prag-3-© Hella Wittenberg

Bad Elster/CVG. Einige Streiks behindern den Fern- und Nahverkehr, jedoch bahnt sich das Gute immer seinen Weg. Deshalb ist ein Aufenthalt in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster auch immer ein guter Weg, um etwas glücklicher zu werden… Als aktiver Teil des persönlichen Glücks stehen dabei vor allem Kulturerlebnisse hoch im Kurs: Hier daher unser Fahrplan der Festspieltermine für die Woche vom 16. bis 21. September – zum glücklich werden:

Am Dienstag, den 16. September verzaubert Falk Zenker um 19.30 Uhr das Publikum mit seiner magischen Gitarre in der KunstWandelhalle Bad Elster. Der studierte Gitarrist verschmilzt in seiner Musik Elemente aus Jazz, Klassik, Flamenco, mittelalterlicher und anderer traditioneller Musik mit Improvisationen und experimentellen Sounds zu einer eigenen Klangsprache. Mit seiner virtuosen Akustikgitarre, ungewöhnlichen Klangerzeugern, konkreten Geräuschen und Live Elektronik lässt er eine assoziative und bildreiche Musik entstehen, die imaginäre Räume schafft.

Anlässlich des Festspiele und der zeithistorischen Betrachtungen rund um die Theatereröffnung gedenken die Chursächsischen Streichersolisten am Donnerstag, den 18. September um 19.30 Uhr mit einem Konzert im Königlichen Kurhaus dem Beginn des Wiener Kongresses vor 200 Jahren. Der Wiener Kongress gilt heute als offizielles Ende der Französischen Vorherrschaft über Europa. Neben Werken der Franzosen Jean Baptiste Lully und dem Rákóczi-Marsch von Hector Berlioz, der Elegie für Streicher des Russen Peter I. Tschaikowsky oder des Concerto Grosso in D-Dur op. 6 Nr. 5 von Georg Friedrich Händel erklingen mit Werken der k.u.k-Vertreter Johann Strauß und Leo Weiner sowie der böhmischen Humoreske von Antonin Dvorak oder einer Pizzicato des Engländers Benjamin Britten weitere musikalische Zeitzeugen der Kongressteilnehmer.

Am Freitag, den 19. September präsentieren die Landesbühnen Sachsen und die Elbland Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz um 19.30 Uhr die schwungvolle Premiere der berühmten Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke im König Albert Theater Bad Elster. Paul Lincke, der Meister der Berliner Operette, war Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Bad Elster als Dirigent eigener Werke zu Gast. Mit seiner spritzigen Erfolgsoperette möchte das König Albert Theater so an den Schöpfer von Klassikern wie »Das macht die Berliner Luft« oder »O Theophil, o Theophil« erinnern. Drei Berliner planen per Ballon einen Ausflug zum Mond. Obwohl deren Frauen dagegen sind, begeben sie sich an den Start. Ihre Unternehmung verläuft dann aber etwas anders als gedacht: Da es den »Mann im Mond« nicht gibt und an seiner Stelle die äußerst verführerische Frau Luna regiert, beginnt ein Ballonfahrer den Boden unter den Füßen gänzlich zu verlieren. Allerdings sorgt Prinz Sternschnuppe dafür, dass dieser Berlin und seine Liebe nicht vergessen kann.

Am Samstag den 20. September lädt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) um 15.00 Uhr zu einer exklusiven Voraufführung einer neuen Dokumentation zum Schwerpunkt “Gesundheit” inklusive des Themas Bad Elster mit anschließendem Podiumsgespräch ins Königliche Kurhaus ein. Denn für diese Produktion wurde auch in und um das Thema Gesundheit und Kultur in Bad Elster gedreht und recherchiert. Am Mittwoch, den 23. September um 20.15 Uhr setzt das MDR FERNSEHEN sein vierteiliges Sonderprojekt „exakt – So leben wir!” mit der Folge „Unsere Gesundheit“ fort – immer unter der Überschrift, wie sich unser Leben in den letzten 25 Jahren verändert hat: Was hat uns in den letzten 25 Jahren krank gemacht? Wie groß waren die Veränderungen im Gesundheitswesen und welche Folgen hatte das? Fühlen wir uns heute gesünder? In welcher Region leben die Menschen am längsten und wer hat den weitesten Weg zum Arzt? Und wer heilt uns in Zukunft angesichts voller Warteräume? Um Daten und Fakten zur Gesundheit geht es in dieser Folge der MDR-Sendereihe und darum, was die nüchternen Zahlen für den einzelnen Patienten, für alte und junge Menschen und die Region bedeuten. Zu Wort kommen renommierte Gesundheitsexperten, Privat- und Kassenpatienten, Ärzte, Kurgäste und Therapeuten, die Behandlungen erklären, Veränderungen aufzeigen, Rechnungen aufmachen und Tendenzen beschreiben. Der Eintritt ist frei.

Am Samstagabend des 20. September lassen die ReBeatles um 19.30 im König Albert Theater dien zeitlose Musik der legendären Beatles wieder auferstehen. Let It Be – A Hard Days Night – Oh Please Please Me! Bad Elster freut sich auf ein Konzert im Zeichen einer der größten Rockbands der Musikgeschichte – Dieser Abend hat den Beat, versprochen! Originalgetreues Outfit, authentisches Equipment und verblüffend ähnliche Stimmen: Das sind The ReBeatles, die seit über zehn Jahren als die Beatlesband in Deutschland unterwegs sind. Ihre fantastische Liveshow spiegelt so eine Zeitreise durch das Leben der berühmten Beatles wieder. Seit 1995 touren The ReBeatles im In- und Ausland und imitieren ihre Vorbilder so originalgetreu wie möglich. Sie haben mit den “Ärzten” vor 17.500 Zuschauern in Berlin gespielt und standen in Moskau, Rom und London auf der Bühne. Die CD “Fanthology” mit Studio- und Liveaufnahmen erntet internationales Lob. Der Deutsche Rock- und Popmusikerverband rezensiert sie als “beste Beatles Interpretation, die er jemals gehört hat”.

TIPP DER WOCHE:

Am Sonntag, den 21. September gastiert die Band PRAG mit der erfolgreichen Kino- und TV-Darstellerin Nora Tschirner um 19.00 im König Albert Theater. Die Band PRAG aus Berlin schwelgt gerne nostalgisch in Erinnerung, sowohl musikalisch als auch visuell: die beiden Herren im Beatnikrolli oder mit Karo-Westen, die Dame im schicken Leoparden-Pelzmantel. Live wächst die Band zu einem zehnköpfigen Miniorchester heran und bekommt von Trompeten, Streichern, Xylophon und Glockenspiel Verstärkung. Die Lady des Trios kennen vermutlich vor allem filmversierte Fans: Nora Tschirner spielt sich durch Filme wie “Soloalbum” oder “Keinohrhasen”, kassiert dafür massenhaft Preise und gehört zu den bedeutendsten deutschen Nachwuchsschauspielerinnen. Die Männer heißen Erik Lautenschläger und Tom Krimi. Mit Musik kennen sie sich aus, sind sie doch beide jeweils eigenständige Musiker. Der Bandname kommt nicht von ungefähr, schließlich mischt auf der ersten Platte “Premiere” ein tschechisches Filmorchester mit. Nebenbei spielen die drei auf Hackbrettern oder Mandolinen und verpacken die Texte mit meist nostalgischem Inhalt in verspielt-poppige musikalische Arrangements. Das Grundmotiv der drei Musiker: Intimität mit Größe zu verbinden. Für PRAG hat neben der Musik auch das Image der Band einen großen Stellenwert: Sie schmücken sich mit Kostümen, spielen mit Bühnendetails und toben sich beim Artwork kreativ aus.

Abgerundet wird das spätsommerliche Kulturprogramm in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Karten für die Veranstaltungen und alle Infos zum Aufenthalt gibt es täglich von 10.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder per E-Mail unter touristinfo@badelster.de

VORSCHAU BAD ELSTER:

 

FR 26.09. | 19.30 Uhr | König Albert Theater

»WELTENBRAND«

Eine szenische Collage über den 1. Weltkrieg

SA | 27.09. | 19.30 Uhr  | König Albert Theater

UTE FREUDENBERG & BAND IN CONCERT

SO 28.09. | 15.00 Uhr | König Albert Theater

»DAS SINGENDE KLINGENDE BÄUMCHEN«

Kindertheater

SO 28.09. | 19.00 Uhr | König Albert Theater

BERND-LUTZ LANGE: »Das Leben ist ein Purzelbaum«

Kabarettistische Lesung

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!