BundespolizeiDas waren die falschen Kennzeichen am Auto!

   Görlitz (ots) – Heute Morgen entdeckten Bundespolizisten in Görlitz einen in der Berliner Straße abgestellten Opel Omega Caravan.

Es entstand zunächst der Eindruck, dass das Fahrzeug gestohlen worden war. Als sich die Beamten das Fahrzeug deshalb näher anschauten, erschien plötzlich der Fahrzeugeigentümer (22). Auf Nachfrage händigte er gleich zwei Zulassungsbescheinigungen aus. Eine der Bescheinigungen gehörte demnach zu seinem stillgelegten Opel vor Ort.

Die andere Zulassungsbescheinigung dagegen wurde für einen anderen Opel ausgestellt, dessen Kennzeichentafeln der 22-Jährige an seinen fahrbaren Untersatz geschraubt hatte. Zum Vorwurf der Urkundenfälschung äußerte er schließlich, dass ihm bekannt sei, dass Fahrzeuge Nummernschilder haben müssen, aber man diese doch von Auto zu Auto tauschen könne… Den Fall übernahm das Neißerevier.

Haftbefehle und offene Strafvollstreckungen

    BAB 17 Breitenau / Sebnitz (ots) – Ein durch die Staatsanwaltschaft Friedrichshafen gesuchter Zahlungskartenfälscher konnte am gestrigen Nachmittag durch  Beamte der Bundespolizeiinspektion Altenberg auf der Bundesautobahn 17 gestellt werden. Der 48-jährige Rumäne hatte im Jahr 2008 in mehreren Tathandlungen Zahlungskarten gefälscht.

    Durch das Amtsgericht Konstanz wurde er im Jahr 2009 rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Er wurde währenddessen aus der Bundesrepublik Deutschland ausgewiesen. Da eine Restfreiheitsstrafe von 402 Tagen übrig blieb, muss er diese nun mit der Wiedereinreise in das Bundesgebiet verbüßen.

 Bereits am Montag, den 1. September 2014 konnten zwei weitere Haftbefehle vollstreckt werden. In Sebnitz wurde am Nachmittag ein 26-jähriger Deutscher kontrolliert. Dessen fahndungsmäßige Überprüfung ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden. Der 26-Jährige war im Jahr 2013 rechtskräftig zu einer Geldstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Es stand noch eine Forderung von 360 Euro im Raum.

Mit den mittlerweile entstandenen Kosten belief sich der Betrag auf über 550 Euro.    Da der 26-Jährige nicht zahlen konnte, wurde er in die JVA eingeliefert.   Am Abend des 1. September 2014 war auf der Bundesautobahn 17 ein wegen Betrugs gesuchter 46-jähriger Bulgare kontrolliert worden, welcher noch eine Strafe in Höhe 1500 Euro offen hatte. Da er diese nicht bezahlen konnte, wird er die nächsten 100 Tage ebenfalls in der JVA verbringen.

 Polizei stellt vermutlichen polnischen Mittäter einer Diebstahlshandlung

 Hirschfelde (ots) – Am 03.09.2014 gegen 18:47 Uhr erhielt eine Streife der gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz durch das Polizeirevier Zittau die Mitteilung, dass soeben im Bereich Hirschfelde, Görlitzer Straße  ein Fahrrad durch 2 Personen entwendet wurde und sich beide Personen in Richtung Grenze begeben. Der Geschädigte hatte den Diebstahl beobachtet und die Landespolizei umgehend angerufen. Gegen 18:56 Uhr konnte durch die hinzu geeilte Streife eine männliche Person im Gleisbereich an der grenzüberschreitenden Eisenbahnbrücke gestellt werden. Der andere Täter konnte mit dem Fahrrad unerkannt nach Polen entkommen. Der gestellte Tatverdächtige, ein 29- jähriger polnischer Bürger wurde mit zum Tatort genommen. Durch den Geschädigten wurde er zweifelsfrei als die Person erkannt, welche zuvor das Grundstück verlassen hatte.

Der Tatverdächtige wurde mit auf die Dienststelle der Bundespolizei in Hirschfelde genommen, da er auch keinerlei Ausweisdokumente bei sich hatte. Gegen ihn wird nun polizeilich ermittelt, da er dringend tatverdächtig ist, als Mittäter an dem Fahrraddiebstahl beteiligt gewesen zu sein. Nachdem diese Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde er gegen 20:45 Uhr aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Nach dem zweiten Täter und dem Fahrrad wird nun gefahndet.

 Quelle: Bundespolizei

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