etcEispiraten unterliegen Weißwasser durch spätes Tor

Westsachsen stehen am Ende mit leeren Händen da
Die Eispiraten Crimmitschau haben das Sachsenderby durch einen späten Treffer der Lausitzer Füchse verloren. Die Partie, die über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe verlief, fand erst 58 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ihren Sieger. Größtes Manko der Westsachsen war die Chancenverwertung, da die Hausherren am Ende zu viele gute Chancen ungenutzt verstreichen ließen und am Ende mit 2:3 unterlagen.
Die Eispiraten begannen druckvoll und dominierten im 1. Abschnitt über weite Strecken die Partie. Zahlreiche hochkarätige Chancen blieben aber ungenutzt, oder wurden letztendlich vom starken Weißwasseraner Keeper vereitelt. Weißwasser verlegte sich zunächst auf Konter, wovon einer den Treffer zur 0:1 Führung für die Ostsachsen brachte. Nach einem Querpass in den Slot steht Danny Albrecht genau richtig. Er kann den Puck am kurzen Pfosten durch die Lücke über die Linie drücken. Die Crimmitschauer ließen sich vom Rückstand allerdings nicht beeidrucken und agierten weiterhin entschlossen auf dem Eis. Nur Sekunden vor der ersten Drittelpause zahlte sich dies aus. Thom Flodqvist kann aus zentraler Position den Puck passgenau in die rechte obere Ecke zirkeln und dadurch die Partie wieder ausgleichen.
Im Mitteldrittel bleibt das Bild auf dem Eis nahezu unverändert. Beide Teams schenken sich keinen Raum und versuchen sich gute Möglichkeiten zu arbeiten. Alle Versuche enden allerdings jeweils bei den Keepern beider Teams, die sich durch starke Safes immer wieder auszeichnen. Auch die Unter- und Überzahlformationen erledigen ihre Aufgaben bei beiden Kontrahenten zur vollsten Zufriedenheit beider Trainer und lassen keinen Treffer zu.
Im Schlussabschnitt bot sich den 3.149 Zuschauern im Sahnpark zunächst wieder das gewohnte Bild. Beide Teams erarbeiten sich Chancen, diese werden aber durch die Torhüter unterbunden. Erst in den letzten 10 Minuten der regulären Spielzeit überschlagen sich die Ereignisse. In der 54. Minute geht Weißwasser durch einen Treffer von Dennis Palka erneut in Führung, welche die Eispiraten nur gut 3 Minuten später durch ein Tor von Robin Slania wieder egalisieren können. Dies reicht aber letztendlich nicht für Punkte, denn die Gäste aus der Lausitz schlagen 58 Sekunden vor Ablauf der Uhr erneut zu. DEL Routinier Scott King behält in einer unübersichtlichen Situation den Überblick und überwindet Eispiraten Schlussmann Ryan Nie mit einem Heber aus kurzer Distanz. Der Treffer sorgt für den 2:3 Endstand und den Sieg für die Gäste aus Weißwasser, die am Ende lediglich die sich ihnen bietenden Chancen konsequenter ausnutzten. Die Eispiraten brauchen sich dennoch keinen Vorwurf machen, lediglich bei der Chancenverwertung müssen die Westsachsen in den nächsten Spielen kaltschnäuziger werden.
Eispiraten Stürmer Matt MacKay analysierte die Partie wie folgt:


Ergebnis: 2:3 (1:1,0:0,1:2)
0:1 Danny Albrecht (André Mücke, Danny Pyka) 14:47
1:1 Thom Flodqvist (Matthias Forster, Alexander Hutchings) 19:23
1:2 Dennis Palka (Danny Albrecht, Markus Lehnigk) 53:41
2:2 Robin Slanina (Marvin Tepper) 56:29
2:3 Scott King (Sean Fischer, Jonas Johannsson) 59:02
Zuschauer: 3.149

Quelle: Eispiraten Crimmitschau

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