verbraucherzent_sachsen

Eisgekühlte Getränke, frische Früchte oder selbstgemachtes Erdbeereis – Erfrischungen aus dem Kühlschrank gehören zum Sommer wie der Badesee. Die Stromkosten, die bei der dauernden Höchstleistung der Kühlgeräte während des Sommers auflaufen, können jedoch so manchen schnell wieder in Schwitzen bringen. Für Abhilfe sorgen ein paar einfache Tricks.

Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen, erklärt: „Die richtige Nutzung eines Kühlgerätes beginnt schon mit dem Aufstellen: Das Gerät sollte kühl stehen – also nicht neben Backofen, Geschirrspüler oder direkt in der Sonne.“ Wenn der Kühlschrank keine automatische Abtauung hat, ist es wichtig, ihn regelmäßig zu enteisen, denn schon eine Eisschicht von unter einem Zentimeter kann den Stromverbrauch des Kühlschranks um bis zu 30 Prozent steigern. Abtauen lohnt sich also.

Für die tägliche Nutzung gilt: Speisen und Getränke sollten nur bei Zimmertemperatur in den Kühlschrank gestellt werden. Und beim Hinein- oder Herausräumen immer daran denken, die Kühlschranktür möglichst schnell wieder schließen.

Die Temperatur des Kühlschranks sollte je nach Inhalt richtig eingestellt werden. Ein Kühlschrankthermometer zur Kontrolle der Temperatur im Geräteinnern ist für wenige Euro im Fachhandel erhältlich.

Bei Geräten, die älter als zehn Jahre sind, lohnt es sich über einen Austausch durch ein energiesparsameres Gerät nachzudenken. „Von meinem 11 Jahre alten Gerät habe ich mich dann doch getrennt“, berichtet Pause. „Das Gerät verbrauchte fast 400 Kilowattstunden im Jahr, ein gleichgroßes A+++-Gerät kommt hingegen mit knapp 100 Kilowattstunden aus“. Je nach Bedarf sollte auch auf die passende Größe und den Gerätetyp geachtet werden. Eine Übersicht über besonders sparsame Haushaltsgeräte findet man unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/sparsamehh.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungen kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie.

 Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

 

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!