Polizei31Am heutigen Tag fand das Fußballspiel RB Leipzig gegen Eintracht Braunschweig statt. Die Polizei führte hierzu einen Einsatz durch.
Obwohl viele Braunschweiger dem Spiel fern bleiben wollten, wurden im Vorfeld zahlreiche Karten für den Gästefanblock verkauft. Insgesamt reisten 2.000 Gästefans, darunter einige „Ultras“, an. Das Spiel verfolgten 24.949 Zuschauer im Stadion.
Die Anreise der Fans verlief weitgehend friedlich. Aus Braunschweig kamen ca. 300 Fußballfreunde mit dem Zug auf dem Hauptbahnhof an und wurden von dort durch bereitgestellte Busse der LVB geshuttelt. Der Rest reiste aufgrund der günstigen Autobahnverbindung mit Pkws und Reisebussen an.
Zu einem Zwischenfall kam es vor dem Spiel (gegen 11:00 Uhr) am Richard-Wagner-Platz. Sechs Braunschweiger Fans wurden von sechs bis acht dunkel gekleideten Personen angegriffen. Es entwickelte sich ein Gerangel. Verletzt wurde dabei niemand. Einem Braunschweiger fehlte hinterher ein Basecap.
Die Reiterstaffel, die ebenfalls zum Einsatz anreiste, um den An- und Abgangsverkehr rund um das Stadion zu überwachen, musste zu einem Sucheinsatz abgezogen werden. Ein sechsjähriger Junge war mit seinem Kindermädchen im Rosental unterwegs zum Eicheln und Kastanien sammeln. Nach einem Streit lief der Junge davon. Da die Betreuerin ihn nicht wieder finden konnte, rief sie die Polizei. Erst eine knappe Stunde später meldete sich die Mutter des Jungen – ihr Junge sei nach Hause gelaufen und bei den Nachbarn untergekommen. Der Sucheinsatz konnte somit beendet werden.
Das Spiel verlief weitgehend ohne Vorkommnisse; lediglich im Gästefanblock kam es zu Sachbeschädigungen. Zwei Braunschweiger Fans hatten aus Unmut über das dritte Tor der Leipziger Sitzschalen aus der Verankerung gerissen und in Richtung der Leipziger Fans geworfen.
Nach Spielende gingen die Fans ihrer Wege, so dass der Einsatz als rundum friedliches Event bezeichnet werden kann – zwischen zwei Mannschaften die um Ligapunkte kämpften.
Es kam im Stadtgebiet nahe dem Stadion nur zu temporären Verkehrsbehinderungen. Die Stadt Leipzig hatte auf den An- und Abfahrstrecken die Ampelschaltungen zeitweise angepasst. Diese Maßnahmen zeigte offensichtlich Wirkung. (BA)

Quelle: PD Leipzig

 

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