Polizei10.07.2015, 14.57 Uhr

Am Donnerstag führten Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe der Polizei auf der A4 eine Durchfahrtskontrolle durch. Dabei kam ein mobiles automatisiertes Kennzeichenerkennungssystem zum Einsatz. Das Gerät filterte kurz vor 15.00 Uhr ein niederländisches Kennzeichen heraus, nach welchem die dortige Polizei nach einem Autodiebstahl fahndete. Die zivilen Polizisten nahmen sofort die Verfolgung des dazugehörigen Fahrzeuges auf. Der PKW verließ an der Anschlussstelle Salzenforst die Autobahn. An einem Kreisverkehr musste der ins Visier der Polizei gelangte Toyota verkehrsbedingt warten. Die Beamten wollten diese Chance nutzen und den Dieb dingfest machen. Als der 55-jährige Fahrer jedoch bemerkte, dass sich dem Fahrzeug Einsatzkräfte der Polizei näherten, gab er Gas und flüchtete auf der Staatsstraße 100 in Richtung Kamenz. Ein Beamter verletzte sich leicht am Arm bei dem Versuch, den Fliehenden aus dem Auto zu ziehen. In der Ortschaft Panschwitz-Kuckau verlor der Verfolgte die Kontrolle über den Toyota und fuhr in eine Hecke abseits der Straße. Er zog sich dabei leichte Verletzungen am Bein zu. Andere Personen blieben glücklicherweise unbeschadet. Der Dieb konnte vor Ort gestellt und festgenommen werden. Bei seiner Flucht verursachte er mehrere Verkehrsunfälle, wobei diverse Verkehrsleiteinrichtungen und auch ein ziviler Einsatzwagen der Polizei in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Schaden am Zivilfahrzeug wird durch den eingesetzten Verkehrsunfalldienst auf 7.000 Euro geschätzt, es musste abgeschleppt werden. Die Soko-Kfz hat weitere Ermittlungen übernommen.

Quelle: PD Görlitz

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