M14_2229Stuttgart. Auf dem Circuit of the Americas in Austin/Texas nimmt die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am 20. September wieder Fahrt auf. Nach einer langen Sommerpause geht es für Fahrer und Teams jetzt Schlag auf Schlag – nach Austin folgen bis Ende November noch Rennen in Fuji/Japan, Shanghai/China, Sakhir/Bahrain und Sao Paulo/Brasilien. Das Porsche Team Manthey, das zwei 911 RSR in der am härtesten umkämpften Klasse GTE-Pro einsetzt, hat für dieses anspruchsvolle Restprogramm seine Fahrerkombinationen neu zusammengestellt.

Die Porsche-Fahrer
Neuer Teamkollege von Jörg Bergmeister (Langenfeld) im 911 RSR mit der Startnummer 91 ist Richard Lietz (Österreich), für den Patrick Pilet (Frankreich) zu seinem Landsmann Frédéric Makowiecki in den 911 RSR mit der Startnummer 92 wechselt. Da der Einsatz von Richard Lietz in Austin davon abhängt, wie schnell er sich von seinem Trainingsunfall in der Tudor United SportsCar Championship erholt, hat das Porsche Team Manthey sicherheitshalber noch Nick Tandy (Großbritannien) als dritten Fahrer für die Nummer 91 genannt. In der Klasse GTE-Am wechselt sich Porsche-Junior Klaus Bachler (Österreich) im 911 RSR des Kundenteams Proton Competition mit Christian Ried (Schönebürg) und Khaled Al Qubaisi (Abu Dhabi) ab.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Seine Rennpremiere feierte der 470 PS starke Erfolgsrenner aus Weissach 2013 und holte bei seinem ersten Start bei den 24 Stunden von Le Mans einen grandiosen Doppelsieg. In der Saison 2014, für die er in vielen Bereichen weiter verbessert wurde, gewann er vor dem WEC-Auftaktrennen in Silverstone bereits die Langstreckenklassiker in Daytona und Sebring.

Die Zeiten
Das Sechs-Stunden-Rennen in Austin startet am Samstag, 20. September, um 17.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr MESZ) und wird vom TV-Sender Eurosport live übertragen.

Stimmen vor dem Rennen
Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: „Es wird interessant sein zu sehen, wie die Teams nach der langen Pause seit Le Mans aus den Startlöchern kommen. Bei fünf noch ausstehenden Rennen ist in der Meisterschaft noch alles möglich. Aus taktischen Gründen haben wir die zwei 911 RSR des Porsche Team Manthey neu besetzt und sind damit für den Titelkampf sehr gut aufgestellt. Da in Austin auch die Tudor United SportsCar Championship und die amerikanische Porsche GT3 Cup Challenge Meisterschaftsläufe austragen, können Porsche-Fans an diesem Wochenende ein großes Aufgebot von 911 RSR, 911 GT3 RSR, 911 GT America und 911 GT3 Cup sowie viele unserer Werksfahrer im Renneinsatz erleben.“
Jörg Bergmeister (#91): „Ich freue mich, dass es nach der langen Pause endlich wieder losgeht und hoffe, dass es schon bald mit dem ersten Sieg klappt. Austin wird auf jeden Fall ein anstrengendes Wochenende, da wir ja auch in der Tudor United SportsCar Championship am Start sind. Zwei Rennen an einem Tag sind schon ungewöhnlich. Das wird eine interessante Erfahrung.“
Richard Lietz (#91): „Ich hoffe, dass mein gebrochener Arm weiter gut verheilt und ich in Austin wieder voll einsatzfähig bin. Dass ich für den Rest der Saison mit Jörg für das Porsche Team Manthey in der WEC fahren darf, freut mich natürlich, zumal noch fünf interessante Rennen auf dem Programm stehen.“
Nick Tandy (#91): „Die Strecke in Austin ist interessant und, nicht zuletzt wegen einiger außergewöhnlicher Kurvenkombinationen, auch recht anspruchsvoll. Ich freue mich darauf, wieder ein WEC-Rennen fahren zu dürfen.“
Frédéric Makowiecki (#92): „Nach meinem Traumstart als Porsche-Werksfahrer mit dem Sieg beim Auftaktrennen in Silverstone hoffe ich jetzt auf ein Top-Resultat in Austin. Den 911 RSR für den Rest der Saison mit Patrick zu teilen, wird eine interessante Erfahrung werden. Er hat schon eine komplette WEC-Saison mit Porsche hinter sich. Davon kann ich sicherlich profitieren.“
Patrick Pilet (#92): „Die Pause nach Le Mans war schon sehr lang. Ich bin froh, dass die Saison jetzt weiter geht und hoffe, dass das ganze Team in Austin gleich wieder seinen Rhythmus findet. Da wir auch das Rennen der Tudor United SportsCar Championship fahren, wird das für uns Piloten ein sehr arbeitsreiches, aber sicherlich auch ein sehr interessantes Wochenende.“

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR und 911 GT3 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Hinweis: Foto- und Videomaterial zur Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung. Hier können Sie auch den Porsche Motorsport SMS-Info-Service aktivieren, der Sie mit den wichtigsten News und Infos versorgt. Auf dem Twitter-Kanal @PorscheRaces erhalten Sie aktuelle Informationen und Fotos zum Porsche Motorsport live von den Rennstrecken in aller Welt. Zugriff auf den digitalen Porsche Motorsport Media Guide 2014 haben Journalisten unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de/motorsport. Weitere Inhalte finden Sie unter www.newsroom.porsche.com, dem neuen Angebot der Porsche Kommunikation für Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.

Quelle: Porsche Motorsport

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!