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(He) Zivilfahnder der gemeinsamen Fahndungsgruppe der Bundespolizei und der Polizeidirektion Chemnitz wollten am Montag, dem 8. September 2014, gegen 10.30 Uhr, auf der Zwönitzer Straße einen VW T4 kontrollieren. Der Fahrer (29) stieg aus und rannte, anstatt die Papiere zu übergeben, in Richtung Thalheim davon. Die Flucht vor seinen zwei Verfolgern ging querbeet über ein Fabrikgelände und einen Gartenzaun in Richtung Zwönitz. Nach ein paar Metern im Flüsschen Zwönitz gab er dann jedoch auf. Bei der vorläufigen Festnahme leistete der 29-Jährige Widerstand. Seine Verletzungen, die er sich bei einem Sturz auf der Flucht zugezogen hatte, wurden vor Ort von hinzu gerufenen Rettern ambulant behandelt. Wie sich herausstellte hatte der Mann nicht ohne Grund „alle Register gezogen“. Im Fahrzeug fanden die Beamten zwei Taschen und darin, in Vakuumbeutel verpackt, knapp zwanzig Kilo Marihuana. In einem weiteren Beutel lagen mehrere tausend Euro. Offensichtlich war den Beamten ein Drogendealer ins Netz gegangen. Das Rauschgift war für den hiesigen Markt bestimmt und hat einen Verkaufswert von rund 150.000 Euro.

Nach Antrag der Chemnitzer Staatsanwaltschaft wurde gegen den 29-Jährigen am darauffolgenden Dienstag Haftbefehl erlassen. Er befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen dauern an.

 Quelle: PD Chemnitz

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