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Ulbig: „Schutz der Bevölkerung auf hohem Niveau“

  Innenminister Markus Ulbig hat am Freitag in Dresden neun Spezialgerätewagen an die Katastrophenschutzeinheiten der Feuerwehren übergeben. Die Fahrzeuge ergänzen den Bestand der Gefahrgutzüge in den sächsischen Landkreisen.

 Innenminister Markus Ulbig: „Der Schutz der Bevölkerung ist auf hohem Niveau. Katastrophenvorsorge erhöht die Sicherheit und zahlt sich langfristig aus.“

Die rund elf Tonnen schweren Lastwagen (MAN) sind mit spezieller Technik zur Gefahrenabwehr und Brandbekämpfung ausgerüstet. Sie kommen beispielsweise bei Unfällen mit Chemikalien oder bei Gashavarien zum Einsatz.

Jedes der Fahrzeuge kann die Ausrüstung von zwölf Einsatzkräften – unter anderem Schutzanzüge und Atemtechnik – transportieren. Zudem sind die Spezialgerätewagen mit BOS-Digitalfunk, LED-Umfeldbeleuchtung und Notebook mit Gefahrgutdatenbank bestückt. Angetrieben werden sie von einem 250 PS Dieselmotor.

Folgende Feuerwehren erhalten jeweils ein Spezialfahrzeug:

Landkreis | Stationierung

Erzgebirgskreis | FFW Marienberg

Mittelsachsen | FFW Hainichen

Vogtlandkreis | FFW Reichenbach/Vogtland Zwickau | FFW Reinsdorf Bautzen | BFW Hoyerswerda Görlitz | FFW Zittau Meißen | FFW Radebeul Nordsachsen | FFW Oschatz Leipzig | FFW Wurzen

Hintergrund:

Im Freistaat existieren inzwischen 20 Gefahrgutzüge mit einer vergleichbaren Ausstattung. Bereits im Jahr 2012 sind neun Spezialgerätewagen und zwei Spezialgeräteanhänger an die Feuerwehren übergeben worden. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf mehr als 6,5 Millionen Euro.

Quelle: Freistaat Sachsen

 

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