kennen.

Quelle PZ Motorsport / Fotos: Sascha Dörrenbächer

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