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Mit einem deutlichen 0:3 haben die CPSV Volleys ihr erstes Heimspiel der Saison gegen die TG Bad Soden vor etwa 150 Zuschauern verloren (15:25, 15:25, 23:25).

Das neu formierte Team hatte sich für den ersten Auftritt in eigener Halle viel vorgenommen – vielleicht zu viel. Bereits zu Beginn des ersten Durchgangs merkte man den Schützlingen von Trainer Rudolf Kucera die Nervosität an. Nach einem Fehlstart in der Annahme und zahlreichen Problemen im Abschluss, fand das junge Team erst zum Ende des Satzes so langsam ins Spiel. Bad Soden lief jedoch zu keiner Zeit Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben.

Im zweiten Spielabschnitt setzte sich das alte Spiel fort. Auch hier punktete zunächst nur der Gast aus dem Taunus. „Wir hatten extra viel an der Annahme geübt. Warum das im Spiel dann nicht so recht funktionieren wollte, weiß ich auch nicht“, sagte Neuzugang Romy Machold nach der Begegnung traurig.

Neben sichtbaren Abstimmungsproblemen war die Eigenfehlerquote ausschlaggebend für den eher blutleeren Auftritt in den ersten beiden Durchgängen. „Es hat viel an der Kommunikation und Konzentration gefehlt. Hier müssen wir hart an uns arbeiten“, meint auch Kapitänin Pia-Sabrina Walkenhorst.

Wie es geht, zeigte ihr Team im dritten Durchgang. Zwar schlichen sich nach einem 4:0-Blitzstart erneut die üblichen Fehler ins Spiel, doch von hier an gestaltete der PSV die Partie offen. Jetzt stimmte das Zusammenspiel und der Teamgeist, auch wenn mal ein Ball verloren ging. Zwar führten die Gastgeberinnen bis kurz vor Schluss, für einen Satzerfolg sollte es an diesem Abend jedoch nicht reichen.

„Wir nehmen mit, dass wir viel am Miteinander arbeiten müssen. Dann funktioniert auch der Rest“, lautet das Fazit der Kapitänin. Währenddessen wirbt Übungsleiter Kucera um Geduld bei den Fans: „Wir sind nun mal ein junges und zum Teil auch unerfahrenes Team. Es braucht einfach noch Zeit. Ich habe mit Niederlagen zu Beginn der Saison gerechnet. Dass es so deutlich wird, ist zwar nicht schön, aber wenigstens wissen wir, woran wir arbeiten müssen“. In nur einer Woche hat der CPSV gleich doppelt die Möglichkeit, sich zu rehabilitieren. Nach einem Heimspiel gegen den VV Grimma am Samstag, wartet am Sonntag in Dresden der VC Olympia auf die Chemnitzerinnen.

Für Chemnitz: Brandt, Espig, Franke, Glaser, Herklotz, Jüttner, Machold, Nitsche, Sohr, Walkenhorst

Sascha Georgi (sago)

Spielinformationen

  1. Volleyball Bundesliga-Süd Damen
  2. Spieltag – Samstag, 27.09.2014, 19 Uhr

CPSV Volleys Chemnitz – TG Bad Soden

0:3 (15:25, 15:25, 23:25) / 72 Spielminuten / 150 Zuschauer

  1. Schiedsrichter: Dr. Ines Rentzsch (Dresden, Sachsen)
  2. Schiedsrichter: Oliver Kraft (Dresden, Sachsen)

Die Spiele der CPSV Volleys Chemnitz bis zum Jahresende 2014

04.10.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – VV Grimma

05.10.2014, 14.00 Uhr: VC Olympia Dresden – CPSV Volleys Chemnitz

18.10.2014, 19.30 Uhr: SWE Volley-Team – CPSV Volleys Chemnitz

01.11.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – VC Offenburg

08.11.2014, 19.30 Uhr: proWIN Volleys TV Holz – CPSV Volleys Chemnitz

15.11.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – Allgäu-Team Sonthofen

22.11.2014, 19.00 Uhr: SV Lohhof – CPSV Volleys Chemnitz

29.11.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – SV Lok Engelsdorf

06.12.2014, 19.30 Uhr: NawaRo Straubing – CPSV Volleys Chemnitz

13.12.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – Allianz MTV Stuttgart II

Quelle: CPSCV Volleys

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